IESUS CHRISTUS – das E und das T

ST. AGATHA

ST. LUCIA

ST. AGNES

A. Einleitung, Voraussetzungen

B. Der literarische Beleg

I. NL ET

II.AO GR

A. Einleitung, Voraussetzungen

1.      Das im Rahmen des VESTA-Kultes entwickelte System der Zahlenbedeutungen und der gematrischen Praxis war auch christlichen Schriftstellern der Spätantike bekannt und wurde ins Mittelalter weitertradiert. Auslöser für die folgenden Darlegungen war eine spezielle Beschäftigung mit der Legenda Aurea des Dominikanermönchs Jacobus de Voragine aus Genua im 13. Jahrhundert. Schrittweise erkannte ich, daß Jacobus AGATHA, LUCIA und AGNES gematrisch miteinander verknüpfte. Die drei Märtyrinnen sind in dieser Reihenfolge im früheren Kanon der katholischen Messe enthalten. Gemeinsam ist den drei Jungfrauen, daß sie ihr Leben IESUS CHRISTUS weihten und Ehebewerber abwiesen, weswegen sie das Martyrium erlitten.

2.      Durch ihre Gedächtnistage werden die drei Heiligen in auffälliger Weise mit der göttlichen Dreifaltigkeit verknüpft, d.h. mit dem 1 Gott in 3 Personen: Der Gedenktag der hl. Lucia ist der 13. Dezember, der hl. Agnes der 21. Januar und der hl. Agatha am 5. Februar. Der Mittelwert von 21+5 = 26 ist ebenfalls 13. Zusammen ergeben die drei Gedenktage 39 = 3*13. 3 und 9 sind die Zahlenwerte (ZW) der Initialen von CHRISTUS und IESUS.

Auch die ZW der drei Heiligen ergeben die Zahl 13: A+L+A = 1+11+1 = 13.

Die zu untersuchende gematrische Konstruktion besteht aus 15 Wörtern.

3.      In einem Hexagon sind drei Doppeldreiecke enthalten, die aus jeweils 13 Elementen bestehen: 5 Punkten, 6 Linien und 2 Flächen:

Durch Erweiterung der sechs Segmentlinien entsteht der Tetraktysstern (das Hexagramm):

Zu je einem Doppeldreieck treten zwei weitere Dreiecksflächen hinzu, sodaß die drei erweiterten geometrischen Figur als Doppelrauten (DR) wahrzunehmen sind. Eine Raute besteht aus 11 Elementen. Als symmetrische Punktestruktur einer DR von einer äußeren Ecke zur anderen ist das Muster 3:1:3 erkennbar.

Bildet man aus zwei DR ein Achsenkreuz, faltet die Querlinien und führt die äußeren Ecken zusammen, entsteht die dreidimensionale Figur des Oktaeders:

Je nach Blickweise besteht ein Oktaeder aus 4 Doppeldreiecken (52 Elementen) oder 4 Doppelrauten (44 Elementen):

Die Zahlen 13 und 11 sind konstitutiv für ihre Summe 24.

Ein Oktaeder besteht aus 26 Elementen: 6 Ecken, 12 Kanten und 8 Flächen, also aus der Hälfte der Elemente von 4 Doppeldreiecken.

4.      Ein Hexagon besteht aus dem Mittelpunkt und 24 symmetrischen Elementen. Wenn Jesus Christus in der Offenbarung des Johannes 22,13 das Alpha und das Omega genannt wird, so handelt es sich dabei um den ersten und letzten (24.) Buchstaben des griechischen Alphabets.

Nun kommen durch die Erweiterung des Hexagons zum Hexagramm zu den 25 Elementen noch weitere 24 symmetrische Elemente hinzu, sodaß der gesamte Tetraktysstern aus 49 Elementen besteht. Dies regt zu der Überlegung an, griechischem Alphabet und griechischer Kultur eine lateinische Komplementierung und Vollendung hinzuzufügen.

Wenn man die 7 Punkte der DR schleifenförmig numeriert, bis man zum Anfang zurückkehrt, erhält die obere Spitze die Zahl 5 und die untere Spitze die zusammengesetzte Zahl 19. Zur Bildung des Oktaeders läuft die Bewegung so weiter, daß sich die Zahl 19 mit der Zahl 5 verbindet:

Die Buchstabenentsprechungen der Zahlen 5+19 sind ET. Das Summenergebnis 24 stimmt mit den 13+11 Elementen der beiden geometrischen Figuren, die den Oktaeder bilden, überein.

In den Namen IESUS ist das E der 2. und in CHRISTUS das T der 6. Buchstabe. Zweistellig zusammengesetzt, weist die Zahl 26 auf die Elemente des Oktaeders hin, aber auch an zweimal 3+1 Punkte für die Doppelraute (mit zwei Mittelpunkten) ist zu denken. In symbolischer Hinsicht kann ET die Einheit von menschlicher und göttlicher Natur Jesu Christi bedeuten.

Als Zahlensummen (ZS) der beiden Namen ergibt sich:

 

I

E

S

U

S

sm

C

H

R

I

S

T

U

S

sm

GS

ZW

9

5

18

20

18

70

3

8

17

9

18

19

20

18

112

182

Der trinitarische Aspekt zeigt sich in den 13 Buchstaben der beiden Namen und des Faktors 13 der Zahl 182. Der durchschnittliche ZW jedes Wortes ist 14.

Entfernt man aus den beiden Namen die Buchstaben ET, enthält jede ZS die Ziffern 1 und 3: 65 = 5*13, 93 = 3*31. Die Addition der Faktoren ergibt durch 18+34 = 52 die Elemente der vier Doppeldreiecke des Oktaeders.

5.      Für den vorbereitenden Fortgang der Betrachtung sind nun die 4Werte der beiden Namen einzubeziehen:

 

I

E

S

U

S

sm

C

H

R

I

S

T

U

S

sm

GS

ZW

9

5

18

20

18

70

3

8

17

9

18

19

20

18

112

182

FW

6

5

8

9

8

36

3

6

17

6

8

19

9

8

76

112

Die 4Werte von IESUS CHRISTUS sind:

 

ZS

FS

sm

FV1

FV2

sm

GS

IESUS

70

36

106

14

10

24

130

CHRISTUS

112

76

188

15

23

38

226

 

182

112

294

29

33

62

356

356 = 4*89 = FW 93

4*89 kann sich auf zwei numerierte Achsenkreuze beziehen, auf das Kreuz selbst und auf Jesus Christus, der in Kreuzesform daran hing:

In einer zweiten Bedeutung werden die Einzelziffern 8+9 = 17 gezählt. Es handelt sich um die dritte fischförmige Figur in der Doppelraute. Sie kann von den zwei äußeren Punkten her verlaufen und ist in einem DR-Kreuz vierfach vertreten:

 

Sie besteht aus 8 Linien, 6 Punkten + 3 Flächen. Teilt man einen Oktaeder in zwei Pyramidenhälften auf, besteht jede Hälfte aus 8+9 Elementen.

6.      Der FW der ZS 24 ist 9, zusammen 33. 5 und 19 sind Primzahlen, weswegen auch ihre Faktorensumme (FS) und deren FW 24+9 = 33 beträgt. Da das Hexagramm aus 6 Rauten von je 11 Elementen besteht, umfassen die 4Werte des Wortes ET die gesamte geometrische Figur des Hexagramms, wobei man sich eine Hälfte als spiegelbildliche FS und deren FW vorstellen kann. In der folgenden Grafik sind die Hälften vertikal, also links und rechts, angeordnet:

Die beiden Hälften sind gematrisch in der römischen Hoheitsformel SP|QR verwirklicht.

Aus 24+9 lassen sich die Wörter ITEGeht! und NILnichts bilden. Es kann als Anruf an den Menschen betrachtet werden, mit der Hilfe Gottes voranzugehen, denn aus sich selbst ist der Mensch nichts.

7.      Nun sind die 4Werte der beiden Namen ohne ET zu ermitteln:

 

ZS

FS

sm

FV1

FV2

sm

GS

ISUS

65

31

96

18

31

49

145

CHRISUS

93

57

150

34

22

56

206

 

158

88

246

52

53

105

351

96:150 = 6*(16:25); 49:56 = 7*(7:8)

65 = 5*13; 93 = 3*31

105 = 3*5*7 > FW 15; 351 = 27*13

351 ist die Summe der Zahlen von 1-26. Die Summe 246 ist trinitarisch, wenn man 24 als 9+8+7 und 6 als 1+2+3 rechnet. Die zweimal drei Zahlen ergänzen sich jeweils zu 10.

Bei Weglassung der Buchstaben ET wird die trinitarische Natur von IESUS CHRISTUS explizit erkennbar. Die Umkehrfaktoren 13 und 31 lassen sich so verstehen, daß Gott Mensch wird (13), um die Menschheit zu Gott zurückzuführen (31). Diese Rückführung ist auch aus den Faktoren 5 und 3 zu schließen, die das Kreisflächenverhältnis 3:1 wiedergeben. Dieselbe Richtungsumkehrung ist auch in der ZS 70 = 2*35 und der ZS+FS 106 = 2*53 des Namens IESUS enthalten.

105 ist die ZS von TRINITASdie Dreieinigkeit. Schlägt man um das Hexagramm einen Kreis, ist dessen Fläche dreimal so groß wie die des hexagonalen Kreises. Das Kreisflächenverhältnis 1:3 kann durch 3:5 Radialelemente der Durchmesserlinie und durch 5:7 Punkte der DR wiedergegeben werden:

Die Summen 351 und 105 sind beide für die gematrische Konstruktion des Jacobus de Voragine von Bedeutung.

B. Der literarische Beleg

I. NL ET

1.      Jacobus gründet seine gematrische Konstruktion auf die Namen der drei Heiligen und ihrer liturgischen Zusammengehörigkeit. Er macht es sich zur Aufgabe, die tieferen Zusammenhänge der Namen zu erforschen. Sämtliche Implikationen des Tetraktyssterns scheinen ihm vollkommen vertraut zu sein. Die Initialen der drei Namen AGATHA, AGNES, LUCIA (11 = 1+1) sind in Verbindung mit dem Flächenverhältnis 1:(1+2) = 1:3 der beiden konzentrischen Kreise zu bringen:

Auf die trinitarische Bedeutung weist die ZS 112 von CHRISTUS, die FS 112 von IESUS CHRISTUS und deren ZS+FW 211 hin:

 

NS

FW

sm

IESUS

70

14

84

CHRISTUS

112

15

127

 

182

29

211

Die 11 und 13 Elemente der Raute und des sanduhrförmigen Doppeldreiecks werden durch die ZW 11 und zweimal 1 der Initialen L+(A+A) nahegelegt. Das daraus gebildete Wort ALAFlügel weist auf die horizontale DR des DR-Kreuzes hin und verbindet die drei Heiligen in ihrem Streben nach den himmlischen Höhen ewigen Lebens.

Der Bezug der drei Namen zum trinitarischen Kreisflächenverhältnis zeigt sich ferner, wenn man die 4Werte ermittelt:

 

ZS

FS

sm

FW1

FV2

sm

GS

AGNES

44

34

78

15

19

34

112

LUCIA

44

30

74

15

10

25

99

sm

88

64

152

30

29

59

211

AGATHA

37

35

72

37

12

49

121

GS

125

99

224

67

41

108

332

152:72 = 8*(9:19); 64:88 = 8*(8:11)

AGNES und LUCIA bilden gegenüber AGATHA eine engere Zusammengehörigkeit. Die Addition ihrer Gesamtsummen bewirkt die Umkehrung von 112 zu 211.

Die bereits dargelegte Bedeutung der Zahl 26 tritt wiederum in Erscheinung durch die Differenz der FS 99 zur ZS 125.

2.      Jacobus versieht die drei Märtyrinnen mit der Bezeichnung VIRGOJungfrau:

 

 

ZS

ZS

sm

LUCIA

VIRGO

44

67

111

AGNES

VIRGO

44

67

111

AGATHA

VIRGO

37

67

104

16 Bu.

15 Bu.

125

201

326

125 = ; 111 = 3*37

LUCIA und AGNES sind durch die gleiche ZS 44 verbunden, die den vier Rauten des Oktaeders entspricht. Mit AGATHA sind sie durch die Faktoren 3*37 verbunden, deren Einzelziffern die 13 Punkte des Hexagramms darstellen. Die ZS 104 = 8*13 weist auf die Doppelraute mit 13 hexagonalen und 8 Erweiterungselementen hin.

Die Potenzzahl ist auf drei hexagonale Achsen von je 5 Elementen beziehbar, die ZS 125 auf 1+2 hexagonale Radialelemente und auf 5 Radialelemente der DR in der Bedeutung des Kreisflächenverhältnisses 1:3.

Die Gesamt-ZS 326 ist zu verstehen 3*26 Elemente von drei Oktaedern, die zustandekommen, wenn jede DR mit jeder gekreuzt wird. 326 ist insbesondere auch die ZS der Kreuzesinschrift IESUS (70) NAZARENUS (111) REX (43) IUDAEORUM (102), die Jacobus sicher bekannt war.

Der Bezug zu drei Oktaedern in der Zahl 78 = 6*13 ist auch im Wort VIRGO zu erkennen, das durch die vestalischen Jungfrauen programmatische Bedeutung auch in gematrischer Hinsicht hat:

 

ZS

FS

sm

FW1

FV2

sm

GS

VIRGO

67

48

115

67

11

78

193

Die drei Namen enthalten je einmal die vier Buchstaben, deren ZS 24 ist: LN und ET.

Die trinitarische Bedeutung der 6 Namen und Bezeichnungen zeigt sich schließlich in der Buchstabenzahl 31.

3.      Jacobus de Voragine fügt der Zweizahl Namen und der Bezeichnung VIRGO Attribute hinzu, 3, 1 und 5 an der Zahl:

 

sm

 

sm

GS

Bu.

LUCIA V.

111

Syracusana (114) nobilis (76) genere (52) 76

242

353

33

AGNES V.

111

prudentissima (160) 55

160

271

23

sm

222

 

402

624

56

AGATHA V.

104

ingenua (68) mente (54) ET (24) corpore (85) pulcherrima (118) 137

349

453

43

31 Bu.

326

 

751

1077

99

624 = 48*13; 453-24 = 429 = 33*13; 624:429 = 39*(16:11) = 1053 = 3*351

Übersetzung:

Lucia, ein Mädchen aus Syrakus, das einer vornehmen Familie entstammte

Agnes, ein sehr gescheites Mädchen

Agatha, ein Mädchen von lauterem Charakter und außerordentlicher Schönheit

Die 99 Buchstaben sind nach Häufigkeit folgendermaßen verteilt:

a (11) e (11) i (10) o (6) u (8)

V 46

400

b(1) c(4) d(1) g(7) h(2) l(3) m(3) n(8) p(3) r(10) s(6) t(4) y(1)

K 53

677

Es fehlen die Buchstaben f,k,q,x,z.

Die Wortzahl jeder Heiligen sind etwa so zu erklären: Die 5 Elemente der Kreisachse bilden eine Zahleneinheit. Dabei entspricht in komplementärer Weise den Zahlen 13 die Zahlen 53 sowie deren Umkehrungen 31 und 35. Auf der Zahlenskala 1-9 bilden die Zahlen 3 und 7 die Mitte von 1 und 5 bzw. 5 und 9 und die Zahl 5 die Mitte von 1 und 9 und von 3 und 7:

Man kann also sagen, daß die Zahlen 3 5 7 die Erweiterung von 1 3 5 darstellen. Jacobus hat nun seine gematrische Konstruktion so ausgerichtet, daß er einerseits ein ET hinzugenommen hat und andererseits bei dessen Weglassung die Durchschnitts-ZS 351 erreichte, die der 4W-Summe von ISUS CHRISUS entspricht.

LUCIA mit 11 als ZW von L hält hält nicht nur mit 5 Wörtern, sondern auch mit 33 Buchstaben die Mitte zwischen den beiden anderen Namen. Die Zahl 33 dürfte sich besonders auf das Alter Jesu beziehen, in dem er sein Leben hingab und so eine symbolische Jahreszahl die Nachfolge im Martyrium setzte.

Agatha, Lucia, Agnes in Legenda Aurea (2): AO und GR

Die ZS 1077 unter Einschluß des ET teilt jeder Heiligen den Durchschnittswert 359 zu. Die Einzelziffern 3 und 5 beziehen sich auf die Radialelemente der beiden Tetraktyskreise, die Zahlen 5 und 9 auf deren Durchmesserelemente. Beide Zahlenpaare geben das Kreisflächenverhältnis 1:3 wieder.

Die ZS 222 und 402 von LUCIA und AGNES enthalten die ZS von AGATHA VIRGO sechsmal:

222:402 = 6*(37:67).

4.      Auch die 4 Buchstaben NL und ET sind kunstvoll bedacht:

 

N

L

sm

E

T

sm

GS

ZW

13

11

 

5

19

 

48

Hfk.

8

3

11

11

4

15

26

ZS

104

33

137

55

76

131

268

FW

19

14

33

16

23

39

72

268 = 4*67; 33:39 = 3*(11:13)

Der Durchschnittswert 67 ist hier als 6+7 anzusehen und entspricht den 13 Elementen des sanduhrförmigen Doppeldreieckes. 4 von ihnen bilden einen Oktaeder.

Die 4 Buchstaben sind in der Wortgruppe von LUCIA und AGNES 13mal vertreten und ebenfalls 13mal in der von AGATHA. Die ZS der ersten Wortgruppe ist 131 und entspricht der ZS der Buchstaben ET, die der zweiten Wortgruppe 137 und entspricht der ZS der Buchstaben NL. Zu den 4 Buchstaben der drei Namen kommen also 22 hinzu, so daß sowohl zwei Rauten als auch zwei Doppeldreiecke berücksichtigt werden.

Die Summen 55 und 76 der Einzelbuchstaben E und T sind auch Summen aller 4 Buchstaben in den Wortgruppen von AGNES und LUCIA.

5.      Jacobus wollte einerseits das Geheimnis des ET kenntlich machen, indem es der Teilbarkeit der Gesamt-ZS durch 13 im Wege stand, andererseits lag ihm an einen kunstvollen Gesamtergebnis unter Einschluß des ET. Im Hinblick auf die 4W-Summe 66 des ET mußte das Ziel der gematrischen Konstruktion das 4W-Ergebnis der 15 Wörter sein:

 

ZS

FS

sm

FW1

FV2

sm

GS

LUCIA

44

30

74

15

10

25

99

VIRGO

67

48

115

67

11

78

193

SYRACUSANA

114

74

188

24

39

63

251

NOBILIS

76

55

131

23

16

39

170

GENERE

52

52

104

17

17

34

138

 

353

259

612

146

93

239

851

851 = 23*37

Die Summen 55 und 76 entsprechen dem ZS-Ergebnis von 11 E und 4 T in den 15 Wörtern. Auf diese Weise wird IESUS CHRISTUS in seiner äußeren Erscheinung und innerer Haltung als edel geehrt.

 

ZS

FS

sm

FW1

FV2

sm

GS

AGNES

44

34

78

15

19

34

112

VIRGO

67

48

115

67

11

78

193

PRUDENTISSIMA

160

111

271

15

40

65

326

 

271

193

464

97

70

167

631

 

Die 4W-Summe von PRUDENTISSIMA ist identisch mit der ZS der drei Namen und dreimal VIRGO, die FS 193 mit der 4W-Summe von VIRGO.

 

ZS

FS

sm

FW1

FV2

sm

GS

AGATHA

37

35

72

37

12

49

121

VIRGO

67

48

115

67

11

78

193

INGENUA

68

54

122

21

11

32

154

MENTE

54

49

103

11

14

25

128

ET

24

24

48

9

9

18

66

CORPORE

85

68

153

22

21

43

196

PULCHERRIMA

118

90

208

61

13

74

282

 

453

368

821

228

91

319

1140

Die drei 4W-Summen ergeben:

LUCIA

353

259

612

146

93

239

851

AGNES

271

193

464

97

70

167

631

sm

624

452

1076

243

163

406

1482

AGATHA

453

368

821

228

91

319

1140

 

1077

820

1897

471

254

725

2622

1482:1140 = 114*(13:10) = 6*19*23 >FW 47

631+1140 = 1771; 851:1771 = 23*(37:77) = 23*114

406:319 = 29*(14:11) = 29*25

Auch die 4W-Ergebnisse verknüpfen die drei Namen untereinander kunstvoll: LUCIA enthält den Faktor 23, AGATHA den Faktor 19, LUCIA und AGNES zusammen den Faktor 19. AGNES verkörpert durch die Summen 271, 193, 167 und 631 das System des Tetraktyssterns mehrfach. Die Faktoren der ZS+FS 1897 sind 7*271.

Die Verhältniszahlen 14:11 beziehen sich einerseits auf die 11 Elemente der Raute, andererseits auf 2*7 Elemente von zwei Dreiecken. Die Zahlen 29 und 25 stellen zwei verschieden numerierte Achsen dar:

6.      Das Gesamtergebnis 2622 stellt objektiv die Zusammensetzung eines Oktaeders dar:

Der Oktaeder ist aus der Sicht von zwei Bahnen zu betrachten: Zwei Doppeldreiecke verlaufen über die obere und untere Spitze, zwei Rauten in der vorderen und hinteren Vertikalen.

Jacobus de Voragine fand seine Anregung für das amgestrebte 4W-Ergebnis in der 4W-Summe des Namens CHRISTUS, die hier noch einmal wiederholt sei:

 

ZS

FS

sm

FV1

FV2

sm

GS

CHRISTUS

112

76

188

15

23

38

226

Die Zahl 226 läßt sich interpretieren als 2*26 und sich in der Aufteilung 22+26 als kontrahierte, noch nicht entfaltete  Endzahl 2226 verstehen. Jacobus hat die beiden zweistelligen Zahlen umgedreht.

Die Faktoren 2*3*19*23 betreffen sowohl die Dreiheit der Hexagonachsen und DR  als auch die Zweiheit des DR-Kreuzes. Es geht dabei zunächst um die Grundeinheit des Radius und um die erweiterte Einheit des Durchmessers. Erstere besteht aus 3 Elementen, letztere aus 5 Elementen, die aus 3 Punkten und 2 Radiallinien zusammengesetzt sind. Eine Kreisachse ist demnach definiert durch die gerade Zahl von 6 Radialelementen und die ungerade Zahl von 5 Elementen. Kombiniert man beide Aspekte, erhält man 3 Mittelpunkte und 8 symmetrische Elemente, zusammen 11 Elemente, die gleiche Zahl wie die der Raute. In zweistelliger Zusammensetzung ergibt sich so für drei Achsen 3*38 = 114:

Die Einzelziffern der Zahl 326, der ZS der Kreuzesinschrift, können im Sinne dieses Doppelaspektes gelesen werden.

Auch die 11 Elemente der Raute können als 3+8 oder 8+3 gruppiert werden:

Die 4W-Summen der drei Namen beträgt 332 = 4*83 (s.oben). Als vier Rauten aufgefaßt, bilden diese einen Oktaeder. Die Zahl 332 selbst kann aufgeteilt werden in 3+3 und 3+2.

Zählt man Punkte und Radiallinien getrennt, ergeben sich in zweistelliger Zusammensetzung die angrenzenden Zahlen 23+24 = 47. 47 ist der FW der Zahl 2622. 47 ist die ZS des Wortes DEUSGott.

Will man die Faktoren 19 und 23 auf gleicher kategorialer Ebene sehen, sind die Elemente von zwei DR im DR-Kreuz unterschiedlich zu numerieren, einmal von 1-23 und einmal von 1-24:

Jede Doppelraute besteht aus 6 Binnenelementen. Bei vorstehender Numerierung ergänzen sich symmetrische Positionen einer senkrechten und waagrechten Raute zur jeweiligen Summe 42, z.B. 18+24, 19+23, 20+22. Auf diese Weise ergibt sich sechsmal die Summe 42. Die Zahlen 19 und 23 sind die einzigen Primzahlen, weswegen auch ihre FS 42 beträgt.

Das Verhältnis 10:13 dürfte so zu verstehen sein, daß sich im Hexagramm aus 13 Punkten die Tetraktys aus 10 Punkten enthalten ist.

 

INHALT 2

Erstellt: März 2015