MARIA VON KINSAU

a) Überblick

b) Die Inschriften

c) Gematrische Anmerkungen

d) Die Namen MARIA IESUS

a) Überblick

Am 5. Dezember 2018 erschien im Oberbayerischen Volksblatt ein Artikel über eine vor drei Jahren wiedergefundenes Mariendarstellung in Kinsau, Kreis Landsberg Lech. Sie wird dem Maler Veit Benno Lederer zugeordnet, von dem man nur das Todesjahr 1745 weiß. In der Zwischenzeit wurde es restauriert und befindet sich nun im Rathaus von Kinsau.

In dem OVB-Artikel wird vermutet, daß auf dem Gemälde Maria die apokalyptische Frau dargestellt werde, eine endgültige Deutung wird jedoch offen gelassen.

Auf diese vorläufige Deutung weisen indes nur die Mondsichel und der Drache hin. In Wirklichkeit zeigt Marias himmelwärtsgerichteter Blick bildmotivisch, daß sie im Begriff ist, zum Himmel emporzusteigen. Nach einer frühchristlichen Legendentradition des "Transitus Mariae", des Hinübergangs Marias, die besonders durch die Legenda Aurea des 13. Jahrhunderts weite Verbreitung fand, wurde Maria in einer Grabkammer beigesetzt und am dritten Tag von Jesus inmitten der Apostel mit ihrer Seele wiedervereint. Die drei Inschriften MATER PURISSIMA, TOTA PULCHRA ES, MACULA NON EST IN TE (Reinste Mutter; Ganz schön bist du; Kein Makel ist in dir) können als Anrede ihrem Sohn Jesus, aber auch jedem Betrachter des Gemäldes in den Mund gelegt werden. Die zweite und dritte Aussage stammen aus dem Hohenlied 4,7, bilden den Anfang eines altchristlichen Mariengebets und waren bis zur Liturgiereform im Zwischengesang des Festes Maria Immaculata am 8. Dezember enthalten, nachdem 1708 die Feier dieses Festes von Papst Clemens XI. für die ganze katholische Kirche vorgeschrieben worden war. Den Genesis-Vers 3,14, in dem Gott gemäß dem Vulgata-Text zur Schlange sagt: "Sie wird dir den Kopf zertreten", bezieht der Maler auf Maria, die ihren rechten Fuß auf den Kopf des Drachens (statt der Schlange) tritt. Ihr umwickeltes Bein weist darauf hin, dass sie soeben ihrer Grabstätte entstiegen ist. Der personifizierte Tod, Symbol der Verwesung des menschlichen Körpers, wendet sich mit übergeschlagenem Bein und auf die Hand gestütztem Kopf von der Szene ab, denn Maria, mit Leib und Seele himmelwärts strebend, macht seine Anwesenheit entbehrlich.

Die horizontal ausgebreiteten Flügel des Drachens bilden die Trennungslinie der Bereiche oberhalb und unterhalb der Erde. Die Begräbnisstätte Mariens gehört dem unterirdischen Bereich des Todes an, den Satan durch seine Verführung des ersten Menschenpaares verursacht hat. Sollte er gehofft haben, Maria werde dasselbe Schicksal treffen, sieht ersich grausam getäuscht, denn der Fuß der neuen Eva, der noch in den Bereich des Todes hinunterreicht, tritt siegreich den Verführer nieder.

Die Einmaligkeit dieses Bildes besteht darin, daß der Beginn von Marias Auffahrt zum Himmel dargestellt wird und daß daran weder irdische noch himmlische Personen teilnehmen, sondern sie lediglich von 12 Engeln umgeben ist, die sich symmetrisch auf beide Hälften verteilen. Es handelt sich einerseits um drei paarweise gruppierte Engelsgesichter, die Augen des jeweils äußeren sind nach oben, die des inneren nach unten gerichtet. Andererseits um zwei Putten, die, vor dem blauen Mantel Marias mit nach oben schwebend, die Tretbewegung gegen den Drachenkopf nachahmen, der innere in grazil akrobatischer Weise, der äußere mit grimmiger Miene und ausholendem angewinkeltem Bein. Ein weiteres Putenpaar liegt bäuchlings und rücklings am unteren Bildrand, das linke Gesicht schaut aus dem Bild hinaus, das rechte hat nach Auskunft des Artikels eine Binde um die Augen. Die spielerische Szene am unteren Bildrand soll offensichtlich anzeigen, daß nach dem Sieg über den Drachen auch die Unterwelt ein sicherer Ort ist – jedenfalls solange noch Marias Fuß auf dem Drachen liegt, da sie ja im nächsten Augenblick weiter nach oben schwebt. Zwei größere Engel halten links und rechts im unteren Drittel des Bildes zhwei ovale Medaillons mit den erwähnten Inschriften.

Eine mänlliche Figur links vom Fuß Marias und mit nach oben gewendetem Kopf ist nicht identifizierbar.

Maria selbst in der symmetrischen Mitte des Bildes ist mit ungewöhnlicher Kurzhaarfrisur dargestellt. Augen und Mund ihres runden Gesichts haben einen ernsten und sehnsuchtsvollen Ausdruck.

b) Die Inschriften

Besonders die drei Inschriften lassen darauf schließen, daß der Maler nach Vorgaben eines gebildeten Theologen, vielleicht des Ortsgeistlichen, gearbeitet hat. Dieser Theologe hatte eine großartige Eingebung: So wie bei der Verklärung Jesu eine Stimme vom Himmel erscholl "Dies ist mein geliebter Sohn", so stellte er sich die Stimme Jesu aus der Höhe für seine Mutter vor. Auf diese Weise kann Maria als einzige Person im Zentrum des Bildes stehen.

In einem weiteren kreativen Gedanken verband er MATER PURISSIMA mit den zusammengehörigen Aussagen TOTA PULCHRA ES und MACULA NON EST IN TE. Denn er erkannte, daß die jeweils erste Silbe in MATER PURISSIMA sich in PULCHRA und MACULA wiederholen. Er erkannte ferner, daß die 5 Buchstaben von MARIA je dreimal in den drei Inschriften enthalten ist.

MATER PURISSIMA

Die Inschrift MATER PURISSIMA auf einem Schriftband am oberen Bildrand versteht man spontan als Titel des Gemäldes. Erst die beiden anderen Inschriften lassen erkennen, daß sie eigentlich als Anrede beabsichtigt ist.

MATER PURISSIMAReinste Mutter ist eine Anrufung aus der Lauretanischen Litanei. Maria wird in erster Linie so genannt, weil sie ohne den Makel (MACULA) der Erbsünde war. Daher war sie frei von Begehrlichkeit, die jeden menschlichen Zeugungsakt begleitet. Sie empfing den Sohn Gottes durch den Heiligen Geist und hatte keinen ehelichen Verkehr mit ihrem Gemahl und Bräutigam Joseph.

TOTA PULCHRA ES – MACULA NON EST IN TE

Die beiden Aussagen aus dem Hohenlied 4,7 lauten im Zusammenhang: TOTA PULCHRA ES, AMICA MEA, ET MACULA NON EST IN TE. Ein Gebet aus dem 4. Jahrhundert zeigt, daß dieser Vers schon in frühchristlicher Zeit auf Maria bezogen wurde:

TOTA PULCHRA ES, MARIA,
ET MACULA NON EST IN TE.
Vestimentum tuum candidum quasi nix, et facies tua sicut sol.
Tota pulchra es, Maria,
et macula originalis non est in te.
Tu gloria Hierusalem, tu laetitia Israel, tu honorificentia populi nostri.
Tota pulchra es, Maria.

Ganz schön bist Du, Maria,
und kein Makel ist in dir.
Dein Gewand leuchtet hell wie der Schnee, und Deine Gestalt wie die Sonne.
Ganz schön bist Du, Maria,
und kein Makel ist in dir.
Du bist der Ruhm Jerusalems, du die Freude Israels, du die Ehre unseres Volkes.
Ganz schön bist Du, Maria.

In diesem Gebet wird AMICA MEA durch MARIA ausgetauscht. Dem Urheber der drei Inschriften war die Auferweckung Marias aus der LEGENDA AUREA vermutlich bekannt. Dort heißt es:

Der Erlöser sprach die Worte: "Steh auf, meine Gefährtin, meine TAUBE, du Zelt des Ruhmes, du Gefäß des Lebens, du himmlischer Tempel, damit du, wie du bei meiner Empfängnis nicht durch Beischlaf einen Makel erlitten hast, so auch im Grab keinerlei VERWESUNG des Leibes erleidest." Und sogleich trat Marias Seele zu ihrem Leib hinzu, und der Leib kam glorreich aus dem Grabe hervor. Und so wurde sie ins himmlische Schlafgemach aufgenommen, begleitet von einer Vielzahl von Engeln. (Übersetzung Bruno Häuptli, Legenda Aurea, Herder 2014)

TAUBE

als Kosewort kommt einige Male im Hohenlied vor:

Schön bist du, meine Freundin, ja, du bist schön. Zwei Tauben sind deine Augen. (1,15)

Meine Taube im Felsennest, versteckt an der Steilwand, dein Gesicht laß mich sehen, deine Stimme hören! Denn süß ist deine Stimme, lieblich dein Gesicht. (2,14)

Mach auf, meine Schwester und Freundin, meine Taube, du Makellose! (5,2)

Doch einzig ist meine Taube, die Makellose, die Einzige ihrer Mutter, die Erwählte ihrer Gebärerin. (6,9)

c) Gematrische Anmerkungen

1.      Es ist möglich, jedoch nicht erwiesen, daß gebildete Theologen und Künstler gematrische Kenntnisse besaßen und praktizierten. Es soll hinsichtlich der vorliegenden Inschriften offen gelassen werden, was dem Urheber der Inschriften bewußt war und was göttlicher Fügung zuzuschreiben ist. In lateinischer Gematrie werden Buchstaben nach ihrer alphabetischen Position in Zahlen umgesetzt. Für die drei Inschriften ergeben sich folgende Zahlenwerte (ZW) und Faktorenwerte (FW):

MATER

54

49

TOTA

53

48

MACULA

48

32

 

 

PURISSIMA

119

70

PULCHRA

75

55

NON

40

35

 

 

 

 

 

ES

23

13

EST

42

32

 

 

 

 

 

 

 

 

IN

22

19

 

 

 

 

 

 

 

 

TE

24

24

 

 

 

173

119

 

151

116

 

176

142

500

377

Differenz

54

 

35

 

34

123

Bezugspunkt für Zahlensummen (ZS) ist besonders der Tetraktysstern mit seinen zwei konzentrischen Kreisen, deren Flächenverhältnis 1:3 ist:

Die drei Inschriften bilden wie die Tetraktys ein Dreieck, und wie die Tetraktys aus 10 Punkten besteht, so die Inschriften aus 10 Wörtern. Die Aufteilung in (2+3)+5 Wörter entspricht zweimal 5 Radialelementen einer Zickzack-Durchmesserlinie:

Der Mittelpunkt ist bei Radialelementen doppelt zu zählen. 2 Elemente gehören der hexagonalen Erweiterung an.

Die runde ZS 500 bedeutet 50 je Wort. Als Bedeutung bietet sich an, daß das Hexagon aus 25 Elementen besteht und ebenfalls die Erweiterungselemente, wenn für sie ein zweiter Mittelpunkt gezählt wird. Unter Voraussetzung zweier Kreisbogen steht die Zahl 50 dann für das Kreisflächenverhältnis 1:3.

2.      Die ZS 173 und 151 der ersten beiden Inschriften sind Primzahlen. Als eine von mehreren Bedeutungen kann sich 173 auf zwei Verhältnisse der Elemente einer von drei Tetraktysseiten beziehen:

Die Addition der beiden Verhältnisse ergibt 7+10 = 17, für drei Seiten 17*3. 151 bezieht sich auf 5 hexagonale und 2 Erweiterungspunkte der DR.

Die FS der drei ZS ist:

 

 

 

 

sm

FW

ZS

173

151

176

500

19

FW

173

151

19

343

21

sm

 

 

 

 

40

343 = 7³

verweist auf die 3 Tetraktysseiten, die aus je 4 Punkten + 3 Linien bestehen. 19 und 21 sind die Konstitutivzahlen für ihre Summe 40. Als 19 + (1+20) sind sie die gematrische Entsprechung des griechischen Buchstabens TAU, der aus drei Einzelbuchstaben besteht und eine trinitarische Bedeutung besitzt.

3.      Die drei Inschriften haben eine höchst erstaunliche Beziehung zum Wort SATOR – Schöpfer, mit dem das SATOR-Quadrat (SQ)beginnt:

 

S

A

T

O

R

sm

ZW

18

1

19

14

17

69

 

 

34

 

 

ZW

8

1

19

9

17

54

 

 

29

 

 

In der Aufteilung von 2 äußeren und 3 inneren Buchstaben entsprechen die ZS 35 und 34 den Differenzen von FS und ZS der Inschriften 2 und 3. Die Differenz 54 der ersten Inschrift hingegen gibt die FS von SATOR wieder.

4.      Von den 43 Buchstaben sind 13 Zahlzeichen. Ihre ZS und FS sind:

Anz.

3

3

3

2

2

13

 

I

V

M

L

C

 

sm

3

15

3000

100

200

3318

FW

3

15

63

24

28

133

 

 

 

 

 

 

3451

3318 = 42*79 >91; 3451 = 7*17*29 >53

Von den 7 verschiedenen Zahlzeichen fehlen X (10) und D (500).

Auch hier gibt es eine erstaunliche Parallele zum SQ, dessen 8 verschiedene Buchstaben zu dem Wort PENSATORder Wägende, im Gleichgewicht Haltende gruppiert werden können:

 

P

E

N

 

S

sm

A

T

O

R

sm

GS

ZW

15

5

13

33

18

51

1

19

14

17

51

102

FW

8

5

13

26

8

34

1

19

9

17

46

80

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

182

Die ZS von zweimal vier Buchstaben beträgt jeweils 51. Dabei verbinden sich die drei Buchstaben PEN mit dem ersten Buchstaben von SATOR, was in zweistelliger Zusammensetzung durch die Summe der 13 Zahlzeichen wiedergegeben wird. Fügt man noch die FS 133 dazu, entspricht die ZS+FS 3451 in zweistelliger Zusammensetzung der FS 34 und ZS 51 der vier Buchstaben PENS, die den Wortstock eines neuen Wortes, des Verbs PENSARE bilden und damit den Wortbestandteil –ATOR und ROTARad abtrennen. Das Wortbildungselement –ATOR bezeichnet meistens einen Menschen, der im Sinne der Verbbedeutung wirkt und auf religiöser Ebene interpretiert, am Räderwerk der Schöpfung und dem Ordnungswalten Gottes ein Mitgestalter ist.

Die ZS und FS der 5 Zahlzeichen bei einfacher Zählung sind:

 

I

V

M

L

C

 

sm

1

5

1000

50

100

1156

FW

1

5

21

12

14

53

 

 

 

 

 

 

1209

1156 = 4*17²; 1209 = 3*13*31

Die Zahl 17 bezieht sich auf die "Fischfigur", die in einer Tetraktys dreimal und einer Doppelraute (DR) zweimal vertreten sind:

Da sich aus einem Achsenkreuz zweier DR ein Oktaeder zusammensetzen läßt, kann man das Wort PENSATOR in die 8 Dreiecksflächen einfügen und damit das vollkommene Gleichgewicht zum Ausdruck bringen:

Die trinitarischen Umkehrzahlen 13 und 31 geben in ihren Einzelziffern die Punktestruktur der DR wieder.

5.      Die ZS und FS der 43 Buchstaben und 13 Zahlzeichen ergeben in einer ZW/FW-Verrechnung:

 

ZS

ZS

sm

FS

FS

sm

sm

FW

 

500

3318

3818

377

133

510

4328

547

FW

19

91

110

42

26

68

178

91

sm

 

 

 

 

 

 

4506

638

FW

 

 

 

 

 

 

756

42

4328 = 8*541; 4506 = 6*751; 42:26 = 2*(21:13)

Die Einzelzahlen der Summe 4328 entsprechen den 17 Elementen der DR: 4+3 Punkten, 2 Querlinien und 8 Rahmenlinien. 4506 ist in der Aufteilung 45+6 auf eine Numerierungsweise der Tetraktysseiten beziehbar:

45 beträgt die Numerierungssumme aller drei Seiten zusammen, 17 einer einzelnen Seite, die Eckpunkte werden zweimal gerechnet.

Das Verhältnis 21:13 betrifft 21 Elemente der DR und 13 Elemente des hexagonalen Bereichs und gibt das Kreisflächenverhältnis 3:1 der beiden konzentrischen Kreise des Tetraktyssterns wieder.

6.      Von besonderer Bedeutung ist die Zahl 178, es ist die ZS+FS der Namen IESUS und MARIA:

 

M

A

R

I

A

sm

I

E

S

U

S

sm

GS

ZW

12

1

17

9

1

40

9

5

18

20

18

70

110

FW

7

1

17

6

1

32

6

5

8

9

8

36

68

 

 

 

 

 

 

72

 

 

 

 

 

106

178

40:70 = 10*(4:7); 32:36 = 4*(8:9)

Das Verhältnis 4*(8:9) verweist wiederum auf vier Fischfiguren und einem DR-Kreuz, eine setzt sich zusammen aus 8 Rahmenlinien und 6 Punkten + 3 Dreiecksflächen. Darin zeigt sich das vollkommene Zusammenwirken Marias mit ihrem Sohn Jesus.

Das Verhältnis 10*(4:7) stellt die 21 Elemente der DR dar: 10 Linien, 4 Dreiecksflächen, 7 Punkte.

Die oben ermittelten FS 110 und 68 stimmen mit der ZS und der FS von IESUS und MARIA überein.

Die Zahl 178 kommt zustande, wenn man ein Achsenkreuz von der Mitte aus viermal von 1-9 numeriert:

Wenn man einen Winkel gegen den anderen verschiebt, erhält man ein Quadrat aus 25 Schnittpunkten:

Der innere Rahmen besteht aus 8, der äußere aus 16 Punkten. Rechnet man den Mittelpunkt zum äußeren Rahmen, ergeben sich die beiden Summen 8 und 17. Das Flächenverhältnis des inneren zum ganzen äußeren Quadrat beträgt 4:16 = 4*(1:4).

Das 25 Punkte Quadrat liegt dem SATOR Quadrat zugrunde, das aus 8 verschiedenen Buchstaben besteht, die mit Ausnahme des N mehrfach vorkommen, sodaß sich eine Einteilung 8+17 vornehmen läßt:

d) MARIA – IESUS

1.      Im 5x5-Punkte Quadrat sind 13 Zahlen ungerade und 12 gerade. Die Einzelziffern bezeichnen die zwei Kreisflächenverhältnisse der beiden konzentrischen Tetraktyskreise. Dieser Zusammenhang zeigt sich, wenn man die 4Werte sowohl der Buchstaben als auch der Zahlzeichen von MARIA und IESUS ermittelt:

 

ZS

FS

sm

FW1

FW2

sm

GS

MARIA

40

32

72

11

10

21

93

MI

1001

22

1023

31

13

44

1067

sm

1041

54

1095

42

23

65

1160

IESUS

70

36

106

14

10

24

130

IV

6

6

12

5

5

10

22

sm

76

42

118

19

15

34

152

GS

1117

96

1213

61

38

99

1312

93 = 3*31; 130 = 10*13; 1312 = 32*41 >51

1035:54 = 9*(115:6) = 9*11²; 1067:22 = 11*(97:2)

Das trinitarische Kreisflächenverhältnis 3:1/1:3 ist in den 4Werten von MARIA und IESUS enthalten.

2.      Die beiden Kreisflächenverhältnisse 1:3 und 1:2 werden durch 12+13 und 13+12 Elemente des Tetraktyssterns folgendermaßen wiedergegeben:

·     1:3 durch 6 Keislinienpunkte + 6 Dreiecke des hexagonalen Bereichs und Mittelpunkt + 6 Punkte und 6 Dreiecke des Erweiterungsbereichs;

·     1:2 durch Mittelpunkt + 6 Punkte und 6 Dreiecke des hexagonalen Bereichs und 6 Punkte und 6 Dreiecke des Erweiterungsbereichs.

3.      Die ZW/FW-Verrechnung der vertikalen Summen ergibt:

 

ZS

FS

FS

FS

sm

FW

sm

 

1117

96

61

38

1312

51

 

FW

1117

13

61

21

1212

108

 

sm

 

 

 

 

2524

159

 

FW

 

 

 

 

635

56

691

2524 = 4*631; 635 = 5*127

Die Zahl 1312 bezog sich in zweistelliger Aufteilung auf Punkte und Flächen. Die FW-Summe 1212 berücksichtigt nun auch die zweimal 12 Linien des Hexagons und des Erweiterungsbereichs. Auf diese Weise füllen MARIA und IESUS alle Elemente des Tetraktyssterns aus.

Die Einzelziffern der Primzahl 631 geben die Punktestruktur der Tetraktys wieder, ebenso der Primzahl 127 und der ZS 1117.

Die Primzahl 691 ist zweistellig aufteilbar in 69 61 91. Die FW 26+61+20 = 107 weisen auf 10 Punkte der Tetraktys und 7 Punkte des Hexagons hin. 69 und 61 sind die ZS von SATOR TENETDer Schöpfer hält.

 

Erstellt: Dezember 2018

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