Die inhaltliche Struktur von Dädalus und Ikarus

Stellenangabe

Zeilenzahl

 

1-5

 

 

 

 

5

 

Einleitung: Entschluß zur Flucht

6-27

 

 

 

 

 

 

 

Vorbereitung (6-27: 22 Z.) und Abflug

 

6-20

 

 

 

 

 

 

Bau der Flügel

 

 

6-13

 

 

5

8

 

technische Herstellung

 

 

 

13-18

27

10

 

6

Das Spiel des Ikarus

 

 

18-20

 

 

 

3

 

Probeflug des Vaters

 

21-34

 

 

 

 

 

 

      Die Sorge des Vaters für den Sohn

Mittelachse

21-27

 

 

7

7

 

      a)   Anweisungen und Anpassung der Flügel

28-48

 

 

 

 

 

 

 

Flug und Absturz (28-48: 21 Z.)

 

 

28-34

 

 

7

7

 

      b)  Die Gefühle des Vaters, Vergleich, Flug Vater u. Sohn

 

35-38

 

 

 

 

4

 

      Der Eindruck des Fluges auf drei Beobachter

 

38-40

 

 

26

10

3

 

      Die Beschreibung des zurückgelegten Weges

 

41-45

 

 

 

 

5

 

      Ikarus fliegt zu hoch, das Wachs schmilzt

 

45-48

 

 

 

4

4

 

      Ikarus stürzt ab, das Meer erhält seinen Namen

49-53

 

 

 

 

5

 

 

Klage des Vaters; das Land erhält den Namen des Sohnes

 

Syntaktische Struktur und Symmetrie

5

5

10

7

7

10

4

5

27

26

 

22

21

 

 

15

 

14

 

5

 

7

7

 

5

Die Struktur der mit A beginnenden Wörter am Zeilenende

Nr.

Zeile

Wort

B.zahl

 

 

 

1.

2

amore

5

 

 

 

2.

6

artes

5

 

 

 

3.

10

avenis

6

20

 

20

4.

15

aura

4

 

 

 

5.

19

alas

4

 

 

 

6.

20

aura

4

8

14

 

7.

23

adu-rat

6

+3 l 3+

 

 

8.

27

alas

4

 

4

 

9.

31

alto

4

17

 

 

10.

33

artes

5

 

13

 

11.

34

alas

4

 

 

 

12.

36

arator

6

 

 

 

13.

46

auras

5

11

 

11

 

Das Wort ALAS steht dreimal am Zeilenende und hat somit strukturelle Bedeutung. Das erste Mal tritt es in Zeile 19, das dritte Mal in Zeile 34 auf. Da das letzte Wort der Zeile 20 sowie der Zeile 33 ebenso mit einem A beginnt, erhalten wir einen verstärkten Rahmen der Zeilen 19-34, insgesamt 16 Zeilen. Innerhalb dieses Rahmens beginnen 7 Wörter am Zeilenende mit einem A. Außerhalb dieses Rahmens gibt es weitere 6 Zeilen, deren letztes Wort mit einem A beginnt, insgesamt 13 Zeilen. Zählt man die Buchstaben der Wörter des äußeren Ringes und die des inneren Ringes, ergibt sich jeweils die Zahl 31, also die Umkehrung von 13. Die Zeile 23 (7.) bildet die Symmetrieachse der 13 Zeilen, die Zeile 27 (8.) die Symmetrieachse des inneren Rahmens sowie der 53 Zeilen der Geschichte. Trennt man das letzte Wort der Mittelachse ADU-RAT in der Mitte, ergeben sich wiederum 2 Hälften von jeweils 31 Buchstaben.

ð Erklärung der Symmetriestruktur

Erklärung der Zahl 28-3, 31 u. 13

 

 

Die linke Figur zeigt zwei Doppelrauten. Eine einzelne Raute besteht aus 4 Punkten und 4 Linien, zusammen 16 Elemente. Durch die Zusammenlegung beider Rauten fällt ein Punkt weg und das Ergebnis ist 15. Läßt man den Mittelpunkt weg, bleiben für jede Raute 7 Elemente übrig, zusammen 4*7=28. Vereinigt man beide Aspekte, nämlich zwei einzelne Rauten und eine Doppelraute, ergibt sich die Addition 28+3=31. Die Verdoppelung dieser Zahl zu 62 entspricht den beiden Personen von Vater und Sohn.

Nimmt man zu den 7 Punkten noch 4 Dreiecke, ergibt sich die Zahl 11 (mittlere Figur). Die rechte Figur zeigt die 7 Punkte in der Verdoppelung des Mittelpunktes in der Umkehrform 31-13. Nun ist jede 4-stellige Zahl, deren erste zweistellige Zahl und zweite zweistellige Zahl eine Zahl ergibt, die durch 11 teilbar ist, wiederum durch 11 teilbar. Wendet man dieses Prinzip auf die Umkehrung 3113 an, erhält man die Primzahlfaktoren 11*283.

Auch das Wort RO|MA läßt sich wie eine vierstellige Zahl in zwei Teile teilen. Der Zahlenwert der beiden Teile ist identisch mit der Anordnung der 7 Punkte der Doppelraute in Umkehrform: 17+14=31|12+1=13

 

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