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Das Buchstaben- und Zahlenmodell VESTA (II)

 

                                                                                                    VIII.    Die Bedeutung der Buchstaben VS

                                                                                                          IX.    TRINITAS und NUMERUS

                                                                                                            X.    Die 4 Werte von VA und EST

                                                                                                          XI.    2 DR-Verhältnisse 13:8

VIII. Die Bedeutung der Buchstaben VS

1.      Die Bu. V+S erhalten ihre hohe Bedeutung durch die nominalen Ausgänge des Nom.Sg. der o- und u- Deklination. Ihre ZW 20 und 18 entsprechen am ehesten den 2*10 Punkten und 2*9 Dreiecken zweier gegenüber stehender Tetraktys. Die ZS 38+FS 17 ergibt 55, die Summe der Zahlen von 1 bis 10.

Im Dezimalsystem wirken 3 Obergrenzen zusammen, die Grundzahl 9, die Zahl 10 und die Zahl 11. Man kann sie als Begrenzungspunkte für je eine Maßeinheit weniger betrachten, also 8,9,10. Das jeweilige Zahlenpaar von Begrenzungspunkten und Maßeinheiten kann jedoch auch als komplementär zu den Zahlen 1+2 gesehen werden. Dann bilden die Zahlen 10+9 = 19 die Mitte und 9+8 = 17 und 11+10 = 21 zwei symmetrische Außenseiten. Auf diese Weise entsteht ein Verhältnis von 1:2. Die Buchstaben VS enthalten das eine addierte Zahlenpaar 9+8 = 17 als Faktorensumme (FS), und das andere 21 als Differenzwert zur Zahlensumme (ZS). Aus dieser Sicht ist der ZW 38 für DVOzwei sehr stimmig.

2.      Die FS 17 für VS und 25 für ETA stimmen mit zwei unterschiedlichen Numerierungen einer Tetraktysseite überein:

Die Numerierung der Punkte (li. und re. Seite) ergibt 8+14 = 22 und der Linien 9+11 = 20, zusammen das Verhältnis 2*(11:10), zu verstehen als 11 Begrenzungspunkte und 10 Maßeinheiten.

Vervollständigt man die Numerierung für alle drei Tetraktysseiten, erhält man 4*42 = 126 und für 2 Tetraktys die Umkehrzahlen 252 = 12*21. In den 2*(6+3) Sprechern und Adressaten der 9 Zeilen der Aeneis mit dem Wort ES finden diese Zahlenverhältnisse eine konkrete Anwendung.

Bei der Multiplikation der Tetraktysseiten mit 3 wird jeder Eckpunktwert doppelt gezählt. Möchte man die Gesamtzahl aller numerierten Punkte errechnen, muß man 3*(2+5) = 21 von 126 abziehen und erhält 105 (vgl. IV.d). Die durchschnittliche Zahl je Seite ist 15 und 20, mit 3 multipliziert 45 und 60 im Verhältnis 3:4.

IX. TRINITAS und NUMERUS

1.      Nimmt man den ZW 63 als 3*21 und die 3 als Radialelemente, bedeutet die Hinzufügung der FS 2*21 die Ergänzung zu 5 DM-Elementen. Die Summe 105 besteht aus den Faktoren 3*5*7, welche in der Skala von 1 bis 9 jeweils Mittelpunkte von Kreisen besetzen und die Zahlen 1,2,3 symmetrisch verteilen. Auch der theologische Begriff TRINITASDreifaltigkeit hat den ZW 105:

2.      Wenn die Zahlen 1-9 durch Punkte dargestellt werden, die 8 Maßeinheiten begrenzen, sind die Achsenpunkte des SATOR-Quadrats 3-5-7.

3.      Die Einzigartigkeit der Zahl 105 zeigt sich im selben ZW des Wortes NVMERVSZahl, das aus 7 Buchstaben mit einem durchschnittlichen ZW von 15 besteht. Das E mit dem ZW 5 steht in der Mitte wie in Faktoren 3*5*7. Trennt man das Wort in 3+4 Buchstaben, ist auch das Verhältnis (3:4)*15 – in Übereinstimmung mit den beiden Numerierungen unter IV.c). Trennt man NVMERVS in 4+3 Buchstaben, ist das Verhältnis 5*(10+11). Die jeweils gemeinsamen Teiler 15 und 5 stehen im Verhältnis 3:1. Auch das Wort TRI-NITAS trennt die Buchstaben 3 und 4 im identischen Verhältnis (45:60).

X. Die 4 Werte von VA und EST

1.      Die Buchstaben VA und EST verhalten sich nicht nur dem ZW nach wie 1:2, sondern auch in der Addition der übrigen 3 Werte:

 

ZS

FS

FW1

FW2

Sm.

VA

21

10

10

7

48

EST

42

32

12

10

96

Sm.

63

42

22

17

144

Die Zahl 48 setzt sich zusammen aus 2*(11+13) und bezieht sich auf die Doppelraute: Verbindet man die Enden einer Doppelraute sind zwei geometrische Figuren erkennbar: 2 Rauten mit je 11 Elementen und 2 Dreiecke mit gemeinsamem Scheitelpunkt und 13 Elementen:

Der Oktaeder, der aus zwei Doppelrauten zusammengesetzt ist, läßt entsprechend die doppelte Zahl von Dreiecksfiguren erkennen:

XI. 2 DR-Verhältnisse 13:8

1.      Der Bu. S mit dem ZW 18 bildet die Wortmitte von VESTA. Er steht mit den ZW der übrigen 4 Buchstaben im Verhältnis 18:45 = 9*(2:5). Die Einzelziffern von 18 und 45 weisen auf die 9 DM-Elemente einer DR-Linie hin, 1+8 auf den MP + 2*4 symmetrische Elemente, 4+5 auf die 2*2 Elemente des äußeren Rings und die 5 DM-Elemente des inneren Kreises, können aber auch 4L+5P zweier Kreisachsen bedeuten.

Die Verhältniszahlen 2 und 5 entsprechen den 7 Punkten der DR: 2 gehören dem äußeren Ring an, 5 den beiden Achsen des inneren Kreises. Im Hinblick auf dieses Verhältnis gibt die Zahl 18 einen Hinweis auf die Numerierung der 9 DM-Elemente vom Mittelpunkt her: die Radialelemente 4 und 5 ergeben verdoppelt 18:

2.      Ein durch 3 teilbares Verhältnis erhält man, wenn man die ZW der Bu. VSA und ET jeweils addiert:

V

E

S

T

A

20

5

18

19

1

 

24

 

39

39:24=3*(13:8)

Die Zahl 13 bezieht sich auf die 13 Elemente des spiegelverkehrten Doppeldreiecks in der DR, das dem inneren Kreis mit dem Flächenwert 1 angehört. Die DR wird vervollständigt durch 2*4 = 8 Elemente, die Bestandteile des äußeren Ringes mit der Flächengröße 2 sind. Dem Buchstabenverhältnis 3:2 entsprechen 3 Radialelemente des inneren Kreises und 2 des äußeren Ringes. Fügt man Flächengrößen und Radialelemente zusammen, erhält man 13+22 = 35 bzw. 31+22 = 53.

3.      Eine buchstabengetreue Umsetzung der Verhältnisse 3:2 und 1:2 zeigt sich, wenn man ZW und FW von VESTA addiert:

 

V

E

S

T

A

ZW

20

5

18

19

1

FW

9

5

8

19

1

Sm.

65

40

65:40=5*(13:8)

Die beiden Verhältnisse 13:8 haben die Multiplikatoren 3 und 5. Sie können im Sinne obenstehender Addition verstanden werden, aber auch als das Verhältnis der Radialelemente des inneren und des ganzen äußeren Kreises. Das Verhältnis 3:5 der Radialelemente bezeichnet das trinitarische Verhältnis 1:3 beider Flächen.

 

 

Erstellt: Juli 2005

Letzte Änderung: April 2006

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