MALEDICTUS A DEO EST QUI PENDET IN LIGNO

1.       Im Buch Deutoronomium gibt Mose vor seinem Tod Handlungsanweisungen, darunter auch, wie mit Hingerichteten verfahren werden soll:

Wenn jemand ein Verbrechen begangen hat, auf das die Todesstrafe steht, wenn er hingerichtet wird und du den Toten an einen Pfahl hängst, dann soll die Leiche nicht über Nacht am Pfahl hängen bleiben, sondern du sollst ihn noch am gleichen Tag begraben; denn

von Gott verflucht ist, wer am Holze hängt (21, 23).

Der letzte Satz wird vom Völkerapostel PAULUS im Galaterbrief 3,13f zitiert:

Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht geschrieben:

Verflucht ist jeder, der am Holz hängt.

 Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Völkern durch ihn der Segen Abrahams zuteil wird und wir so durch den Glauben den verheißenen Geist empfangen (3,13f).

2.       Bereits 2020 habe ich einen Hexameter untersucht, der gerade den gegenteiligen Sinn aussagt:

Glücklich jener Gott, der am hohen Holze hängt.

Die lateinische Fassung des Deuteronomiums und der Hexameter lauten:

MALEDICTUS A DEO EST QUI PENDET IN LIGNO.

FELIX ILLE DEUS LIGNO QUI PENDET AB ALTO.

3.       Die beiden Aussagen sind nicht nur wegen ihrer Gegensätzlichkeit bemerkenswert, sondern weil ihre gematrischen Werte auf geheimnisvolle Weise Gleichheiten und Ähnlichkeiten aufweisen. Zu untersuchen sind zuerst die Zahlenwerte (ZW):

Maledictus (102) a (1) deo (23) est (42) qui (45) pendet (61) in (22) ligno (54).

a(2) e(5) i(4) o(2) u(2)

V 15

131

c(1) d(3) g(1) l(2) m(1) n(3) p(1) q(1) s(2) t(3)

K 18

219

 

33

350

 

Felix (52) ille (36) deus (47) ligno (54) qui (45) pendet (61) ab (3) alto (45).

a(2) e(5) i(4) o(2) u(2)

V 15

131

b(1) d(2) f(1) g(1) l(5) n(2) p(1) q(1) s(1) t(2) x(1)

K 18

212

 

33

343

Jeder der beiden Sätze besteht aus 15 Vokalen und 18 Konsonanten sowie aus je 8 Wörtern. Die 5 Vokale haben jeweils die gleiche Häufigkeit. Das Verhältnis 15:18 = 3*(5:6) weist auf den Doppelaspekt von 5 Durchmesser- und 6 Radialelementen hin:

Das beiden Zahlensummen (ZS) 350 und 343 haben das Verhältnis 7*(50:49), 50+49 sind Konstitutivzahlen ihrer Summe 99 = 11*9. Das Verhältnis von Buchstaben zu ZS ist 66:33 = 2, 693:33 = 21. Die Zahl 11 nimmt in beiden Zeilen eine beherrschende Stelle ein.

4.       11 ist der ZW des Buchstabens L, mit dem das entscheidende Wort LIGNUM beginnt. Aus 11 Elementen besteht die Rautenfigur: 4 Punkten, 5 Linien und 2 Dreiecksflächen. Im Tetraktysstern sind 6 Rauten zu erkennen. Die ZS des römischen Hoheitstitels SPQR (SENATUS POPULUSQUE ROMANUS) besteht aus 2*33:

 

Der volle Name des Hoheitstitels SENATUS POPULUSQUE ROMANUS hat wie die Hexameterzeile die ZS 343 = 7³. Der Hoheitstitel geht so von der römischen Herrschaft auf IESUS CHRISTUS über.

Den Produktzahlen 11*9 entsprechen die Buchstaben LI in LIGNUM. Sie können als Punkte zweier komplementärer Achsenkreuze dargestellt werden:

 

5.       Der ZW des G ist 7. Die ZS der Buchstaben LIG- ist 11+9+7 = 27, in vierstelliger Zusammenschreibung 1197 ergibt sich 63*19. Die ZS beider Zeilen ist 63*11.

Die Anfangswörter MALEDICTUS (102) und FELIX (52) bilden mit den übrigen Wörtern das ZS-Verhältnis 154:539 = 7*11*(2:7).

6.       Zahlenwerte und Faktorenwerte (FW) sind als zusammengehörig zu betrachten. Die Faktorensummen (FS) der beiden Zeilen sind:

MALEDICTUS (102,73) A (1,1) DEO (23,18) EST (42,32) | QUI (45,23) PENDET (61,54) IN (22,19) LIGNO (54,46), zus. 350, 266

FELIX (52,37) ILLE (36,33) DEUS (47,26) | LIGNO (54,46) QUI (45,23) PENDET (61,54) AB (3,3) ALTO (45,40), zus. 343, 262

Auch die Gesamt-FS ist durch 11 teilbar: 266+262 = 528 = 48*11. Es ergibt sich das FS:ZS-Verhältnis 33*(16:21) = 33*37 = 1221 = 11*111. Differenz zwischen FS und ZS ist 33*5 = 11*15 = 165. Der durchschnittliche FW je Buchstabe ist 8.

Die ZS+FS jeder der beiden Zeilen ist durch 11 teilbar,  sie bilden ein angrenzendes ZS+FS-Verhältnis: 350+266 = 616; 343+262 = 605 = 11*(56:55). FELIX ist das einzige Wort, dessen FS 37 Anteil hat am Faktor 37 der ZS+FS 1221.

Für die zwei Haupt- und Relativsätze ergibt sich ein FS-Verhältnis: 220:308 = 44*(5:7).

Die FS und ZS der beiden Schlüsselwörter MALEDICTUS und FELIX sind, getrennt addiert, jeweils durch 22 teilbar: 110:154 = 22*(5:7) = 264.

Die ZS+FS von 5 Wortgruppen sind durch 11 teilbar: MALEDICTUS FELIX 24*11, ILLE EST 65:78 = 13*(5:6) = 143 = 13*11, | A DEO DEUS PENDET 21*11, IN AB ALTO 12*11, 2x QUI + 2x LIGNO PENDET 41*11, zus. 111*11.

7.       Ein Schlüsselwort von besonderer Bedeutung  ist ILLE. IL ist eine Umkehrung von LI in LIGNUM. Zwei L bedeuten zwei verbundene Rauten zur Doppelraute (DR). Die ZS 36 ist Summe der Zahlen von 1 bis 8, die FS 33 die Summe der FW von 1 bis 8, zusammen ergibt sich 69. Aus jeweils 8 Wörtern besteht jede Zeile. Das Wort SATOR im SATOR-Quadrat hat die ZS 69, die in SAR = 36 und TO = 33 aufgeteilt werden kann und deren ZS+FS in dieser Aufteilung die Konstitutivzahlen ihrer Summe 123 ergeben: 36+26 = 62, 33+28 = 61. E i n e Begründung der ZS 69 von SATOR kann in Verbindung mit der ZS+FS 1221 der zwei Zeilen gesehen werden. Das Verhältnis 12:21 ist 3*(4:7). Eine Tetraktysseite besteht aus 3 hexagonalen und 4 Erweiterungselementen:

4 Erweiterungselementen entsprechen 2 Kreisflächeneinheiten, allen 7 Elementen 3 Flächeneinheiten. In zweistelliger Zusammensetzung ergibt sich bei drei Tetraktysseiten 3*23 = 69.

Als Achsenkreuz befinden sich zwei DR im SATOR-Quadrat:

Die 5 Buchstaben einer Raute haben – wie SATOR – die ZS 69, die  durch durch Wiederholung des E zu 74 und zur Lesung PERNET erweitert werden. PERNET bedeutet er webt unablässig (und überall). Die wiederholten Buchstaben TE sind in der ersten Hälfte noch einmal in der Mittelzeile (hier rechts) anzutreffen. Die Buchstaben von SATOR PERNET – Der Schöpfer webt unablässig können zu dem Anagramm PATER NOSTER – unser Vater umgestellt werden.

Der ZS 74 von PERNET entspricht die ZS+FS 42+32 von EST. 74 = 2*37 enthält die Elemente von zwei Tetraktys. Mit zwei Tetraktys wird die Existenz Gottes gleichgesetzt. ILLE ESTJener existiert weist also auf SATOR PERNET und PATERN NOSTER hin. Die Aussage wird verstärkt durch die Tatsache, dass die ZS+FS von EST wie das Gesamtergebnis 1221 durch 37 teilbar ist.

8.       Das Ereignis der Kreuzigung Jesu kann nicht an der Gestalt des Doppelrautenkreuzes vorbeigehen. Das DR-Kreuz strebt zur Endform des dreidimensionalen Oktaeders. Es ist daher sinnvoll, die zweimal 8 Wörter auf den Rahmenlinien schleifenförmig einzutragen:

Jeweils zwei im rechten Winkel zueinander stehende Rautenpaare bilden ein Zahlenverhältnis: die ZS 315:378 = 63*(5:6),  die FS 288:240 = 48*(6:5). Die vertikalen Rauten bestehen aus 18+15, die horizontalen aus 15+18 Buchstaben. Der durchschnittliche FW der 30 Buchstaben der linken und oberen Raute sowie der 36 Buchstaben der unteren und rechten Raute ist jeweils 8.

9.       Die zweimal 33 Buchstaben können in einem Achsenkreuz dargestellt werden:

Die ZS+FS von 16 und 17 Buchstaben der horizontalen Achse und 17 und 16 Buchstaben der vertikalen Achsen sind jeweils durch 11 teilbar. Wenn man die Achsenarme von jeweils 16+17 = 33 Buchstaben einander zuordnet, erhält man das Verhältnis 11*(60:51) = 33*(20:17) = 33*37.

Konstitutiv für die Kreisachse sind die ungerade Zahl von 5 Durchmesserelementen und die gerade Zahl von 3+3 = 6 Radialelementen. Durch die Erweiterung des Hexagons zum Tetraktysstern erweitern sich diese Zahlen zu 9+10 = 19. Die Zahlen 1-9+0 und 1-9+10 lassen sich auf folgende Weise schleifenförmig auf den Punkten eines DR-Kreuzes eintragen:

Wenn man die Punkte nach Längs- und Querpunkten unterscheidet, läßt sich jeweils das FS:ZS-Verhältnis 17:20 erkennen. So ergibt sich für die Zahlen 1-9 und 1-10 die ZS+FS 100+85 = 185 = 5*(20:17). Die Zahlen 100 und 85 sind durch die ZS+FS LIGNO (54+46) und ALTO (45+40) vertreten.

Der zugrunde liegende Sinn für die Beziehung des ZS+FS-Verhältnis 60:51 zu dem ZS:FS-Verhältnis 60:51 der numerierten Längspunkte ist die Gestalt des Kreuzes aus einem Längs- und einem Querbalken. Die außer Acht gelassenen Querpunktwerte (40+34) werden durch die ZS+FS 42+32 von EST vertreten.

10.         Das ZS+FS-Verhältnis 11*(51:60) kommt auch zustande, wenn man die beiden Zeilen nach ungeraden (1,3,5,7) und geraden (2,4,6,8) Wortpositionen trennt:

1

2

3

4

5

6

7

8

 

MALEDICTUS 102, 73

 

DEO 23, 18

 

QUI 45, 23

 

IN 22, 19

 

192+133

FELIX 52, 37

 

DEUS 47, 26

 

QUI 45, 23

 

AB 3, 3

 

147+89

 

A 1, 1

 

EST 42, 32

 

PENDET 61, 54

 

LIGNO 54, 46

158+133

 

ILLE 36, 33

 

LIGNO 54, 46

 

PENDET 61, 54

 

ALTO 45, 40

196+173

H.1: 339+222 = 561 = 51*11 = 33*17 ; H.2: 354+306 = 660 = 60*11 = 33*20; GS = 33*(17:20)

693+528

147:196 = 49*(3:4); 133:133 = 7*19*(1:1)

 

Durch 11 teilbar sind die umschließenden (1+4; 5+8) und umschlossenen (2+3; 6+7) Positionen beider Hälften (H.):

1

2

3

4

5

6

7

8

 

MALEDICTUS 102, 73

 

 

EST 42, 32

QUI 45, 23

 

 

LIGNO 54, 46

243+174

FELIX 52, 37

 

 

LIGNO 54, 46

QUI 45, 23

 

 

ALTO 45, 40

196+146

 

A 1, 1

DEO 23, 18

 

 

PENDET 61, 54

IN 22, 19

 

107+92

 

ILLE 36, 33

DEUS 47, 26

 

 

PENDET 61, 54

AB 3, 3

 

147+116

1.H: 439+320 = 759 = 69*11 = 33*23; 2.H.: 254+208 = 462 = 42*11 = 33*14;  GS = 33*(23:14)

693+528

196:147 = 49*(4:3); 174:116 = 58*(2:3)

 

Addition beider Verhältnisse: 33*(40:34) = 66*(20:17) = 66*37

 

Erstaunlich sind zweimal die ZS 147 und 196. Die Addition der Verhältniszahlen führt zu dem ZS+FS-Verhältnis 100:85 = 5*(20:17) der Zahlen 1-9 und 1-10 (s.o.).

11.        Die beiden Zeilen sind vertikal in 5 Wortgruppen abtrennbar und auf 3 und 2 reduzierbar:

·      Zwei Wortgruppen: Die Bedeutung der Zahl 37 ist daran erkennbar, dass die beiden Zeilen sich nach Buchstabenzahl 22:44 und ZS+FS 407:814 = 11*(37:74) im Verhältnis 1:2 aufteilen lassen:

22 Bu.

44 Bu.

MALEDICTUS EST

A DEO

(EST)

QUI PENDET

IN LIGNO

FELIX ILLE

DEUS

LIGNO

QUI PENDET

AB ALTO

ILLE EST ist mit MALEDICTUS und FELIX in gleicher Weise verbindbar: Verflucht ist jener; Glücklich ist jener. EST ist hier vor A DEO gestellt.

Die ZS+FS von EST ist 74 = 2*37. Versetzt man es an seinen eigentlichen Platz zurück, ist die ZS+FS der drei Wörter MALEDICTUS FELIX ILLE 9*37 = 333 und bildet mit den übrigen 13 Wörtern das ZS+FS-Verhältnis 111*(3:8).

LIGNO bildet mit AB ALTO eine Sperrstellung, die das Relativpronomen QUI umschließt. Die Wörter QUI PENDET haben gleiche Position, so dass es von Bedeutung sein kann, LIGNO zum vorhergehenden Wortbestand zu rechnen.

Die ZS+FS von A DEO DEUS LIGNO ist 125+91 = 216. Die FS 91 verbindet 125 = 5³ mit 216 = 6³.

·      Drei Wortgruppen: Die ZS+FS der Wörter A DEO DEUS, EST LIGNO und IN LIGNO AB ALTO sind miteinander durch den Faktor 29 verbunden:

 

Bu.

ZS

FS

sm

A DEO DEUS

8

71

45

116

EST LIGNO

8

96

78

174

IN LIGNO AB ALTO

13

124

108

232

291-231 = 60

29

291

231

522

522 = 18*29

174 = 6*29; 116+232 = 12*29

Der durchschnittliche ZW+FW je Buchstabe beträgt 29.

Die Einzelziffern der Gesamtsumme 522 sind auf die 5 Durchmesserelemente der Hexagonachse und 2+2 Erweiterungselemente zu beziehen:

Durch Numerierung der Durchmesserelemente von 1-5 ab dem Mittelpunkt erhält man die Summe 11 für den hexagonalen Durchmesser und 18 für die 4 Erweiterungselemente. 18:(18+11) = 18:29 Elementen entsprechen 2:(2+1) Kreisflächeneinheiten. Das FS-Verhältnis dieser drei Wortgruppen zur ersten und vierten beträgt 11*(21:13:14) = 11*48. Die FS der Wortgruppen in den Positionen 2+3+5 = 10 und 1+4 = 5 haben das Verhältnis 33*(7:9). Die erste Positionsgruppe kann 10 Radialelemente, die zweite 5 hexagonale Durchmesserelemente darstellen, die zusammen das Kreisflächenverhältnis (3:3):1 wiedergeben. Die Zusammengehörigkeit der so auf zwei reduzierten Wortgruppen wird gestützt durch die Differenz zwischen FS und ZS, deren Verhältnis 60:105 = 15*(4:7) beträgt.

Horizontal betragen die ZS+FS der drei Wortgruppen der ersten und zweiten Zeile 142+116 = 258 und 149+115 = 264; 258:264 = 6*(43:44) = 6*87.

·       Zwei Gruppen: Rechnet man LIGNO zur ersten Hälfte beider Sätze, besteht jede Hälfte aus 8 Wörtern, das Buchstabenverhältnis ist 35:31. Die ZS+FS dieser ersten Hälfte ist 357+266 = 623 = 7*89. Das ZS-Verhältnis zur zweiten Hälfte ist 357:336 = 21*(17:16), 266 ist die FS der MALEDICTUS-Zeile.

89 ist die ZS+FS 52+37 von FELIX, d.h., da die übrigen 7 Wörter die ZS+FS 6*89 = 534 haben, wird gewissermaßen MALEDICTUS aufgehoben. Die ZS+FS der zweiten Hälfte ist 336+262 = 598 = 2*13*23 = FW 38.

12.         Die ZS 45+61 = 106 von QUI PENDET ist die ZS+FS 70+36 von IESUS. Die ZS und ZS+FS von IESUS führen durch jeweilige Halbierung zu Umkehrzahlen: 70 = 2*35; 106 = 2*53. In ihren Einzelziffern sind sie Radialelemente der beiden konzentrischen Tetraktyskreise:

Wie die Abbildung zeigt, geben 3:5 Radialelemente das trinitarische Kreisflächenverhältnis 1:3 wieder. Die Abfolge von 2+3+5 Radialelementen ist in der ZS+FS von PENDET erkennbar: 61+54 = 115 = 23*5.

Die 5 ungeraden Buchstabenpositionen QIEDT und 4 geraden UPNE haben jeweils die ZS 53.

Die 9 Buchstaben von QUI PENDET lassen sich auf den Elementen einer DR-Zickzacklinie oder auf den Elementen der Längsachse eintragen:

Die vier Dreiecksflächen entsprechen den vier geraden Buchstabenpositionen. Der oben genannte Umkehrungsvorgang im Namen IESUS ist zweimal in den 4 geraden und 5 ungeraden Buchstabenpositionen enthalten und anhand der Elemente der DR-Längsachse leichter erkennbar: Die äußeren Buchstaben QT haben die ZS 35, die durch die ZS 18 von DEI zur Umkehrsumme 53 führen. Ebenso 35+18 betragen die ZS von UP und NE. Wegen zweimal QUI PENDET sind die beiden ZS auf 70 und die ZS+FS auf 106 zu verdoppeln.

Die ZS der geraden Buchstabenpositionen UPNE ist 53, die FS 35, was als einstellige Radialelemente den Kreisflächenverhältnissen 3:1 und 1:3 entspricht. Die ZS+FS der ungeraden Buchstabenpositionen QIEDT ist 53+42 = 95: 4 Dreiecksflächen der ganzen DR zu 2 hexagonalen Dreiecksflächen repräsentieren ebenso wie die ungeraden Elemente 5:3 3:1  Kreisflächeneinheiten.

13.         PENDET weist durch die ZS 61 auf CRUXKreuz mit derselben ZS hin. Die Einzelziffern können sich auf 6 Punkte + Mittelpunkt der DR beziehen oder auf ein DR-Kreuz aus 41 Elementen + 20 Numerierungspositionen (s.o.). Die Besonderheit der Wörter QUI PENDET ist, dass ihre ZS+FS 183 beträgt, also das Dreifache der ZS 61. Deshalb ist an drei Tetraktysseiten zu denken, die zusammen aus 9 Punkten und 9 Linien bestehen, jede einzelne jedoch aus 4 Punkten + 3 Linien. Dieser Unterschied kann durch 3*(6+1) wiedergegeben werden. Wie die FS 36 von IESUS aus den Ziffern 3+6 besteht, so können die Buchstaben von QUI PENDET auf 3 hexagonale und 6 Erweiterungslinien angeordnet werden:

Die ZS 36+33 der Kathetenseiten entspricht einer Seite des äußeren SATOR-Quadrat Rahmens in der Zusammensetzung SAR+TO, die ZS 37 der ZS einer inneren Quadratseite:

Die ZS 106/2 = 53 entspricht dem Prinzip der 5:3 Radialelemente im Tetraktysstern und den 5 und 3 Buchstaben der konzentrischen Quadratseiten.

Die ZS+FS der drei Tetraktysseiten sind, gegen den Uhrzeigersinn, 36+21 = 57; 37+26 = 63; 33+30 = 63. Das ZS+FS-Verhältnis ist demnach 3*(19:21:21).

Die ZS+FS 45+23 = 68 von QUI ist auf drei numerierte Tetraktysseiten und auf 4 "Fischfiguren" im DR-Kreuz beziehbar:

14.         Eingangs wurde bereits erwähnt, dass die Häufigkeit der Vokale in beiden Sätzen gleich ist. Es ist nach dem Sinn dieser Gleichheit zu fragen:

A (2) E (5) I (4) O (2) U (2)

131

87

218

A (2) O (2) U (2)

70

38

108

E (5) I (4)

61

49

110

Die drei Vokale AOU mit der Häufigkeit 2 ergeben die ZS 2*35 = 70, die ZS von IESUS. Dies stellt sicher, dass in beiden Sätzen dieselbe Person gemeint ist. 61 ist die ZS von CRUXKreuz.

108 und 110 sind Konstitutivzahlen ihrer Summe 218 = 2*109. Wir treffen hier wieder auf das SATOR-Quadrat, dessen TENET-Kreuz die ZS 109 und ebenfalls die FS 109 hat. Der Bezug zum SQ wird weiterhin erkennbar, wenn man zu den vier Summen die FW ermittelt und jeweils hinzufügt:

ZS

FW

sm

ZS

FW

sm

GS

70

14

84

38

21

59

143

61

61

122

49

14

63

185

 

 

206

 

 

122

328

328 = 8*41 = FW 47

206 ist die ZS des äußeren Quadratrahmens, 122 die ZS von zweimal TENET, 47 die ZS von DEUSGott.

Eine bedeutende poetische Regel im Alten Testament ist der Parallelismus Membrorum: Ein zusammenhängender Gedanke wird in zwei Sätzen wiedergegeben, häufig in synonymer, aber auch in antithetischer Bedeutung. In den Gottesknechtliedern des Propheten Jesaja, die auf Jesus bezogen werden, ist der Leidende von den Menschen verachtet, aber von Gott zum Retter aller erwählt. Im vierten Gottesknechtlied 53,3 heißt es zunächst:

Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden … wie einer, vor dem man das Gesicht verhüllt, war er verachtet.

Einige Verse später 53,10 erfolgt die antithetische Wende:

Doch der Herr fand Gefallen an seinem zerschlagenen Knecht, er rettete den, der sein Leben als Sühnopfer hingab.

15.         Die Differenz zwischen der FS der 8 Vokale mit zusammengesetzten ZW zu ihrer ZS beträgt je Zeile 44, zusammen 88. Die Konsonanten mit zusammengesetzten ZW der beiden Zeilen sind MSSQP und FXSQP, ihre FS zu ZS-Differenzen 40+37 = 77. Das Differenzverhältnis zwischen Vokalen und Konsonanten beträgt demnach 11*(8:7) = 11*15 = 165. 165 ist die FS der Zahlen 1-21 und die ZS der Wörter OPERA TENET OPERAEr hält seine Werke mit Sorgfalt.

Jeweils 8 Vokale und 5 Konsonanten ergeben somit die Differenzen 84:81 = 3*(28:27). Die Verhältniszahlen 28 und 27 haben zwei Bedeutungen: Erstens, 28 ist die Summe der Zahlen 1-7, 27 die Summe der Zahlen 8-10, zweitens 27 ist die FS der Zahlen 1-7. Die Bedeutung könnte, wie oben gezeigt wurde, in der schleifenförmigen Numerierung der 7 DR-Punkte von 1-10 im Hinblick auf die Oktaederbildung durch ein DR-Kreuz bestehen. Im Tetraktysstern gibt es 3 DR, den 26 Elementen eines Oktaeders entsprechen 2*13 Buchstaben mit zusammengesetzten ZW.

16.         Die ZS der primen ZW von 2 A und 5 E ist 27. Die ZW von jeweils 13 Konsonanten sind prim: LDCTDTNDTNLGN und LLLDLGNNDTBLT, ihre ZS sind 140:136 = 4*(35:34) = 4*69 = 276, die Summe der Zahlen von 1-23. 35 und 34 sind die ZS der 2 Eckbuchstaben und 3 Mittelbuchstaben einer äußeren Quadratseite des SATOR-Quadrats:

Die prime ZS 27 von 2 A und 5 E ist der Differenzbetrag zwischen der FS 94 und der ZS 121 von SATOR OPERA. Der innere Zusammenhang von primen ZW und FS-ZS-Differenz wird hier sichtbar.

Die ZS und FS von je 20 primen ZW sind die beiden Primzahlen 167+163 = 330. Es ergibt sich damit das ZS-Verhältnis 330:363 = 33*(10:11) und das FS-Verhältnis 330:198 = 66*(5:3) und das ZS+FS-Verhältnis 660:561 = 33*(20:17).

17.         Dass die Aussagen MALEDICTUS und FELIX in gleicher Weise gelten, zeigt – in Verkürzung beider Sätze – die gematrische Beziehung beider Ausgangsbegriffe zu zweimaligem QUI PENDET. Formal bestehen die sechs Wörter aus genau der Hälfte der 66 Buchstaben. Eine Gleichheit besteht in der ZS 154 der ersten beiden Wörter und der FS 154 von zweimal QUI PENDET. Das führt dazu, dass die ZS+FS 154+110 = 264 auch die FS 264 aller 6 Wörter und 33 Buchstaben ist. 264 aber ist die Hälfte der Gesamt-FS 528. Und ebenso ist die ZS+FS 212+154 = 366 von QUI PENDET die ZS 154+212 = 366 aller 6 Wörter:

 

Bu.

ZS

FS

sm

 

Bu.

ZS

FS

sm

SM

SM

GS

MALEDICTUS

10

102

73

175

QUI PENDET

9

106

77

183

208

150

358

FELIX

5

52

37

89

QUI PENDET

9

106

77

183

158

114

272

 

15

154

110

264

 

18

212

154

366

366

264

630

Die zweite FS-Hälfte setzt sich ebenso aus 110+154 und 15 und 18 Buchstaben zusammen, die wie zuvor der ersten und zweiten Textzeile angehören.

 

Bu.

ZS

FS

sm

 

Bu.

ZS

FS

sm

SM

SM

GS

A DEO EST 

7

66

51

117

IN LIGNO 

7

76

65

141

142

116

258

ILLE DEUS

8

83

59

142

LIGNO AB ALTO

11

102

89

191

185

148

333

 

15

149

110

259

 

18

178

154

332

327

264

591

Das vorgezogene LIGNO der zweiten Zeile wurde in die zweite Hälfte verlegt. Das Buchstabenverhältnis der beiden Hälften ist nun 30:36 = 2*(15:18) = 6*(5:6), das FS-Verhältnis zweimal 110:154 = 22*(5:7). Dieses Verhältnis bezieht sich gewöhnlich auf 5:7 Punkte der DR in der Bedeutung von 1:3 Kreisflächeneinheiten:

Dieser Bedeutung steht in gewisser Weise die Zahl 22 entgegen, deutet auf eine DR mit zwei Mittelpunkten voraussetzt. Denkbar wäre daher ein DR-Kreuz, das aus zweimal 7 Punkten + 4 Dreiecksflächen besteht.

Die FW der zwei ZS 366 und 327 sind 66+112 = 178 = 2*89. 178 ist die Numerierungssumme eines Achsenkreuzes aus Mittelpunkt und 4*8 Punkten + Linien:

Fügt man zweimal den FW 20 von zweimal 264 hinzu, ist die FS 218 = 2*109, ZS+FS des TENET-Kreuzes im SQ.

Die  Verrechnung der ZS+FS 1221 und der FS 218 ergibt:

 

ZS+FS

FS

sm

FW

sm

 

1221

218

1439

1439

 

FW

51

111

162

14

 

sm

 

 

1601

1453

 

FW

 

 

1601

1453

3054

3054 = 6*509 >514 = 2*257

Das Additionsergebnis 3054 ist nicht weiter zu verrechnen, da 1453 und 1601 Primzahlen sind, und hat damit absolute Bedeutung. Die zweistellige Aufteilung in 30+54 sind ZS+FS der Zahlen 1-5 und  6-9:

 

1

2

3

4

5

15

6

7

8

9

30

FW

1

2

3

4

5

15

5

7

6

6

24

sm

2

4

6

8

10

30

11

14

14

15

54

Das Verhältnis 30:54 = 6*(5:9) ist auf 5 hexagonale Durchmesserelemente zu beziehen, 9 auf die Durchmesserelemente der beiden konzentrischen Tetraktyskreise:

 Der gemeinsame Faktor 6 läßt sich auf ein DR-Kreuz beziehen: auf je 9 Elemente von 2 Zickzacklinien, die den Rahmen der DR bilden, und der Längsachse mit 6 Binnenelementen.

5:9 Durchmesserelementen geben das Kreisflächenverhältnis 1:3 wieder. In zweistelliger Zusammensetzung 57 und 66 stellen die FW von 6-9 die FS und ZS der Zahlen 1-11 dar. Aus 11 Elementen besteht eine Raute, aus 2*7 = 14 Elementen zwei Dreiecke. Aus diesem Doppelaspekt ergibt sich die besondere Bedeutung der Zahl 154 = 11*14. Aus 14+15 besteht eine numerierte Durchmesserachse von 1-5 ab dem Mittelpunkt der beiden konzentrischen Tetraktyskreise:

1.              Die ZS+FS der beiden Satzhälften sind:

1. Hälfte

2. Hälfte

154

110

212

154

149

110

178

154

303

220

390

308

Diff. 83

Diff. 82

303 ist die ZS des SATOR-Quadrats.

Die Differenzen zwischen den FS und ZS sind die Konstitutivzahlen 83+82 ihrer Summe 165 = 15*11. Sie sind FS in den 2*6 Binnenelementen eines DR-Kreuzes, das von 1-23 und 1-24 numeriert ist: 82 ist die FS der Zahlen 18-23, 83 der Zahlen 19-24:

 

Erstellt: April 2022

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