ELECTA UT SOL BEAT ORBEM SPLENDORE

 

I. Bedeutung

II. Gematrische Zusammenhänge

III. Chronogramm

IV. Dreimal 4Werte

I. Bedeutung

1.      Diese lateinische Inschrift steht über der Sonnenuhr an der Loreto-Kapelle in Rosenheim. Ein Bericht darüber erschien im Oberbayerischen Volksblatt von Dr. Evelyn Frick, der ich auch die Abbildung verdanke. Unter der Inschrift ist Maria als Himmelskönigin abgebildet, die den Uhrzeiger in ihrer linken Hand hält. Die Übersetzung lautet:

Auserwählt wie die Sonne beglückt sie den Erdkreis mit (ihrem) Glanz

Die ersten drei Wörter stammen aus dem Hohenlied 6,10:

Wer ist, die da heraufsteigt wie das Morgenrot, wie der Mond so schön, auserwählt wie die Sonne, schrecklich wie eine geordnete Schlachtreihe.

Das Partizip ELECTA wird gewöhnlich frei übersetzt, z.B. "strahlend rein wie die Sonne" in der ökomenischen Einheitsübersetzung. Für eine freie Übersetzung ist jedoch kein überzeugender Grund zu finden, auch das griechische Wort EKLEKTE geht nicht über die Bedeutung "auserlesen, auserwählt" hinaus. Der Geliebte hält die Geliebte für sich so auersehen, wie es nur eine einzige unvergleichliche Sonne gibt. Die Sonne wird wie ein lebendes Geschöpf empfunden, das sich vor allen anderen durch Schönheit und Großartigkeit unterscheidet.

Auf MARIA bezogen bedeutet ELECTA, daß sie vor allen Frauen auserwählt war, Mutter des göttlichen Erlösers zu sein. Dies geschah geschichtlich durch die Verkündigung des Erzengels Gabriel in Nazareth. Das Haus der Verkündigung soll von den Engeln später nach Loreto gebracht worden sein. Dort hatte im Jahr 1600 der erkrankte Stifter Georg Schaur den Bau einer Kapelle gelobt.

Die Stelle aus dem Hohenlied wurde für das Fest Mariä Himmelfahrt ins Brevier als marianische Antiphon aufgenommen.

2.      Die Geliebte des Hohenliedes erhält kosmische Bedeutung in der Offenbarung des Johannes, wo es 12, 1 heißt:

Es erschien ein großes Zeichen am Himmel,

MULIER AMICTA SOLE

eine Frau, mit der Sonne bekleidet,

der Mond unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.

Die Frau am Himmel wurde in der Kirchengeschichte u.a. mit MARIA gleichgesetzt. Der Verfasser des Sinnspruches dürfte demnach beide Stellen vor Augen gehabt haben. Tatsächlich ist Maria auf unserem Gemälde von der Sonne wie mit einem Gewand umgeben.

Als Jesus am Kreuz zu seiner Mutter im Hinblick auf Johannes sagte: Sieh da deinen Sohn, übergab er alle Menschen ihrer Fürsorge. Mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen, nimmt sie am verklärten Seinszustand ihres Sohnes teil und wendet sich in diesem überirdischen GLANZ den Menschen zu. Die ihr vertrauen, erfüllt sie mit ihren vollkommenen Tugenden und schenkt ihnen Hilfe und Schutz.

MARIA in ihrem Erdenleben und in ihrer Verklärung kommt durch das bekannte Marienlied des Johannes Khuen (1606-1675) untrennbar verbunden zum Ausdruck:

Sagt an, wer ist doch diese, die hoch am Himmel geht,

die überm Paradiese als Morgenröte steht.

Sie kommt hervor von ferne,

es schmückt sie Mond und Sterne,

die Braut von Nazareth.

Sie strahlt im Tugendkleide, kein Engel gleichet ihr …

3.      Die Einmaligkeit der Inschrift besteht darin, daß sie genau die Buchstaben – und keinesfalls mehr – enthalten durfte, deren Zahlenbedeutung das Jahr der Entstehung anzeigt. Die Buchstaben MDCLLLV bedeuten das Jahr 1755. Daher fehlt der Vokal I für 1. Die Inschrift dürfte daher eigens für die Sonnenuhr der Loreto-Kapelle erdacht worden sein.

4.      Haben die zum biblischen Wortlaut hinzugefügten drei Wörter irgendwelche Vorbilder? Zu BEAT ORBEM finden sich zwei Beispiele im Internet:

Auro mundum aries et vellere ditat ; at orbem

Agni caelestis vellere Virgo beat.

Der Widder bereichert die Welt mit Gold und dem Vlies; aber den Erdkreis

Beglückt die Jungfrau mit dem Vlies des himmlischen Lammes.

Das zweite Beispiel bezieht sich auf den französischen König Ludwig XIV.:

Pace beat totum bello qui terruit orbem.

Mit Frieden beglückt den ganzen Erdkreis, der zuvor ihn mit Krieg überzog.

Der Verfasser der Inschrift könnte humanistisch gebildet gewesen sein und die Worte des römischen Dichters HORAZ aus der Ode 4,8 gekannt haben:

Dignum laude virum

caelo Musa BEAT.

Einen lobwürdigen Mann

beglückt die Muse mit dem Himmel.

Das Prädikat BEAT gibt verkürzt den Titel BEATISSIMA VIRGO MARIAdie allerseligste Jungfrau Maria wieder. Maria behält jedoch ihre Glückseligkeit nicht für sich, sondern gibt sie an ihre irdischen Kinder weiter.

5.      Die Wortfügung ORBEM SPLENDORE ist mehrfach anzutreffen. Ein Beispiel findet sich in einer Predigt des Petrus Chrysologus (380-451) über den Apostel Matthäus, der vor seiner Berufung Zöllner war:

Totum orbem splendore evangelicae praedicationis irradiat.

Den ganzen Erdkreis erleuchtet er durch den Glanz seiner Predigt des Evangeliums.

6.      Zusammenfassend läßt sich sagen: Der Verfasser des Mottos übernimmt die ersten drei Wörter nach ihrer Reihenfolge aus der Vulgata des Hieronymus und führt den Vergleich mit der Sonne durch Hinzufügung dreier weiterer Wörter in einem vollständigen Satz aus: Die Sonne erfüllt den Erdkreis mit Helligkeit und Wärme (SPLENDORE). Sie dient der großen Frau am Himmel als Gewand, stellt sich also in ihren Dienst. Durch die Sonne erhellt und wärmt Maria die Seelen und ist sichtbare Verheißung einer erlösten Welt. Wer ihr vertraut, wird auch bereit sein, wie sie die Leiden des irdischen Lebens zu ertragen. Ihre Tugenden und ihren Dienst als Fürsprecherin preist die Lauretanische Litanei.

II. Gematrische Zusammenhänge

1.      Die sechs Wörter enthüllen erstaunliche gematrische Eigenschaften, die ihrem Urheber nicht unbedingt bekannt gewesen sein mußten. Denn mit einem vollkommenen Inhalt könnte durch göttliches Wirken ein gematrisches Sinngefüge als Dreingabe verbunden worden sein:

 

ZS

FS

sm

FW1

FW2

sm

GS

ELECTA

44

44

88

15

15

30

118

UT

39

28

67

16

11

27

94

SOL

43

28

71

43

11

54

125

sm

126

100

226

74

37

111

337

BEAT

27

27

54

9

9

18

72

ORBEM

50

40

90

12

11

23

113

SPLENDORE

102

80

182

22

13

35

217

sm

179

147

326

43

33

76

402

GS

305

247

552

117

70

187

739

305 = 5*61; 247 = 13*19; 552 = 23*24

 

Maria ist die treue Gefährtin ihres Sohnes, deshalb werden Zahlenwerte sichtbar, die sich auf IESUS CHRISTUS beziehen. Die ZS+FS 226 entspricht der 4Werte-Summe des Namens CHRISTUS:

 

ZS

FS

sm

FW1

FW2

sm

GS

CHRISTUS

112

76

188

15

23

38

226

326 ist die ZS der Kreuzesinschrift:

 

ZS

FS

sm

IESUS

70

36

106

NAZARENUS

111

90

201

REX

43

32

75

IUDAEORUM

102

67

169

 

326

225

551

Auffällig ist die gleiche ZS 43 für SOL und REX. Die ZS+FS 552 und 551 sind benachbarte Zahlen. Ihre FW sind 32+48 = 80. Die Faktoren der Summe 1103+80 = 1183 sind 7*13*13 = FW 33 und geben damit die Lebensjahre Jesu an.

2.      ORBEM SPLENDORE bildet eine besondere gematrische Einheit:

ORBEM

50

40

90

SPLENDORE

102

80

182

 

152

120

272

120:152 = 8*(15:19)

Die ersten vier Wörter bilden mit den beiden letzten das ZS-Verhältnis 153:152 und das ZS+FS-Verhältnis 280:272 = 8*(35:34) = 8*69 = 552. Den angrenzenden ZS entspricht das Buchstabenverhältnis 15:14. Das ZS-Verhältnis der ersten drei Wörter zu BEAT ist 126:27 = 9*(14:3).

3.      SPLENDORE hat mit SOL nicht nur den ersten Buchstaben gemeinsam, sondern enthält auch dessen drei Buchstaben:

SOL

43

28

71

SPLENDORE

102

80

182

 

145

108

253

Hier ergibt sich das ZS-Verhältnis 145:160 = 5*(29:32) und das ZS+FS-Verhältnis 253:299 = 23*(11:13).

Den beiden Wörter aus 9 und 3 Buchstaben entsprechen die Initialen von IESUS CHRISTUS. Der Evangelist Johannes nennt Jesus das "wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet" (Joh 1,9).

4.      Die ZS+FS 552 = 23*24 ist identisch mit der des SATOR-Quadrats. Das Wort SPLENDORE hat dieselbe ZS 102 und FS 80 wie PENSATOR, das die 8 verschiedenen Buchstaben des Satorquadrats in einem Wort vereinigt. Die ZS der beiden Wörter teilen sich weiterhin in 33+69 auf: PEN-SATOR, SP-LENDORE.

5.      Die Aufteilung der Vokale und Konsonanten ergibt:

a(2) e(6) o(3) u(1)

V 12

94

68

162

b(2) c(1) d(1) l(3) m(1) n(1) p(1) r(2) s(2) t(3)

K 17

211

179

390

Den Buchstabenzahlen 12 und 17 entsprechen die Konsonanten MR im Namen MARIA.

Die ZS der 14 Buchstaben beträgt 154 = 14*11. Der durchschnittliche Zahlenwert (ZW) je Buchstabe ist demnach 11. Die Summe der 21 Buchstaben des lateinischen Alphabets beträgt 231 = 21*11. Die 7 fehlenden Buchstaben haben demnach ebenfalls den durchschnittlichen ZW 11.

Die ZS+FS der 14 Buchstaben beträgt 154+116 = 270. Das ZS+FS-Verhältnis der 14:7 Buchstaben des lateinischen Alphabets ist demnach 270:126 = 18*(15:7) = 18*22 = 396. Die FS:ZS-Verhältnis der 7 fehlenden Buchstaben beträgt 49:77 = 7*(7:11) = 126.

6.      Die Rahmenelemente eines DR-Kreuzes teilen sich in 17+12 für den hexagonalen und den Erweiterungsbereich auf. In der folgenden Figur werden die 29 Buchstaben im rechts-links und links-rechts Verfahren, von unten nach oben und von links nach rechts auf die Rahmenlinien angeordnet:

Die 8 Buchstaben der unteren und 7 Buchstaben der rechten Raute bilden ein Zahlenverhältnis zu den Buchstaben der anderen beiden Rauten:

ELECTA UT

83

72

155

ORBEM SP

83

56

139

LENDORE

69

64

133

SOL BEAT

70

55

125

 

152

136

288

 

153

111

264

136:152 = 8*(17:19); 111:153 = 3*(37:51)

288:264 = 24*(12:11)

Die beiden angrenzenden ZS 152 und 153 sind konstitutiv für ihre Summe 305.

Die ZS+FS der äußeren 12 Buchstaben beträgt 115+105 = 220, wodurch zu den übrigen 17 Buchstaben das Verhältnis 220:332 = 4*(55:83) entsteht. 55 ist die Summe der Zahlen 1-10, 83 die Summe der Zahlen von 1-10 und 1-7. Das ist beziehbar auf 7 Punkte des Hexagons und zweimal 10 Punkte für zwei Tetraktys.

Die ZS der je vier Querlinien-Punkte der vertikalen und horizontalen Raute betragen 22+13 = 35 und 17+17 = 34, zusammen 69. Dies entspricht den ZS der beiden äußeren und drei inneren Buchstaben des Wortes S-ATO-R. Die 8+5 Punkte des DR-Kreuzes haben folgende ZS+FS:

CTLB

35

35

70

ETT

43

43

86

156

EMND

34

29

63

OE

19

14

33

96

 

69

64

133

 

62

57

119

252

133:119 = 7*(19:17); 156:96 = 12*(13:8)

Das ZS+FS-Verhältnis der 13 Punkte-Buchstaben zu den 16 Linien-Buchstaben beträgt 252:300 = 12*(21:25).

7.      Durch Winkelverschiebung erhält man ein Oktogon:

Die ZS der 5 orange dargestellten Punkte-Buchstaben beträgt 62, die FS 57. Es bleiben übrig 12 äußere und 12 innere "Dachelemente", die das ZS-Verhältnis 135:108 = 27*(4:5) bilden. Das Oktogon kann als stilisierte Sonne aufgefaßt werden, der gemeinsame Faktor 27 ist die ZS von BEAT.

Das FS-Verhältnis der 5 zu 24 Buchstaben beträgt 19*(3:10), das der äußeren und inneren "Dachelemente" 99:91, teilbar durch 11 und 13.

III. Chronogramm

1.      Chronogramme waren in der Barockzeit sehr beliebt. Es ist daher anzunehmen, daß die Verfasser einen gewissen Ehrgeiz entwickelten, um möglichst vollkommene und inhaltsreiche Beispiele zu präsentieren. Es könnten sich auch gewisse Konventionen herausgebildet haben, deren Kenntnis später verloren gegangen ist.

Es liegt nahe, daß die Eigenschaften einer Jahreszahl untersucht und ihre Möglichkeiten mit dem Inhalt der Inschrift in Beziehung gesetzt wurden.

2.      Die Zahl 1755 ist im Hinblick auf MARIA besonders ergiebig. Die Zahl ist nicht nur durch 27 = 3³ teilbar, sondern ihr FW ist durch die Faktoren 3³*5*13 wiederum 27.

Der FW 27 rückt das Wort BEAT mit eben der ZS 27 in den Mittelpunkt der Inschrift. Es nimmt die 12. bis 15. Stelle der Buchstabenfolge ein. Die Summe dieser vier Zahlen beträgt 2*27 = 54. Das ist auch die ZS+FS von BEAT, da die vier ZW prim sind. Die FS der vier Zahlen ist 37, die Addition 54+37 ergibt 91 = 7*13 und somit wieder Teilbarkeit durch 13.

3.      Nimmt man an, daß der Verfasser gematrisch arbeitete, dann erkannte er eine Übereinstimmung der 4Werte von BEAT mit der ZS+FS von MARIA, zumindest gemeinsame Teilbarkeit der beiden ZS+FS durch 18:

 

ZS

FS

sm

FW1

FW2

sm

GS

MARIA

40

32

72

11

10

21

93

BEAT

27

27

54

9

9

18

72

 

67

59

126

20

19

39

165

72:54 = 18*(4:3)

72 ist auch die Summe der Jahreszahl in der Aufteilung 17+55.

4.      Das erste Wort ELECTA und das letzte Wort SPLENDORE bilden den Anfang der irdischen Erwählung und die himmlische Vollendung Marias. Die ZS+FS ist wiederum durch 27 teilbar:

 

ZS

FS

sm

ELECTA

44

44

88

SPLENDORE

102

80

182

sm

146

124

270

Die Buchstabenzahl der 2+4 Wörter ist 15+14, das ZS+FS-Verhältnis 270:282 = 6*(45:47).

5.      Die ZW/FW-Verrechnung der ZS 305 und die Jahreszahl 1755 ergibt:

 

 

 

sm

FW

ZS

305

1755

2060

112

FW

66

27

93

 

Der FW 112 ist die ZS von CHRISTUS, die FS 93 die 4W-Summe von MARIA. Den Einzelziffern der Zahl 93 entsprechen die Initialen von IESUS CHRISTUS: Maria hat den Erlöser hervorgebracht.

6.      Eine weitere Summe 270 ergibt sich aus der ZS+FS der 14 verschiedenen Buchstaben, wie oben bereits ermittelt wurde.

IV. Dreimal 4Werte

1.      Wenn gematrische Kenntnisse und Praxis auch im 18. Jahrhundert noch bekannt waren, haben christliche Namen und Begriffe wesentlichen Anteil, da sie durch göttliche Fügung ideale Verhältnisse und Beziehungen aufwiesen und gematrische Konstruktionen somit legitimiert wurden. Welche Kenntnisse und Fertigkeiten der Verfasser unsere Mottos besaß, soll auch weiterhin offen bleiben. Dennoch ist nicht auszuschließen, daß ihm auch die 4W-Summe unseres Chronogramms (CG) bewußt war und er sie in sinnvollem Bezug zum SATOR-Quadrat und zur Kreuzesinschrift (KI) sah. Folgende gegenseitige Beziehungen können angeführt werden:

Die drei Wörter des SATOR-Quadrats (SQ) SATOR (69) OPERA (52) TENET (61) haben dieselbe ZS 182 wie IESUS (70) CHRISTUS (112).

Die 8 Buchstaben PENSATOR des SQ haben dieselbe ZS 102 wie IUDAEORUM der KI und SPLENDORE, die jeweils das Ende der Inschrift bilden.

SPLENDORE hat dieselbe ZS+FS 182 wie PENSATOR.

2.      Die 4Werte der drei Wortgruppen sind:

 

WZ

ZS

FS

sm

FWS1

FWS2

sm

GS

FW

SQ

5

303

249

552

147

105

252

804

74

KI

4

326

225

551

119

100

219

770

25

CG

6

305

247

552

117

70

187

739

739

 

 

934

721

1655

383

275

658

2313

838

2313 = 9*257 = FW 263

Auffällig ist die 4W-Summe 739 des CG, eine Primzahl. Ob sie zu den zwei anderen Summen paßt, darüber gibt die ZW/FW-Verrechnung Aufschluß:

 

 

 

 

sm

FW

sm

FW

4WS

804

770

739

2313

263

 

 

FW

74

25

739

838

421

 

 

sm

 

 

 

3151

684

3835

77

FW

 

 

 

160

29

189

16

3151 = 23*137; 189 = 7*27

 

93

684 = 2*(19*18); 3835 = 5*767 = 5*13*59

Die 37 Elemente einer Tetraktys besteht aus 19+18 Elementen: 10 Punkten + 9 Dreiecksflächen und 18 Linien. 684 bezieht sich auf zwei Tetraktys des Hexagramms. 93 entspricht der 4W-Summe von MARIA:

MARIA

40

32

72

11

10

21

93

3.      Die Umkehrung von 39 ergibt sich aus den FW der 4Werte des CG:

 

ZS

FWS

sm

FS

FWS

sm

GS

FW

CG

305

117

422

247

70

317

739

739

FW

66

19

85

32

14

46

131

131

 

 

 

507

 

 

363

870

870

363:507 = 3*(11²:13²); 870 = 30*29 = FW 39

Der Faktor 29 wiederholt die Buchstabenzahl der 6 Wörter und die Konsonanten MR von MARIA.

Die Einzelziffern von 739 lassen sich auf die Tetraktys beziehen, 7+3 Punkte und 9 Dreiecke. Den Einzelziffern entsprechen die Buchstaben GCI, die man als Initialen von GRATIA CHRISTI IESUdurch die Gnade Jesu Christi verstehen könnte:

 

ZS

FS

sm

FW1

FW2

sm

GS

GRATIA

54

51

105

11

20

31

136

CHRISTI

83

65

148

83

18

101

249

IESU

52

28

80

17

11

28

108

 

189

144

333

111

49

160

493

144:189 = 9*(16:21); 493 = 17*29

Bezogen auf das DR-Kreuz bedeutet 17:29 Elemente das Kreisflächenverhältnis 1:3.

 

 

Erstellt: April 2015