Die Kreuzesinschrift und die Marmortafel der heiligen AGATHA

Gematrischer Nachweis historischer Wahrheit

 

 

a)   Die biblische Kreuzesinschrift

b)     Die historische Kreuzesinschrift

c)      2 Kreuzesinschriften und die Agatha-Inschrift

a)     zu denkende Ergänzungen: IESUS AGATHAE AGATHA

b)     s.a. MAMILLAE; TESTAE, CARBONES

1.       Die gematrischen Zusammenhänge der Inschrift der hl. Agatha führten zur Erkenntnis, daß sie auf die biblische Kreuzesinschrift abgestimmt ist. Die 4Werte der beiden Inschriften werden hier wiederholt. Sie sind jeweils zweiteilig und lauten:

IESUS NAZARENUS

REX IUDAEORUM

Jesus von Nazareth

König der Juden

MENTEM SANCTAM SPONTANEAM

HONOREM DEO ET PATRIAE LIBERATIONEM

Heilige freiwillige Gesinnung,

Gott die Ehre und der Heimat die Befreiung.

Ihre 4Werte seien hier noch einmal aufgeführt:

 

Bu.

ZS

FS

sm

FW1

FW2

sm

GS

IESUS           34

5

70

36

106

14

10

24

130

NAZARENUS 21

9

111

90

201

40

13

53

254

sm      Diff. 55

14

181

126

307

54

23

77

384

REX

3

43

32

75

43

10

53

128

IUDAEORUM

9

102

67

169

22

67

89

258

sm      Diff. 46

12

145

99

244

65

77

142

386

SM          101

26

326

225

551

119

100

219

770

 

 

Bu.

ZS

FS

sm

FW1

FW2

sm

GS

MENTEM

6

66

56

122

16

13

29

151

SANCTAM

7

67

52

119

67

17

84

203

SPONTANEAM

10

111

84

195

40

14

54

249

sm      Diff. 52

23

244

192

436

123

44

167

603

HONOREM

7

83

66

149

83

16

99

248

DEO

3

23

18

41

23

8

31

72

ET

2

24

24

48

9

9

18

66

PATRIAE

7

67

57

124

67

22

89

213

LIBERATIONEM

12

117

101

218

19

101

120

338

sm      Diff. 48

31

314

266

580

201

156

357

937

SM          100

54

558

458

1016

324

200

524

1540

GS

80

884

683

1567

443

300

743

2310

Die 4W-Summe der Grabinschrift Agathas hat entsprechend ihrem doppelten Martyrium das doppelte Ergebnis: Nach ihrer ersten grausamen Folter, bei der ihre Arme auseinandergedehnt und ihre Brüste abgeschnitten werden, wird sie, in den Kerker geworfen, von Petrus wunderbar geheilt, bei ihrem zweiten Martyrium auf glühenden Kohlen und Glasscherben gewälzt. Ihre Leidensgeschichte nach Jacobus de Voragine findet sich im Ökumenischen Heiligenlexikon.

2.       Die ZS der ersten und zweiten Zeile beider Inschriften sind jeweils durch 17 teilbar:

 

Bu.

1.Z.

Bu.

2.Z.

Bu.

sm

Kreuz-In.

14

244

12

314

26

558

Agatha-In.

23

181

31

145

54

326

 

37

425

43

459

80

884

425:459 = 17*(25:27) = 17*52

Die 4W-Summen der ersten und zweiten Zeile beider Inschriften sind jeweils durch 21 teilbar:

 

1.Z.

2.Z.

sm

Kreuz-In.

384

386

770

Agatha-In.

603

937

1540

 

987

1323

2310

987:1323 = 21*(47:63)

Die ZS 326+558 der Kreuzesinschrift und Agathas Grabinschrift beträgt 884 = 4*(13*17) = 26*34. Der Faktor 26 ist auf 26 Elemente des ganzen Oktaeders, der Faktor 34 auf 9+8 Elemente je Pyramide zu beziehen.

3.       Differenz zwischen Faktorensumme (FS) und ZS der beiden Inschriften sind die Konstitutivzahlen 101+100 = 201 – konstitutiv sind auch die 4W-Summen der Kreuzesinschrift 384+386 = 770. Die Differenz 101 setzt sich aus der ZS 55 + der FS 46 der Zahlen 1-10 zusammen, 100 aus dem Verhältnis 4*(13:12). Das Hexagon besteht aus 7 Punkten + 6 Radialmaße, 6 Segmentlinie +6 Dreiecksflächen. Rechnet man auch für die 24 Erweiterungselemente des Tetraktyssterns einen Mittelpunkt (um einen Außenkreis zu ziehen) ergibt sich 2*(13+12):

Man erhält also zweimal die Elemente eines Tetraktyssterns. Auch hierfür dürfte das doppelte Martyrium der hl. Agatha der Grund sein. Nun wird auch der Sinn der 5 Akkusative mit dem Endbuchstaben M erkennbar: Die Differenz zwischen dem FW 7 und dem ZW 12 des Buchstabens M beträgt 5. Somit ergibt sich – als Verdeutlichung des Geheimnisses des einen Gottes in drei Personen – das Differenzverhältnis 25*(1:3). Die Zahl 75 selbst kann als trinitarisch angesehen werden, wenn 25 Elemente des Hexagons in Verhältnis gesetzt werden zu 50 Elemente des ganzen Tetraktyssterns. Denn das Flächenverhältnis der beiden Kreise beträgt 1:3.

Die beiden Inschriften enthalten 6+6 = 12 und 8+11 = 19, zusammen 31 zusammengesetzte Zahlen. Deren ZS und FS sind:

 

Kr-I.

ZS

FS

sm

Ag-I.

 

 

sm

SM

SM

GS

1.Z.

ISVS-US      55

103

48

151

MM-SM-SPOM         52

113

61

174

216

109

325

2.Z.

X-IUOUM     46

96

50

146

HOOM-O-PI-IIOM   48

130

82

212

226

132

358

 

Diff. 101

199

98

297

Diff. 100

243

143

386

442

241

683

Die ZS der 31 zusammengesetzten Zahlen und die ZS der 49 Primzahlen betragen in ungewöhnlicher Weise jeweils die Hälfte der Gesamt-ZS 884. Für die Primzahlen kommt noch einmal 442 als FS hinzu. Die dreimalige Summe 442 = 2*13*17 kann den drei Doppelrauten (DR) des Tetraktyssterns zugeordnet werden:

Ein DR besteht aus (4+4)+2 = 10 Linien. Durch Erweiterung der drei hexagonalen Doppeldreiecke kommen zu deren 13 Elementen in entgegengesetzter Richtung jeweils 4 Elemente hinzu:

Eine so entstandene "Fischfigur" besteht aus 17 Elementen. Die Zahl 442 bezeichnet also eine hexagonales Doppeldreieck und zwei Fischfiguren. Die ZS+FS 683 der 31 zusammengesetzten Zahlen enthält in den Einzelziffern die Zahl der Punkte, Linien und Flächen der Fischfigur. Die Tetraktys besteht von den drei Ecken aus drei Fischfiguren.

4.       Die übrigen 49 Buchstaben lassen sich auf den Elementen des Tetraktyssterns der Reihe nach von oben nach unten setzen:

Die ZS der 49 Buchstaben sind in Gruppen von 2+3+4 symmetrischer Ebenen durch 13 teilbar: 13*(15:9:10) = 13*34 = 442.

Zu ermitteln sind die ZS der Erweiterungsbuchstaben und der hexagonalen Buchstaben:

 

Erweiterung

sm

Hexagon

sm

GS

 

6 P

12 L

6 F

 

6 KP

6 SL

6 AL

MP

6 F

 

 

ZS

49

122

30

201

43

86

42

19

51

241

442

Die hexagonale ZS 241 entspricht der FS 241 der 31 zusammengesetzten Zahlen, die ZS 201 der Differenz zwischen der FS 241 und der ZS 442.

Auffällig ist die doppelte ZS 86 der 6 Segmentlinien gegenüber der ZS 43 der 6 Kreislinienpunkte. Die Summe 129 = 3*43 weist auf die Bedeutung des Tetraktysrahmens hin, dessen 3 Seiten aus jeweils 4 Punkten + 3 Linien bestehen und damit die bedeutende Trinitätszahl 7 darstellt. Zählt man die Eckpunkte einer Tetraktys nur einmal, ist die Zahl der Punkte und Linien jeweils 9, zusammen 18 Elemente und 6 je Seite. Die Summe der Zahlen 1-6 ist 21 = 3*7, und daraus ergibt sich eine enge Beziehung zwischen 6 und 7 und zur ZS 201 = 3*67.

Die 6 hexagonalen Kreislinienpunkte sind in jedem der zwei Tetraktysrahmen enthalten. Ihre ZS sind:

 

TET1

 

TET2

 

 

 

hexag.

Erweit.

sm

hexag.

Erweit.

sm

GS

Li.

RLN

NE-AE-TZ

 

TNN

NT-ER-AA

 

 

ZS

41

66

107

45

56

101

208

Pu.

AERNBE

ERR

 

AERNBE

EDA

 

 

ZS

43

39

82

43

10

53

135

sm

84

105

189

88

66

154

343

84:105 = 21*(4:5); 88:66 = 22*(4:3); 189:154 = 7*(27:22) = 7*49 = 7³

Die Einzelziffern der gemeinsamen Teiler 21 und 22 sind auf eine Tetraktysseite zu beziehen, die aus 2 Punkten + 1 Maßeinheit einer hexagonalen Segmentlinie und 2*2 Erweiterungselementen besteht.

Ordnet man den ZW 19 des Mittelpunktbuchstabens T dem Erweiterungsbereich zu, verschieben sich die beiden Summen von 241 und 201 zu den Konstitutiven 222+220. Diese Zuordnung gibt das trinitarische Kreisflächenverhältnis 1:3 wieder.

Die Zahl 343 ergibt sich auch aus der Verrechnung der beiden ZS 201 und 241:

 

 

 

sm

FW

ZS

201

241

442

32

FW

70

241

311

311

sm

 

 

 

343

5.       Die ZS 442 wird durch das Mittelpunkt-T in das Verhältnis 238:204 = 34*(7:6) geteilt. Die Buchstabenordnung wird weiter präzisiert, die Aufteilung in 31 zusammengesetzte und 49 Primzahlen gedeutet.

6.       Der Tetraktysstern läßt sich zu einem Oktaeder weiterentwickeln, wenn man aus zwei DR ein Achsenkreuz bildet, es an den Querlinien faltet und die äußeren Punkte vereinigt. Das DR-Kreuz ist daher ein wichtiges Ordnungselement auch in der Gematrie. 31 Elemente lassen sich den Rahmenelementen eines DR-Kreuz zuordnen, wenn man der zweiten DR zwei Mittelpunkte zuweist. Die Zahl von zusammengesetzten Zahlen jeder Inschrifthälfte weist den Weg der Buchstabenanordnung:

Die zweimal 6 Buchstaben der Kreuzesinschrift besetzen den Erweiterungsbereich, zuerst von unten nach oben die vertikale DR, dann die horizontale DR von links nach rechts. Bei Zählung der ZS jeder einzelnen Raute fällt zweimalige ZS 107 und FS 61 auf. 107 kann sich auf 10 Tetraktyspunkte und 7 hexagonale Punkte oder auf 10 Linien und 7 Punkte einer DR beziehen, 61 auf 6+1 Punkte des Hexagons oder der DR. 107 ist auch die ZS von IESUS (70) und AGATHA (37), 61 ist die ZS des lateinischen Wortes CRUXKreuz. Aus 17 Elementen schließlich besteht ein Achsenkreuz AK3, sodaß an zwei Kreuze zu denken ist:

Die ZS+FS der beiden vertikalen Rauten beträgt jeweils 168 = 12*14 und ist auf den Oktaeder aus 12 Linien und 6 Ecken + 8 Flächen zu beziehen. Die beiden Faktoren lassen sich einem DR-Kreuz aus jeweils 7 Punkten und 6 Binnenelementen zuordnen:

Die horizontale DR enthält links die FS 61 und rechts die ZS 107. 168 kann also drei DR zugeordnet werden. Übrig bleibt die ZS+FS 116+63 = 179, die sich aus 17*9 +(17+9) zusammensetzt und jeweils die Elemente einer Oktaederhälfte und 9 Elemente des zweiten pyramidalen Aufbaus anzeigt.

7.       Die Besetzung des DR-Kreuzrahmens durch 31 Buchstaben erfolgte stets abwechselnd auf der vertikalen und horizontalen DR, weswegen die ZS+FS jeder DR von Bedeutung ist. Die FW 18+347 = 365 der ZS+FS 336 und 347 lassen an die kreisförmig wiederkehrenden 365 Tage des Jahres denken. Die Befreiung der Heimat (PATRIAE LIBERATIONEM) erfolgte etwa ein Jahr nach dem Martyrium der hl. Agatha, als der Aetna ausbrach und Tod und Verderben angehalten wurde, indem ihr Schleier der todbringenden Lava entgegengehalten wurde. 365 ist die ZS+FS 210+155 = 5*(42:31) der Zahlen 1-20, denen die Punkte von zwei Tetraktys entsprechen. Die hl. Agatha erlitt also ihr Martyrium in komplementärer Vereinigung mit ihrem jungfräulichen Bräutigam Jesus Christus. Die Einzelziffern sowohl von 365 als auch von 347 geben 6 Radial- und 5 Durchmeserelemente von 3 hexagonalen Achsen wieder:

Wenn je 6+5 = 11 Elemente gerechnet werden, ergeben sich für drei Achsen die Lebensjahre Jesu. Möglicherweise werden auf diese Weise zwei Aspekte von Jesus und Agatha vereinigt. Die drei Achsenkreuze können auch Agathas doppeltes Martyrium erklären. Beim ersten Martyrium wurde sie auf ein Folterpferd (eculeus) gespannt. Dabei wurden möglicherweise nicht nur die Arme, sondern auch die Beine auseinandergezogen. Dies würde das aufrecht stehende X veranschaulichen. Die horizontale Kreisachse würde sich auf die zweite Tortur beziehen, als sie, auf dem Boden liegend, auf Glasscherben und glühenden Kohlen gewälzt wurde. Die ZS 241 ist auf 2+4+1 hexagonale Punkte und 24+1 hexagonale Elemente beziehbar, die ZS 201 auf das Kreisflächenverhältnis 2:1.

Die ZS+FS 336 ist die ZS 190 + FS 146 der Zahlen 1-19. 19 besteht aus 9 Durchmesser- und 10 Radialelemente einer DR-Zickzacklinie, aber auch aus 10 Punkte und 9 Dreiecksflächen der Tetraktys. Aus 19+20 Buchstaben bestehen die zweiteiligen Namen der Kapitolinischen Trias.

8.       Nach vollständiger Besetzung der Elemente des Tetraktyssterns mit 49 Buchstaben können die ZS von zwei Tetraktys und drei DR ermittelt werden:

 

Tet

 

 

DR

 

 

 

 

 

o.

u.

sm

li.

Mi.

re.

sm

GS

ZS

349

334

683

184

203

178

565

1248

FW

349

169

518

29

36

91

156

674

 

 

 

1201

 

 

 

721

1922

1248 = 96*13 = FW 26; 1922 = 2*31²

518 = 14*37; 156 = 12*13; 674 = 2*337

Aus der ZS 1248 und FS 674 ergibt sich ein zweites Mal die Zahl 365:

 

ZS

FS

sm

 

1248

674

 

FW

26

339

365

Die Ausgangssumme 442 ist einmal für die beiden Tetraktys um die ZS 241 des Hexagons zu erhöhen und einmal für die drei DR um die ZS der 7 hexagonalen Punkte und der 6 Radiallinien sowie einmal um einen weiteren ZW 19 des Mittelpunkts T: 62+42+19 = 123. Die zusätzliche ZS beträgt demnach 241+123 = 364 = 4*7*13. Es ergibt sich somit das Verhältnis 364:884 = 52*(7:17) = 52*24 = FW 17+9 = 26. 17+9 ist wiederum auf eine Oktaederhälfte mit und eine zweite ohne quadratische Mittelbasis zu beziehen, jedoch auch – und vielleicht besonders – auf die Initialen RI = REX IUDAEORUM der Kreuzesinschrift.

Die Zahl 364 ist die ZS der beiden Hälften des SATOR-Quadrats:

SATOR OPERA TENET

TENET OPERA ROTAS

Der Schöpfer erhält seine Werke;

er hält durch seine Mühe die Räder.

Die Einzelziffern des Faktors 337 der FS 674 geben die 13 Punkte des Tetraktyssterns wieder: 3+3 Eckpunkte und 7 hexagonale Punkte. 337 ist auch die ZS+FS einer Hälfte des SATOR-Quadrats: 182+155.

Die ersten drei Zahlen der Zahl 123 = 3*41 haben natürlicherweise besondere trinitarische Bedeutung, z.B. hat SATOR die ZS+FS 69+54 = 123. Die Zahl 41 kann sich auf die drei bereits besprochenen geometrischen Figuren aus 17+13+11 Elementen beziehen: Die Tetraktys enthält drei Fischfiguren, in die die beiden anderen Figuren integriert sind:

Wie bereits erwähnt, stellt die Primzahl 683 die Elemente der Fischfigur dar. Eine der ZW/FW-Verrechnungsmöglichkeiten führt zu 2049 = 3*683:

 

 

 

sm

FW

sm

FW

ZS

565

683

1248

26

 

 

FW

118

683

801

95

 

 

sm

 

 

2049

121

2170

45

FW

 

 

686

22

708

66

sm

 

 

 

 

 

111

111 = 3*37

217 ist die ZS von SANCTUS (92) SPIRITUS (125). Der Heilige Geist spielt in der Leidensgeschichte der hl. Agatha eine besondere Rolle.

241 kann als 2*41 verstanden werden, d.h., die drei geometrischn Figuren sind zweimal in einer DR feststellbar. Als 24+1 bezeichnet die Zahl die 25 Elemente des Hexagons, wie sich im buchstabenbesetzten Tetraktysstern gezeigt hat.

Die FS 518 = 14*37 = FW 46 in der Aufteilung 5+18 ist in der numerierten Tetraktys als Mittelpunkt und Summe der drei Eckpunkte enthalten und hat in der Buchstabenentsprechung ESDU BIST eine besondere religiöse Bedeutung. Der Faktor 37 entspricht der ZS von AGATHA.

b) Die historische Kreuzesinschrift

1.       Die biblische Kreuzesinschrift entspricht nicht ganz der historischen, von der ein Teilstück erhalten ist. Ein grundlegender Vergleich der beiden Inschriften findet sich an anderer Stelle:

Abweichend von der biblischen Inschrift lautet die historische:

I. NAZARINUS RE [X IUDAEORUM]

Der Name IESUS wurde nach römischem Brauch als Vorname mit der Initiale abgekürzt. Gematrisch gibt es nun andere Werte. 22 Buchstaben aus zusammengesetzten ZW sind in Orange gekennzeichnet:

Differenz

Bu.

ZS

FS

sm

Differenz

Bu.

ZS

FS

sm

SM

SM

GS

IESUS           34

5

70

36

106

I                   3

1

9

6

15

79

42

121

NAZARENUS 21

9

111

90

201

NAZARINUS 24

9

115

91

206

226

181

407

          55

14

181

126

307

          27

10

124

97

221

305

223

528

REX

3

43

32

75

REX

3

43

32

75

86

64

150

IUDAEORUM

9

102

67

169

IUDAEORUM

9

102

67

169

204

134

338

          46

12

145

99

244

46

12

145

99

244

290

198

488

SM          101

26

326

225

551

SM          73

22

269

196

465

595

421

1016

465 = 15*31; 528 = 48*11 = 24*22; 488 = 8*61; 121:407 = 11*(11:37)

Die beiden Kreuzesinschriften sind offensichtlich komplementär zu verstehen: Der zweiteilige Text besteht nun aus jeweils 24 Buchstaben. Für die ersten beiden Zeilen ergibt sich ein durchschnittlicher ZW+FW 22. Sinn der beiden Inschriften ist u.a. die Darstellung der vier Kreuzesarme (links, rechts, oben, unten) und durch 26+22 Buchstaben die Ermöglichung eines DR-Kreuzes und eines Oktaeders. Den 22+26 Buchstaben entsprechen die ZS der Inititalen IN-RI.

Die zwei Varianten der Kreuzesinschrift entsprechen auch dem Parallelismus Membrorum, einer durchgängigen Stilfigur der Psalmen, die denselben Sinn mit synonymen Worten ausdrückt. Geometrisches Vorbild könnten zwei Kreisbogenhälften sein, die eine Sinnaussage in eine Fläche einschließen und somit eine höchstmögliche Geschlossenheit bewirken:

Wenn zwei Kreilinienpunkte mit 1 und 2 bezeichnet werden, kehrt der zweite Kreisbogen zum Ausgangspunkt 1 zurück. In dreistelliger Zusammensetzung ist 121 die ZS+FS von IESUS+I.

2.       In 22+26 Buchstaben sind auch die ZW der zusammengesetzten Zahlen (zsgZ) und der Primzahlen (PZ) aufgeteilt. Die ZS+FS sind:

 

22 zsgZ

26 PZ

sm

24 Z

24 Z

sm

ZS

351

244

595

305

290

595

FS

177

244

421

223

198

421

 

528

488

1016

528

488

1016

Ganz erstaunlich sind die ZS+FS-Ergebnisse diesselben wie die der beiden ersten und zweiten Zeilen. Die FW der 4 ZS und 4 FS sind:

 

22 zsgZ

26 PZ

sm

24 Z

24 Z

sm

GS

FW

22

65

87

66

36

102

189

FW

62

65

127

223

19

242

369

 

84

130

214

289

55

344

558

189:369 = 9*(21:41) = FW 16+47 = 63 >FW 13; 558 >FW 39

Die FW-Summe 558 ist die ZS der AGATHA-Inschrift! Das Verhältnis 39:13 = 13*(3:1) = 52 ist ein doppelter Trinitätserweis, aus 4*13 Elementen des Doppeldreiecks ist der Oktaeder zusammensetzbar. Die Verhältniszahlen 21 und 41 geben die Elemente einer einzelnen DR und eines DR-Kreuzes wieder.

Die gesonderte Errechnung der zusammegesetzten ZS+FS der beiden Kreuzesinschriften führt zu einem Zahlenverhältnis:

 

bib.KI.

hist.KI.

sm

ZS

199

152

351

FS

98

79

177

 

297

231

528

297:231 = 33*(9:7)

Die ZW/FW-Verrechnung der ZS 595 und FS 421 verweist auf die DR:

 

ZS

FS

sm

FW

sm

 

595

421

1016

133

 

FW

29

421

450

18

 

sm

 

 

1466

151

 

FW

 

 

735

151

886

886 = 2*443

Die Einzelziffern der Primzahl 151 sind auf 5+2 Punkte der DR beziehbar, aus den Einzelziffern 4+4+3 bestehen die 11 Elemente einer Raute.

3.       Die ZS 351 der zusammengesetzten Zahlen ist die Summe der Zahlen 1-26 und steht so in Beziehung zu den 26 Elementen des Oktaeders. Bemerkenswert ist das Verhältnis der FS 177 zur Differenz 174. Das Verhältnis 3*(59:58) weist auf eines von 3 DR-Kreuzen, deren Elemente von 1-4 numeriert sind:

Ein weiteres DR-Kreuz, dessen Elemente bis 6 gezählt werden, ergibt 73+72 = 145, die ZS der jeweils zweiten Zeile der beiden Kreuzesinschriften. Die Summe beider ZS ist 351+290 = 641, deren Einzelziffern die Numerierungen der Kreisachse wiedergeben.

4.       Aus zwei Rauten von je 11 Elementen und zwei sanduhrförmigen Doppeldreiecken von je 13 Elementen ist die Oberfläche eines Oktaeders zusammensetzbar:

c) 2 Kreuzesinschriften und die Agatha-Inschrift

1.       In wunderbarer Weise ist die Agatha-Inschrift der ZS+FS 1016 der beiden Kreuzesinschriften angeglichen. 1016 ist aufteilbar in 4*254 oder 8*127. Die Einzelziffern der Zahl 254 geben die Elemente einer Raute wieder:

Es handelt sich bei 254 = 2*127 = FW 129 um die Umkehrung der Zahl 452, also um die Sichtweise vom bereits vollendeten Tetraktysstern her. Die Einzelziffern der Zahl 127 bezeichnen 3 Eckpunkte und 7 hexagonale Punkte der Tetraktys, ebenso 1+27 = 28 als Summe der Zahlen 1-7 und jeweils 7 Punkte des Hexagons und der Erweiterung. Darauf weist die zweistellige Aufteilung der Zahl 254 in 25+24 = 49 und 54 hin: Aus 49 Elementen besteht der Tetraktysstern ohne Kreisbogen und Kreisflächen, aus zweimal 27 Elementen mit zweitem Mittelpunkt und jeweiligem Kreisbogen und Kreisfläche.

1016 kann nun als ein DR-Kreuz aus 4 Rauten gedacht werden. Andererseits ist der FW 129 von 254 zu bedenken, der 12+9 Elemente einer DR bezeichnen kann. Sie setzt sich zusammen aus 4*3 Dachelementen und 9 Längsachsenelementen:

Unter Berücksichtigung des FW 129 deutet die Zahl 1016 auf zwei DR-Kreuze. Denn eines ist das Kreuz und ein zweites ein Mensch, der in Kreuzesform daran hängt.

2.       Erstaunlicherweise beträgt die 4W-Summe von NAZARENUS und NAZARINUS jeweils 254:

 

ZS

FS

sm

FW1

FW2

sm

GS

NAZARENUS

111

90

201

40

13

53

254

NAZARINUS

115

91

106

28

20

48

254

 

226

181

307

68

33

101

508

226+68 = 294; 181+33 = 214 = 2*107 >109

Die beiden Namensformen können als 2*129 die Länge und Breite des Gekreuzigten bedeuten.

226 ist die 4W-Summe von CHRISTUS, 294 die ZS+FS von IESUS CHRISTUS:

 

ZS

FS

sm

FW1

FW2

sm

GS

IESUS

70

36

106

14

10

24

130

CHRISTUS

112

76

188

15

23

38

226

 

182

112

294

29

33

62

356

226 kann zweistellig in 22+26 aufgeteilt werden und entspricht so den ZS der Kreuzesinitialen IN-RI, der Buchstabenzahl beider Inschriften und 2*(11+13) Elementen der geometrischen Figuren, die den Oktaeder bilden.

Mit der historischen Kreuzesinschrift hat die Agatha-Inschrift den Faktor 31 gemeinsam, in ersterer ist es die ZS+FS 465, in letzterer die ZS 558. 465 ist die Summe der Zahlen von 1-30.

3.       Die Zahl 254, die in der ZS+FS 1016 4-mal enthalten ist, erscheint in der Umkehrungform 524 als FW1/FW2-Summe der Agatha-Inschrift. Die beiden Summen erbringen folgende Verrechnungsergebnis:

 

 

 

sm

FW

sm

FW

sm

 

1016

524

1540

27

 

 

 

FW

133

135

268

71

 

 

 

sm

4*452

1808

98

1906

955

 

FW

 

 

121

16

137

137

 

sm

 

 

 

 

2043

1092

 

FW

 

 

 

 

233

27

260

1808 = 16*113; 268= 4*67; 1092 = 84*13

Die Verrechnung bringt die weitere Umkehrung 452 hervor. Die Zahl 268 aufgeteilt in 26+8 = 34 gibt 26 Oktaederelemente und 8 Elemente der quadratischen Pyramidenbasis wieder, sodaß die Summe 34 zwei Oktaederhälften bedeuten. Der Faktor 67 ist wiederum auf 6+7 Elemente des Doppeldreiecks beziehbar, aus 4*13 Elementen ist der Oktaeder zusammensetzbar. 84+13 ist die ZS des inneren SATOR-Quadrats:

121 = 11*11 ist die 4W-Summe von AGATHA.

4.       Die ZS und FS der Agatha-Inschrift und zweier Kreuzesinschriften lassen sich unter verschiedenen Gesichtspunkten verrechnen. Eine Verrechnung besteht aus den ZS und FS der 1. und 2. Zeile der Agatha-Inschrift und der addierten Kreuzesinschriften:

 

Kreuzesinschriften

Agatha-Inschrift

 

 

 

ZS

FS

ZS

FS

sm

ZS

FS

ZS

FS

sm

GS

FW

 

305

223

290

198

1016

244

192

314

266

1016

2032

135

FW

66

223

36

19

344

65

15

159

28

267

611

60

sm

 

 

 

 

1360

 

 

 

 

1283

2643

195

611 = 13*47; 2643 = 3*881 >884; 135:60 = 15*(9:4)

344 >49; 267 >92; 49+92 = 141 = 3*47; 1360 = 80*17 = FW 13+17

Die Einzelziffern der Zahl 881 bilden ein Achsenkreuz aus 17 Elementen:

Die 4Werte der 2+1 Inschriften bestätigen so die einmalige Kreuzigung Jesu Christi und das doppelte Martyrium der hl. Agatha. Der FW 884 führt zurück auf die Summe der ZS 326 der biblischen Inschrift + der ZS 558 der Agatha-Inschrift.

Das Verhältnis 15*(9:4) bezieht sich auf drei Hexagonachsen, von denen jede aus 5 Elementen besteht, bei einem Mittelpunkt aus 13 Elementen. Zu den 9 Elementen der X-Achse kommen noch 4 Elemente der horizontalen Achse.

112+76 = 188 beträgt die ZS+FS des Namens CHRISTUS.

5.       Die beiden Kreuzesinschriften und die Agatha-Inschrift haben das Buchstabenverhältnis 48:54 = 6*(8:9) = 6*17 = 102. Aus 8+9 Elementen besteht eine Fischfigur, wie oben bereits eingeführt, die sich je dreimal in einer Tetraktys und je zweimal in einer DR befindet. Es bestätigt sich so das Wort des Apostels Paulus im Kolosserbrief 1, 24: "Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für euch ertrage. Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt."

heilige Agatha von Catania

 

INHALT 2

Erstellt: März 2015

Überarbeitet: Februar 2020