ORANDUM EST UT SIT MENS SANA IN CORPORE SANO

 

I. Die Palindromzahlen 12 und 21 in "ORANDUM"

1.      Wie in Teil 2 und Teil 3 dargelegt wurde, spielen Palindromzahlen in der ORANDUM-Formel eine bedeutsame Rolle. Die Urform aller Palindromzahlen sind die Zahlen 12 und 21. Geometrisch lassen sie sich als Numerierung zweier gegenüberliegender Punkte eines Kreisbogens darstellen:

2.      Die 4Werte der Zahlen 12 und 21 ergeben die Summe 81, die der Zahlensumme (ZS) von ORANDUM entspricht:

 

 

 

sm

FW

sm

ZW

12

21

33

14

47

FW

7

10

17

17

34

 

19

31

50

31

81

Die ZS 33 = 3*11 ergibt den Faktorenwert (FW) 14. Die Faktorensumme (FS) 7+10 = 17 ist eine Primzahl, der FW ist daher ebenfalls 17. Die 4 Werte sind folgendermaßen den 7 Buchstaben zuzuordnen:

 

O

R

A

N

D

U

M

FW

14

17

1

17

32

sm

31

50

3.      Die 4Werte von ORANDUM sind:

 

ZS

FW

sm

FS

FW

sm

GS

GAIUS

81

12

93

60

12

72

165

72:93 = 3*(24:31) = 3*55 = 15*11

Das Verhältnis 24:31 enthält in den Einzelziffern die Zahlen 1-4. Im Tetraktysstern bedeuten 2:4 Maßeinheiten (Radialmaße) das Flächenverhältnis 1:3:

Die Zahlen des Produkts 15*11 kann man auf zwei Numerierungssummen der 5 Durchmesserelemente des Kreises beziehen:

II. Bedeutung der Zahlen 14 und 17 im SATOR-Quadrat

1.      Natürlich sind die Zahlen 14 und 17 auch als Zahlen an sich von Bedeutung, also nicht nur als FW. Sie erscheinen zunächst als Analogie der Zahlen 4 und 7 auf der ersten Zehnerebene. Das Verhältnis 12:21 ist ja 3*(4:7). Auch kommen zu einem einem hexagonalen Dreieck aus 7 Elementen bei der Erweiterung zur Raute 4 Elemente hinzu.

Die 4Werte der beiden Zahlen zeigen dreimal die Einzelziffern 1 und 3:

 

 

 

sm

FW

sm

ZW

14

17

31

31

62

FW

9

17

26

15

41

 

23

34

57

46

103

26 = 2*13

Die Summen 57 und 46 sind FS der Zahlen 1-11 und 1-10.

Auf der Suche nach dem geometrischen Ort der beiden Zahlen kommt Erstaunliches zutage. Die Summe 31, aufgeteilt in 15+16 ist auf die Rahmenelemente eines DR-Kreuzes beziehbar. Man kann nun versuchen, die Zahlen 14 und 17 anders zu verteilen. Dabei werden einmal die 10 Linien der Doppelraute (DR) mit den 4 Dreiecksflächen und einmal mit den 7 Punkten verbunden. Die Elemente können folgendermaßen numeriert werden: Mittelpunkt = 1, übrigen Punkte = 2, Linien = 3, Flächen = 4. Bei einer zweiten Numerierung (N2) werden die Erweiterungselemente fortgeschrieben zu Linien = 4, Punkte = 5, Flächen = 6:

Die nach Arten aufgeteilten Numerierungssummen (NS) und ihre FW sind:

 

N1

N2

 

 

P

L

L

F

sm

P

L

L

F

sm

GS

NS

13

30

30

16

89

19

34

34

20

107

196

FW

13

10

10

8

41

19

19

19

9

66

107

sm

43+23

46+18

130

53+38

54+28

173

303

 

66

64

 

91

82

 

 

Die Ergebnisse sind deshalb so erstaunlich, weil nicht nur die Gesamtsumme 303 der ZS des SATOR-Quadrats entspricht, sondern auch die Summen 130 gleich der ZS der 12 Eckbuchstaben und 173 der ZS der 13 Buchstaben des großen Rautenquadrats sind:

2.      Im SQ wirken viele Faktoren zusammen wie die Rädchen eines Uhrwerks. Die Zahlen 17 und 14 haben besonders mit 51 und 33 zu tun. Eine trinitarische Bedeutung kommt den drei geometrischen Figuren in der Tetraktys zu, die aus je 17 Elementen bestehen:

Eine solche fischförmige Figur besteht aus 6 Punkten, 8 Linien und 3 Dreiecksflächen, letztere beziehbar auf die drei göttlichen Personen. Die entsprechenden Faktoren sind 5+6+3 = 14.

Daß die Zahl 51 eine der gematrischen Hauptsäulen des SQ ist, zeigt sie nicht nur als ZS von ROTARad, sondern auch darin, daß die Einzelziffern der ZS der 5 Wörter 51 ergeben. Bildet man nämlich die Umkehrungen der ZS, ist die Gesamt-ZS 11*51 = 33*17:

 

ROTAS

OPERA

TENET

AREPO

SATOR

 

ZW

69

52

61

52

69

303

UK

96

25

16

25

96

258

*11

15

7

7

7

15

561

Durch folgende Rechnung gelangt man zu der ZS 769 des ORANDUM-Verses:

 

 

 

sm

FW

 

ZS

303

258

561

31

592

FW

104

48

152

25

177

 

 

 

 

 

769

Die Zahlen 14 und 17 resultieren also wesentlich aus den Faktoren der Zahl 561, die die Summe der Zahlen von 1-33 ist. Darüber finden sich weitere Ausführungen unter Strukturen des SQ und Die 116 Carmina des Catull.

3.      In zusammengesetzter Form zeigen die Zahlen 1417 und 1714 hohe Relevanz für das TENET-Kreuz: 1417 = 13*109 = FW 122. Die ZS des ganzen Achsenkreuzes beträgt 109 (ZS1), das N in der Mitte hat den ZW 13; TENET hat die ZS 61, doppelte Zählung ergibt 122 (ZS2). Ermittelt man noch die FW, erhält man folgendes Gesamtergebnis:

ZS1

ZS2

sm

FW1

FW2

sm

GS

109

122

231

109

63

172

403

403 = 31*13

Da die ZS+FS der ORANDUM-Formel 14*109 beträgt, dürften den ersten beiden Buchstaben OR eine besondere thematische Bedeutung zukommen.

Die ZW/FW-Verrechnung der beiden zusammengesetzten Zahlen bringt eine weitere Relevanz für das TENET-Kreuz:

 

 

 

sm

Fkt.

FW

ZS

1417

1714

3131

 

132

FW

122

859

981

9*109

115

sm

 

 

 

 

247

247 = 13*19 = NT

Die Zahl 109 tritt ein weiteres Mal auf als Faktor der addierten FW beider Zahlen auf. Das Produkt 13*19 liefert zwei Buchstaben des Achsenkreuzes.

Das Produktergebnis 14*17 = 238 entspricht die ZS+FS der Zahlen 1-16: 136+102 = 34*(4:3). Multiplikation und Addition ergibt 238+31 = 269, eine Primzahl und u.a. die ZS der historischen Kreuzesinschrift I. NAZARINUS REX IUDAEORUM.

III. Folgeergebnisse

1.      Im Umkehrprodukt 31*13 (s.o.) erscheint das Prinzip der 3 und der 1 in vollkommener Weise, wie sich in der Teilung des Kreisbogens darstellen läßt:

Auf diese trinitarische Umkehrformel ist die Stadt Rom selbst gegründet:

R

O

M

A

17

14

12

1

31

13

Man wird daher sagen können: Das TENET-Kreuz hat identitätsstiftende Relevanz für das römische Selbstverständnis.

2.      Ein möglicher weiterer Bezug zur ORANDUM-Formel (OF) zeigt sich, wenn man die Zahlen 31 und 13 vierstellig zusammensetzt und ihre FW ermittelt:

 

ZW

FW

Fkt.

 

3113

294

11*283

 

1331

33

11*11*11

sm

4444

327

 

Auch die OF hat die FS 327, die, wie im ersten Teil dargelegt, die Grundlage der gesamten gematrischen Konstruktion bildet.

Das Faktorenergebnis 11³ aus 1331 ist auf die Gemeinschaft dreier göttlicher Personen beziehbar.

294 ist FS der Zahlen 1-30, deren Summe 465 = 15*31 = FW 39 = 3*13 beträgt. In der Produktform 14*21 gibt 294 u.a. 2*7 Punkte der beiden Tetraktyskreise und 3*7 Punkte der drei Doppelrauten wieder und ist ZS+FS des Namens IESUS CHRISTUS: 112+182 = 14*(8:13).

Die oben durchgeführte doppelte Numerierungsweise ist auch für die Tetraktysseiten von Bedeutung:

Unnumeriert besteht eine Tetraktysseite aus 4 Punkten + 3 Linien. Somit ergibt sich für eine Seite die Addition 7+17+25 = 49 und für 6 Seiten zweier Tetraktys 6*49 = 294.

Die Zahlen 17 und 25 sind FS zweier konzentrischer Additionen, die 33 ergeben:

 

 

 

sm

 

 

sm

 

6 Z

 

4 Z

12

21

33

16

17

33

66

99

165

FW

7

10

17

8

17

25

42

66

108

sm

 

 

 

 

 

 

108

165

273

273 = 21*13; 66:99 = 33*(2:3)

Man erkennt, wie die das äußere und innere Zahlenpaar die drei übrigen Zahlenpaare zwischen 12 und 21 ordnen.

3.      Durch Dreifachzählung ergeben drei DR-Kreuze die ZS 303 des SQ. Die drei DR der folgenden Grafik sind jeweils um eine zweite DR ohne Mittelpunkt zu ergänzen:

4.      Die oben ermittelten Werte der Fischfigur können als dreistellige Zahlen mit Umkehrungen dargestellt werden:

 

1

4

5

 

2

3

6

sm

GS

Zahl

368

683

836

1887

386

638

863

1887

3774

FW

31

683

34

748

195

42

863

1100

1848

748:1100 = 44*(17:25)

Die beiden FS wurden so ermittelt, daß die ZS jeweils gleich sind. Die Verhältniszahlen 17 und 25 entsprechen den oben ermittelten Numerierungssummen der Tetraktysseite und den FS der beiden Zahlenpaare 12-21, 16-17.

Die zweite Gruppe von dreistelligen Zahlen sind:

 

1

4

5

 

2

3

6

sm

GS

Zahl

356

563

635

1554

365

536

653

1554

3108

FW

93

563

132

788

78

73

653

804

1592

788:804 = 4*(197:201)

Die Addition der linken und der rechten FS ergibt: 1536:1904 = 16*(96:119) = 16*215 = 3440 = 80*43 = 2*(8*5)*43. 8:5 Radialelemente geben 4+3 Flächeneinheiten der beiden konzentrischen Tetraktyskreise wieder.

Das Verhältnis der beiden Gesamt-FS 1848:1592 ist 8*(231:199). = FW 27+1205 = 232 = FW 35. Die Primzahl 199 steht für 9+9 Rahmenelemente der Tetraktys + Mittelpunkt, 231 = 11*3*7 ist auf 3*7 Rahmenelemente beziehbar. Der FW der Gesamtsumme 3440 ist 56. Somit ergibt sich ein Verhältnis der beiden FW von 35:56 = 7*(5:8) und damit wiederum das Verhältnis von 4 Flächeneinheiten zu 13 Radialelementen.

 

 

 

 

 

Erstellt: April 2011

 

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