Die Kreuzesinschrift und die Marmortafel der heiligen AGATHA

1.      Die gematrischen Zusammenhänge der Inschrift der hl. Agatha führten schließlich zur Erkenntnis, daß sie auf die Kreuzesinschrift abgestimmt ist, worüber schon einiges gesagt worden ist. Da der Name AGATHA auf der Marmorinschrift selbst nicht genannt ist, liegt es nahe, daß er in die gematrische Gesamtkonstruktion einbezogen ist. Darauf weist besonders der gemeinsame Faktor 11 der 4W-Summen des Namens AGATHA (11*11) und der 8 Wörter der Inschrift hin (11*140). Im folgenden Abschlußteil richtet sich das Augenmerk auf die INITIALEN und die 13 Punkte des Hexagramms.

Die zwei Inschriften sind jeweils zweiteilig und lauten:

IESUS NAZARENUS

REX IUDAEORUM

MENTEM SANCTAM SPONTANEAM

HONOREM DEO ET PATRIAE LIBERATIONEM

Ihre 4Werte seien hier noch einmal aufgeführt:

 

Bu.

ZS

FS

sm

FW1

FW2

sm

GS

IESUS

5

70

36

106

14

10

24

130

NAZARENUS

9

111

90

201

40

13

53

254

sm

14

181

126

307

54

23

77

384

REX

3

43

32

75

43

10

53

128

IUDAEORUM

9

102

67

169

22

67

89

258

sm

12

145

99

244

65

77

142

386

GS

26

326

225

551

119

100

219

770

 

 

Bu.

ZS

FS

sm

FW1

FW2

sm

GS

MENTEM

6

66

56

122

16

13

29

151

SANCTAM

7

67

52

119

67

17

84

203

SPONTANEAM

10

111

84

195

40

14

54

249

 

23

244

192

436

123

44

167

603

HONOREM

7

83

66

149

83

16

99

248

DEO

3

23

18

41

23

8

31

72

ET

2

24

24

48

9

9

18

66

PATRIAE

7

67

57

124

67

22

89

213

LIBERATIONEM

12

117

101

218

19

101

120

338

sm

31

314

266

580

201

156

357

937

SM

54

558

458

1016

324

200

524

1540

AGATHA

6

37

35

72

37

12

49

121

GS

60

595

493

1088

361

212

573

1661

2.      Die 4W-Summen der jeweils ersten und zweiten Zeile beider Inschriften sind durch 21 teilbar:

 

Bu.

1.Z.

Bu.

2.Z.

Bu.

sm

Kreuz-In.

14

384

12

386

26

770

Agatha-In.

23

603

31

937

54

1540

 

37

987

43

1323

80

2310

987:1323 = 21*(47:63)

3.      Die ZS 326+558 der Kreuzesinschrift und Agathas Grabinschrift beträgt 884 = 4*(13*17) = 26*34. Die Faktoren 26 und 34 sind auf die Elemente des ganzen Oktaeders und zweier Hälften zu beziehen. Fügt man zur 4W-Summe 11*(70+140) die 4W-Summe 11*11 von AGATHA hinzu, erhält man mit 11*221 = 11*13*17 die drei Faktoren, die als Elemente von drei geometrische Figuren in der DR enthalten sind:

Die ZS unter Einschluß von AGATHA ist 884+37 = 921 = 3*307. Im Faktor 307 wiederholen sich die Einzelziffern von 37, die Einzelziffern 337 geben die 13 Punkte des Tetraktyssterns wieder.

4.      Die 4Werte beider Inschriften des Namens AGATHA sind:

 

ZS

FS

sm

FW1

FW2

sm

GS

Kreuz-In.

326

225

551

119

100

219

770

Agatha-In.

595

493

1088

361

212

573

1661

 

921

718

1639

480

312

792

2431

792:1639 = 11*(72:149); 480:312 = 24*(20:13)

Die ZS+FS und ihre FW-Summen sind jeweils durch 11 teilbar. Das Verhältnis 20:13 bedeutet 20 Punkte zweier Tetraktys im Hexagramm, das aus 13 Punkten besteht. Ohne AGATHA beträgt die ZS+FS von 12 Wörtern 1567, eine Primzahl, die keine Zahlenverhältnisse zuläßt.

Die Einzelziffern der 4W-Summe 2431 sind chiastisch auf 2 hexagonale und 4 Radiallinien der Doppelraute zu beziehen, die 1 und 3 Kreisflächeneinheiten der beiden konzentrischen  Kreise wiedergeben.

5.      Die 13 Wörter lassen sich auf den 13 Punkten des Hexagramms anordnen:

Die Summen auf den 6 Erweiterungspunkten beträgt 1304 = 4*326 und damit viermal die ZS der Kreuzesinschrift. Die durchschnittliche Summe auf den 6 Hexagonpunkte ist 14*11 = 154. Die Faktoren der hexagonalen Summe mit Mittelpunkt 1127 sind 7*7*23 mit dem FW 37.

6.      Die INITIALEN der 4:(8+1) Wörter – unter Einschluß Agathas – ergeben folgende ZS+FS:

1.Z.

2.Z.

1+2

 

 

ZS

FS

sm

 

ZS

FS

sm

ZS

FS

GS

IN

22

19

41

RI

26

23

49

48

42

90

A-MSS

49

24

73

HDEPL

43

34

77

92

58

150

 

71

43

114

 

69

57

126

140

100

240

100:140 = 20*(); 90:150 = 30*(3:5)

Beide Zahlenverhältnisse 5:7 und 3:5 geben das Kreisflächenverhältnis 1:3 wieder. Das ZS+FS-Verhältnis der 1. und 2. Zeile 114:126 beträgt 6*(19:21), ohne A 112:126 = 14*(8:9) = 14*17 = 238.

Die Differenz zwischen FS und ZS beträgt 6+34 = 2*(3+17). Die trinitarischen Zahlen 1+2 und 9+8 ergänzen sich komplementär zu je 10. Der Klammerausdruck ist auch als Produkt 2*(3*17) in der ZS+FS 240 enthalten, wenn man die Nicht-Primzahlen von den Primzahlen trennt:

NPZ

ZS

FS

sm

PZ

ZS

FS

sm

II

18

12

30

NR

30

30

30

MSSHP

71

37

108

ADEL

21

21

42

 

89

49

138

 

51

51

102

Die Zahl 51 bezieht sich jeweils auf 3 Fischfiguren in der Tetraktys.

7.      Die Kreuzesinschrift und Agathas Inschrift enthalten je zwei I und zwei S. In einer numerierten DR stehen die ZW beider Buchstaben nebeneinander, um die Oktaederbildung vorzubereiten:

Ihre ZS+FS beträgt 27+14 = 41 und gibt die Elemente der drei geometrischen Figuren in der DR wieder.

8.      Wenn man zu den äußeren 6 Hexagrammpunkten noch den Mittelpunkt hinzunimmt, bedeuten 7:6 Punkte das Kreisflächenverhältnis 3:1. In dieser Zuweisung ergeben die Initialen der 13 auf dem Hexagramm angeordneten Wörtern ein Zahlenverhältnis:

 

 

ZS

FS

sm

außen

INAHPLS

75

53

128

innen

RIMSDE

65

47

112

112:128 = 16*(7:8)

Den Zahlen 112 und 128 entsprechen die ZS+FS der Zahlen 1-7, 1-9, 1-10, mit denen drei Doppelrauten (DR) numeriert werden können:

9.      Die Endbuchstaben haben folgende ZS+FS:

 

 

ZS

FS

sm

Kreuz-In.

SSXM

69

33

102

Agatha-In.

MMMMOEM

99

69

168

 

 

168

102

270

102:168 = 6*(17:45)

Das FS:ZS-Verhältnis 33:69 = 3*(11:23) hat als geometrisches Modell die unnumerierten und numerierten drei Achsen des Hexagons, wobei Durchmesserelemente und Radialelemente addiert werden:

Den ZS 33+69 entsprechen die 3+5 Buchstaben des SATOR-Quadrats PEN-SATOR.

Das ZS+FS-Verhältnis der Anfangs- und Endbuchstaben beider Inschriften beträgt 240:270 = 30*(8:9) = 30*17 = 510.

10.   Das Zahlenverhältnis der Anfangs- und Endbuchstaben gibt Veranlassung, auch Mittelpunkt und radiale Elemente zu untersuchen:

I

E

S

U

S

 

N

AZA

R

ENU

S

 

R

E

X

 

I

UDA

E

ORU

M

 

48+42

55+44

45+35

109+71

69+33

 

A

G

AT

H

A

 

M

E

NT

E

M

 

S

AN

C

TA

M

 

S

PON

TA

NEA

M

 

H

ON

O

RE

M

 

D

E

O

 

E

T

 

P

AT

R

IA

E

 

L

IBER

AT

IONE

M

 

92+58

148+128

131+126

125+112

99+69

 

13

22

16

22

13

 

140

203

176

234

168

921

100

172

161

183

102

718

240

375

337

417

270

1639

30

83

49

85

38

285

270

458

386

502

308

1924

728 = 14*52

1196 = 23*52

74*26

Die ZS+FS der 42 Buchstaben der linken, mittleren und rechten Spalte ist durch 11 teilbar: 847 = 7*11*11. Dabei beträgt das FS:ZS-Verhältnis 363:484 = 121*(3:4).

Die ZS+FS der 44 Buchstaben der radialen Füllungen ist ebenfalls durch 11 teilbar: 792 = 72*11. Der durchschnittliche ZW+FW der 4*11 Buchstaben beträgt 18.

Ein weiteres Zahlenverhältnis ergibt sich, wenn von den ZS und FS die FW ermittelt und den ZS+FS hinzugefügt werden (z.B. 140 >16, 100 >14). Die Faktoren des Ergebnisses 1924 sind 4*13*37.

In der Kreuzesinschrift besteht das Verhältnis der Punkte-ZS zu den Linien-ZS aus den beiden Konstitutiven 162+164. Bei den entsprechenden FS beträgt das Verhältnis 110:115 = 5*22:23.

11.   Von den 86 Buchstaben sind 41 Vokale. Deren ZS sind:

 

A

E

I

O

U

 

ZW

1

5

9

14

20

49

Hfk.

13

13

5

6

4

41

ZS

13

65

45

84

80

287

203:84 = 7*(29:12) = 7*41

Der durchschnittliche ZW je Buchstabe ist 7. Daran haben alle Vokale teil, da ihre ZS 49 die Quadratzahl von 7 ist. Die 41 Elemente eines DR-Kreuzes lassen sich aufteilen in 29 Rahmenelemente und 12 Binnenelemente, die durch den Buchstaben O wiedergegeben werden:

Die zweimalige Häufigkeitszahl 13 weist auf die 26 Elemente des Oktaeders hin, die Summe 15 stellt die FW von 26 dar. Der Zahl 26 und ihrem FW 15 entspricht die ZS und FS des Wortes AVE – Sei gegrüßt. Die ZS 13+65 = 78 gibt die Elemente von drei Oktaedern wieder.

Die Buchstabenentsprechung der Zahl 7 ist G in AGATHA, das in beiden Inschriften nur einmal auftritt.

12.   Einmalig in beiden Inschriften kommen die Buchstaben B D G L und Z mit den ZW 2 4 7 11 und 23 vor. Chiastische Addition ergibt die ZS 13 und 11, denen die beiden oktaederrelevanten Figuren des sanduhrförmigen Doppeldreiecks und der Raute entsprechen. 24+23 ist die ZS von DEUS Gott. Die Einzelziffern geben die Radial- und Durchmesserelemente der Kreisachse wieder.

Wegen des Z in NAZARENUS ist von 23 lateinischen Buchstaben auszugehen, deren ZS+FS  276+201 = 477 = 9*53 beträgt. Vier Buchstaben fehlen:

 

F

K

Q

Y

sm

ZW

6

10

16

22

54

FW

5

7

8

13

33

33:54 = 3*(11:18) = 87

Die Zahl 87 ist auf drei DR-Kreuz beziehbar, von denen jedes aus 29 Rahmenelementen besteht.

Das Verhältnis 11:18 gibt die Numerierungssumme der hexagonalen und Erweiterungselemente wieder, wenn vom Mittelpunkt aus von 1-5 gezählt wird.

Die ZS+FS der 19 vorkommenden Buchstaben beträgt 222:168 = 6*(37:28) = 390 = 2*5*3*13. Die Faktoren 3*13 geben die Punktestruktur der DR, die Faktoren 2*5 das Kreisflächenverhältnis 2:1 wieder.

13.   Am Ende der Untersuchung scheint nichts gegen eine übernatürliche Herkunft der Agatha-Inschrift zu sprechen. Viele andere Märtyrer erlitten nicht weniger Mißhandlungen, aber nur Agatha wurde diese übernatürliche Ehre zuteil, etwa so wie unzählige Kranke nach Lourdes pilgern, aber nur sehr wenige so vollständig geheilt werden, daß ihre Heilung als Wunder anerkannt wird.

ST. AGATHA

 

 

INHALT 2

Erstellt: März 2015