Das SATOR-Quadrat von Pompei: 6x Chloe, 1x Mystice, 1x Clemen

 

1.       Um das SQ legen sich drei ERWEITERUNGEN von zugehörigen Inschriften :

SAVTRAN

VA

SD

SAVTRAN

ANO

VALE

 

MYSTICE

VA

CHLOE

VA

sowie 5 weitere Male der Name CHLOE mit CLEMEN. MYSTICE und CHLOE sind im Eingangsartikel eingeführt. Viermal findet sich die Verbindung CHLOE VA, dreimal mit Zusätzen. Es ergeben sich folgende Zahlensummen (ZS) und Faktorensummen (FS):

S,K

31,7

63,16

62,6

62,5

62,4

sm

61,5

GS

 

 

 

 

 

EO

 

 

 

 

CHOLE CLEMEN

CHLOE VA

CHLOE

CHLOE VA

CHLOE VA

 

CHLOE VA

 

 

 

 

A

 

 

 

 

 

ZS

90

62

42

62

81

337

62

399

FS

78

44

35

44

58

259

44

303

 

168

106

77

106

139

596

106

702

 

351

351

 

139+77 = 216; 216:486 = 54*(4:9); 596 = 4*149; 399 = 19*21; 702 = 54*13 >24

90+81 = 171; 3*62+42 = 228; 171:228 = 57*(3:4); 58+44 = 102; 78+44+35+44 = 201

Säulen (S) und Kannelüren (K) sind von rechts nach links der Reihe nach angeordnet. Die symmetrische Aufteilung der Gesamt-ZS+FS 702 in zwei Hälften läßt sorgfältige Planung erkennen. Die reine Ausgangsform CHLOE VA wechselt zweimal ab mit Abweichungen, die den gematrischen Absichten dienen dürften, etwa der Erreichung zweier gleicher Hälften.

Der ZS+FS 702 der CHLOE-Reihe entspricht die ZS+FS 738 von 6-mal SATOR. Diese beiden Summen und das Verhältnis 18*(39:41) wurde bereits bei der Dreifachzählung der ZS des SQ und der BI+NI ermittelt:

 

1.H.

 

2.H.

sm

BI

154

BI

132

286

CHL.VA

62

MYST.VA

109

171

 

216

 

241

457

SQ

522

 

461

983

GS

738

 

702

1440

738:702 = 18*(41:39) = 18*80

Die FS 303 entspricht der ZS des SQ; 102 beträgt die ZS der 8 verschiedenen Buchstaben, 201 die ZS der übrigen 17 Buchstaben. 54*13 ist auf den Tetraktysstern zu beziehen: Hexagon und Erweiterungsbereich bestehen jeweils aus 27 Elementen, das Flächenverhältnis der beiden konzentrischen Kreise beträgt 1:3:

702 + FW 24  = 726 = 2*3*11*11 weist auf zweimal drei Doppelraute (DR) des Tetraktyssterns hin: Jede der drei DR verbindet sich mit jeder zu drei DR-Kreuze und drei Oktaeder.

Die 6 CHLOE-Inschriften haben die durchschnittliche ZS+FS 117 = 9*13. Die rechte Hälfte besteht aus 23, die linke Hälfte aus 24 Buchstaben. Davon gehören 7 Buchstaben zur zweiten Erweiterung. Das gesamte Gematrische Ensemble (GE) besteht demnach aus 25+25+16+40 = 106 Buchstaben. 106 ist die ZS+FS von CHLOE VA, woraus sich die überragende Bedeutung dieses Namens + VA erkennen läßt.

Der Faktor 149 der ZS+FS 596 stellt die Beziehung zur ZS+FS 149 von MYSTICE her. 337 ist die ZS+FS 182+155 von SATOR OPERA TENET.

1.       Nun ist die ZS+FS der zweiten Erweiterung zu ermitteln:

 

ZS

FS

sm

 

ZS

FS

sm

SM

SM

GS

MYSTICE

88

61

149

VA

21

10

31

109

71

180

CHLOE

41

34

75

VA

21

10

31

62

44

106

 

129

95

224

 

42

20

62

171

115

286

224 = 2*112 = 16*7; 286 = 2*143 = 2*11*13

Die Trennung der Namen von ihrem Zusatz VA führt zu zwei Durchschnittssummen und den Faktoren 7 und 13, denen 7 Punkte des Hexagons und 13 Punkte der Tetraktyssterns in der Bedeutung von 1:3 Kreisflächeneinheiten entsprechen:

Die Gesamtsituation scheint einigermaßen kompliziert. Sowohl die ZS+FS der zweiten Erweiterung als auch der eigenständigen CHLOE-Reihe sind durch 13 teilbar, nicht aber zusammen. Die schrittweise Addierung der CHLOE-Inschriften zeigen zwei relevante Ergebnisse des SQ und der ersten Erweiterung:

1.

2.

3.

4.

5.

6.

 

 

106

245

351

428

534

1664

 

139

106

77

106

168

 

106

245

351

428

534

702

2366

428 = 4*107; 534 = 2*267 = 6*89

2366 = (13*14)*13 = 182*13

245 = 5*; 1664 = 128*13 = 27*13

428 ist die 4W-Summe von NET OPERA SATOR:

 

ZS

FS

sm

FW1

FW2

sm

GS

NET

37

37

74

37

37

74

148

OPERA

52

40

92

17

11

28

120

SATOR

69

54

123

26

11

37

160

 

158

131

289

80

59

139

428

534 ist die 4W-Summe von zweimal SAUTRAN:

 

ZS

FS

sm

FW1

FW2

sm

GS

SAUTRAN

89

68

157

89

21

110

267

Die begleitend fortlaufende Addierung der ZS+FS 180 von MYSTICE führt auf der 5. Stelle zu einem bemerkenswerten Ergebnis: 534+180 = 714 = 7*102 = 6*119 = 6*(7*17) = 34*21. Hier ergeben 5 CHLOE-Inschriften + 1 MYSTICE-Inschrift den Durchschnittswert 119. Das Ergebnis ist in zweierlei Hinsicht von Bedeutung:

Erstens, die Palästra ist auf drei Seiten von 118 Säulen umsäumt, die Summe der Zahlen von 1-118 ist 59*119.

Zweitens, 714 ist durch 21 teilbar. Die Teilbarkeit durch 21 ist bereits erreicht und wird durch die 6. ZS+FS der CHLOE CLEMEN  168 = 8*21 nur noch ergänzt. Das Ergebnis ist 714+168 = 882 = 18*7*7 = 21*42 = 21*(21+21) = 7*126, die Durchschnittssumme von 6+1 Inschriften. Wesentlich ist, daß zum Faktor 13 die Quadratzahl von 7 hinzukommt, also 7*7 und nicht die einfache 7. Das Vorbild hierfür ist die ZS 182 = 13*(7+7) von SATOR OPERA TENETDer Schöpfer erhält seine Werke. Die 13 und 7+7 des Tetraktysstern geben im Tetraktysstern die Kreisflächenverhältnisse 1:2 und 1:3 wieder: Die zweite 7 bedeutet, daß auch die hexagonale Erweiterung des Tetraktyssterns einen eigenen Mittelpunkt erhält, so daß die Erweiterung sich zu einem eigenständigen Kreis entwickelt:

2.       Die Teilbarkeit durch 7*7 wird vorbereitet bereits durch die Summe 245 = 5*7*7 (s.o.) und besonders durch die ZS+FS 224+168 = 392 = 8* von MYSTICE CHLOE und CHLOE CLEMEN, die das Ende der CHLOE-Reihe bilden und mit den beiden ersten Namen Ende und Anfang eines Kreises bilden. Zweimal VA ist hier weggelassen, weil CLEMEN eine Namensparallele zu MYSTICE ist. Die zwei Namenspaare haben das Verhältnis 56*(3:4), da die Differenz der ZS+FS von CLEMEN zu MYSTICE 56 ist:

 

ZS

FS

sm

 

ZS

FS

sm

CHLOE

41

34

75

CHLOE

41

34

75

MYSTICE

88

61

149

CLEMEN

49

44

93

 

129

95

224

 

 

 

168

Die Initialen der 4 Namen haben die ZS 12+(3+3+3) = 12+9 = 21:

21 setzt sich aus 12 = 4*3 Punkten und 3+3+3 Linien der drei Tetraktysseiten zusammen, und die ZS+FS 882 bezieht sich durch 2*(7*7*7) auf zwei Tetraktys, die durch den letzten und ersten Punkt 20+1 die Buchstaben VA ergeben:

Aus 12+9 = 21 läßt sich als Teil zum Ganzen das Verhältnis 12:21 = 3*(4:7) bilden. Als Faktoren 12*21 = 252 sind sie die ZS+FS von sechsmaligem CHLOE und den Zusätzen:

 

ZS

FS

 

CHLOE

246

204

450

Zus.

153

99

252

 

399

303

702

99:153 = 9*(11:17)

Die zweimal vier Namen mit Zufsätzen haben das ZS+FS-Verhältnis 392:490 = 98*(4:5) = 9*98 = 882 = FW 20+21 = 41. Hier wird 41 klar erkennbar als ein DR-Kreuz aus 21+20 Elementen. Den Einzelziffern von 9*98 entsprechen komplementär 1+(1+2) Kreisflächeneinheiten der beiden konzentrischen Tetraktyskreise.

3.       Daß eine gematrische Konstruktion über Inschriften auf mehreren Säulen hinweg verläuft, ist ungewöhnlich, in unserem Fall umso mehr, als weit vom Zentrum entfernt auf Säule 31 das sechste oder erste CHLOE-Graffito enthält. Es gibt jedoch mehrere plausible Gründe dafür:

·      31 ist die Mittelpunktszahl von 61, d.h., die Summe der Zahlen von 1-9 beträgt 31*61 = 1891. Die Einzelziffern des Ergebnisses sind als 8+1 Durchmesser- und 9+1 Radialelemente der DR-Zickzacklinie zu deuten. In zweistelliger Zusammensetzung ergibt 18+91 die ZS 109 des TENET-Kreuzes und die ZS von MYSTICE VA. Die Einzelziffern von 61 beziehen sich auf die 7 hexagonalen Punkte, 3+1 Punkte auf die drei Ecken der Tetraktys und einen zweiten Mittelpunkt für einen äußeren Kreis, der sich zum hexagonalen Kreis wie 3:1 verhält:

Die FS der Zahlen 1-61 ist 1021. In den Einzelziffern erkennt man das Kreisflächenverhältnis 1:(1+2) = 1:3, in der zweistelligen Zahl 10 den FW von 21. 21 aber ist die ZS von VA, das den 20. und 1. Punkt zweier Tetraktys darstellt. Die ZS 21 und die ZS+FS 31 geben die beiden Kreisflächenverhältnisse 2:1 und 3:1 der beiden konzentrischen Tetraktyskreise wieder. Zweistellig addiert ergibt sich 21+31 = 52 = die ZS von OPERA.

Die ZS+FS 1891+1021 = 2912 ist auf die 41 Elemente eines DR-Kreuzes beziehbar, bestehend aus 29 Rahmenelementen und 12 Binnenelementen:

Die ZW/FW-Verrechnung von 1891 und 1021 ergibt:

 

ZS

FS

sm

FW

 

1891

1021

2912

30

FW

92

1021

1113

63

sm

 

 

 

93

2912 = 224*13

1113 = 21*53

30:63 = 3*(10:21)

Die Verrechnung führt zu dem FW-Verhältnis 10:21 analog zur FS 1021. Der Faktor 13 weist auf 13 Punkte des Tetraktyssterns und auf das Kreisflächenverhältnis 1:3 hin. Der Zusatz VA zu den einzelnen Namen nimmt von hier aus seine Begründung.

Es muß angenommen werden, daß den Autoren der gematrischen Konstruktion die beschriebenen numerischen Zusammenhänge bekannt waren. Denn sie wählten ihre Wörter und Namen nach diesen Zusammenhängen aus, z.B. CLEMEN mit der ZS+FS 49+44 = 93. 224 ist die ZS+FS von MYSTICE und CHLOE (s.o.), 61 die FS von MYSTICE. CHLOE VA übernimmt die Faktoren 31, 61 und 53:

 

ZS

FS

sm

FW1

FW2

sm

GS

CHLOE VA

62

 

 

 

 

 

 

CHLOE

41

34

75

41

19

60

135

VA

21

10

31

10

7

17

48

 

 

 

106

 

 

 

183

CLEMEN

49

44

93

14

15

29

122

122:183 = 61*(2:3)

Sechsmal CHLOE besteht aus 30, die Zusätze aus 11 Buchstaben, zusammen aus 41 Buchstaben, die auch die ZS von CHLOE sind. CLEMEN ist kein Zusatz, sondern ein eigenes Wort. Die Gesamtzahl der beträgt somit 50 für das SQ+BI und 41+(6+9) = 56 für die Erweiterung, zusammen 106, die ZS+FS von CHLOE.

·      Der FW von 31*61 ist 92 und die ZS+FS 52+40 von OPERA. Dem Faktor 31 entspricht OR, dem Faktor 61 die ZS 21+FS 40:

 

ZS

FS

 

OR

31

26

57

PEA

21

14

35

 

52

40

92

Die Buchstaben PEO sind Bestandteil von POMPEII:

 

ZS

FS

 

PEO

34

22

56

MPII

45

27

72

 

79

49

128

56:72 = 8*(7:9)

4.       Die ZS+FS der 5 zusätzlichen Graffiti sind auf die Konstruktion des gematrischen Ensembles (GE) abgestimmt. Berechnungen von 4W-Summen sind nicht ausgeschlossen, aber kompliziert, da es von dem einzelnen Buchstaben A keine 4Werte gibt. Zu addieren zu den ZS+FS der einfachen und der dreifachen Zählung des SQ+BI+NI sind also die ZS+FS der 5 zusätzlichen CHLOE-Graffiti: 1331+596 = 1927 = 41*47 >88. Zunächst ist der Faktor 41 als ZS von CHLOE und 47 als Differenz zur ZS 88 von MYSTICE zu sehen. Bei den Einzelziffern der beiden Faktoren ist an die DR zu denken: an 5 Punkte des hexagonalen Bereichs und auf 4 Flächen + 7 Punkte der DR in der Bedeutung von 1:3 Kreisflächeneinheiten.

Von dieser Gesamtsumme lassen sich die ZS und FS getrennt ermitteln. Zu 5-mal CHLOE kommt noch CLEMEN hinzu:

 

SQ

BI

NI

5 CHL

sm

Fkt.

FW

ZS

303

178

129

254

864

8*108

19

FS

249

136

95

214

694

2*347

349

 

552

314

224

468

1558

2*19*41

62

1558 ist die doppelte Summe der ZS+FS  von BI+NI: 286+207+171+115 = 779. Die Differenz zur Gesamtsumme 1927 beträgt 369 = 9*41. Es ergibt sich das ZS+FS-Verhältnis 41*(38:9) von 14 Namen = 82 Buchstaben zu 24 Buchstaben der Zusätze. 694 ist die FS der Zahlen 1-49, 347 ist die dreistellige Entsprechung zum Verhältnis 3*(4:7) der drei Tetraktysseiten, wie soeben dargelegt. Die ZW/FW-Verrechnung bringt folgendes Ergebnis:

 

ZS

FS

sm

FW

 

864

694

1558

62

FW

19

349

368

31

sm

 

 

 

93

62:31 = 31*(2:1)

In den FW 62 und 31 erkennt man die ZS von CLEO VA und die ZS+FS von VA.

5.       Wenn man CLEMEN als gleichwertigen Namen wie MYSTICE und CHLOE ansieht, kommt man auf 8 Wörter + Zusätzen. Die 6 Wörter der BI wie auch die 5 Wörter des SQ sind einzeln zu zählen. Die insgesamt 19 Bestandteile des GE kann man auf einer DR anordnen, die ja aus 21 Elementen besteht und damit der ZS von VA entspricht. Die 8 Bestandteile werden von Säule 31 beginnend von unten aus schleifenförmig auf den Linien angeordnet, die 5 Wörter des SQ und 6 Wörter der BI auf den 7 Punkten + 4 Flächen:

Das Verhältnis 47*(20:21) kommt dadurch zustande, daß VALE in ZS und FS aufgeteilt wird:

SQ

NI

VALE

sm

BI

NI

sm

303

194

37

534

249

314

563

249

157

 

406

207

217

424

552

351

37

940

456

531

987

Von Interesse sind die ZS und FS der vier Flächen und vier Querpunkte:

 

F

QP

sm

ZS

299

163

462

FS

230

136

366

 

529

299

828

Das FS:ZS-Verhältnis 230:299 = 23*(10:13) = 23*13, das ZS+FS-Verhältnis 529:299 = 23*(23:13) = 23*36 = 828.yy

6.       Die ZS+FS der Dreifachzählung des SQ und der BI und NI ergab 1804+493+286 = 2583 = 63*41. Durch die ZS+FS 596 der 5 CHLOE-Graffiti wächst die Summe auf 3179 = 11*17² = 11*289. 31 und 79 sind trinitarische Komplementärzahlen. 289 setzt sich zusammen aus der ZS 158 und FS 131 der Aussage NET OPERA SATOR (NOS). Ein durch 17² teilbares Zahlenverhältnis kommt auf folgende Weise zustande:

 

 

5 CH-Gr

NOS

u. BI

 

 

ZS+FS

 

596

578

271

1445

5*17²

 

SQ

MY+CH

SOT

o.BI

 

 

ZS+FS

552

286

674

222

1734

6*17²

Durch 11 teilbar ist:

 

 

6 CH-Gr

NOS

u. BI

 

 

ZS+FS

 

702

578

271

1551

141*11

 

SQ

MY

SOT

o.BI

 

 

ZS+FS

552

180

674

222

1628

148*11

Von Bedeutung erscheint die ZW/FW-Verrechnung der Gesamt-ZS und FS, die bereits nach einem Durchgang mit zwei Primzahlen endet:

 

ZS

FS

sm

FW

sm

 

1777

1402

3179

45

 

FW

1777

703

2480

44

 

sm

 

 

5659

89

5748

5748 = 12*479 >486 = 2*35 >17

89 ist die Numerierungssumme einer Achse, die aus 9 Punkten und 8 Linien besteht und vom Mittelpunkt aus nach links und rechts von 1-9 numeriert wird:

35  kann als 3:5 Radialelemente der DR-Zickzacklinie in der Bedeutung von 1:3 Kreisflächeneinheiten verstanden werden. In zweistelliger Aufteilung ergibt 57+48 die ZS 105 von TRINITAS – Dreieinigkeit, das entsprechend den Teil-ZS 57 und 48 in TIITA und RNS aufgeteilt werden kann.

7.       Es ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung, daß 79 als Komplementärzahl zu trinitarischem 31 die ZS von POMPEII ist. Die Hinzunahme der 5 CHLOE-Graffiti hat bei der Dreifachzählung des SQ zu einer Betonung der Zahl 17 geführt. Diese hat im Folgenden eine doppelte Relevanz:

·      POMPEII hat mit OPERA die Buchstaben OPEdurch Stärke, mit Hilfe gemeinsam:

 

O

P

sm

E

sm

M

P

I

I

sm

GS

ZW

14

15

29

5

34

12

15

9

9

45

79

FW

9

8

17

5

22

7

8

6

6

27

49

 

23

23

46

10

56

19

23

15

15

72

128

56:72 = 8*(7:9); 27:45 = 9*(3:5); 22:34 = 2*(11:17)

17*29 = 493 sind die Faktoren der ZS 286 + FS 207 der BI. OPS (29+18 = 47) ist auch – als personifizierter Begriff – die Göttin der Fruchtbarkeit und des Getreidesegens. OPE kann also tautologisch verstanden werden: durch das Wirken der Göttin OPS.

·      Die ZS 34 von OPE ist die ZS+FS 22+12 von SDSalutem Diciter grüßt. Wenn nun SD zuerst einmal und ein zweites Mal dreimal, also auch für MYSTICE und CHLOE gerechnet wird, erhöht sich lediglich der Multiplikator: Aus 17*187 wird 17*191 = 3247 >208. 32+47 ergibt wiederum die ZS von POMPEII:

 

P

O

M

P

E

I

I

ZW

15

14

12

15

5

9

9

 

29

32

18

Die mittleren drei Buchstaben haben die ZS 32, umrahmt von je zwei Buchstaben und der addierten ZS 47, wobei 2 I den ZW 18 für S bilden und somit das Wort OPS gelesen werden kann. 18 und 29 ist in zweistelliger Form in der obersten Zeile der inneren 1x1 Tabelle (ohne Zehnerziffern) zu erkennen und entspricht – in POMPEII umgekehrt von rechts nach links mit Einschluß des E zu lesen– dem Wort ROTAS. In dieser Leseweise enthält die erste Zeile durch 29+5+18 bereits die ZS von OPERA der zweiten Zeile.

SATOR AREPO TENET OPERA ROTAS

Die 4W-Summen der doppelten Zählweise des GE unter Einschluß der 5 CLOE-Graffiti 3179 und 3247 ergeben durch ZW/FW-Verrechnung:

 

 

 

sm

FW

4WS

3179

3247

6426

35

FW

45

208

253

34

sm

 

 

 

69

6426 = 2*189*17 >18+17

253 = 23*11

Aus den konstitutiven FW 35 und 34 setzt sich das Wort SATOR zusammen:

 

S

A

T

O

R

ZW

 

1

19

14

 

 

18

34

17

8.       Man würde erwarten, daß bei einer so vollkommenen Ausarbeitung des GE die Graffiti sorgfältig ausgeführt wurden. Aber eher das Gegenteil ist der Fall, wie etwa CHOLE CLEMEN zeigt, das falsch statt CHLOE geschrieben wurde und für den Ungeübten unleserlich ist:

Eine völlige Klärung dieser Frage scheint nicht möglich. Möglicherweise waren Einritzungen in den Säulen verboten und sie konnten nur heimlich und in Eile ausgeführt werden. Die weitere Frage ist, was bewog die Autoren, ein solches Ensemble zu erstellen, ganz offensichtlich doch speziell für die Palästra mit ihren 118 Säulen? Was der Geheimhaltung unterliegt, reizt zu seiner Veröffentlichung, jedoch in größtmöglicher Verschlüsselung. Die Autoren nutzten die Möglichkeit, ähnlich anderen Graffiti-Namen mit VA zu versehen, nur mit dem Unterschied, daß es sich um keine echten Namen handelte. Dann ist noch die Veröffentlichung des SATOR-Quadrats selbst. Dies ist gewiß ein verbotenes Wagnis. Doch ein Uneingeweihter kann darin keine tieferen Geheimnisse entdecken. Freilich wird auch den 118 Säulen eine Zahlenbedeutung zugrunde liegen. Der FW von 2*59 ist 61, die ZS der TENET-Achse. Dieser Zusammenhang mag einen unwiderstehlichen Anreiz und die gematrische Konstruktion hervorgebracht haben.

 

Erstellt: Juni 2020

Inhalt II