Die kapitolinische Göttertrias

A. Einleitung

B. Hauptteil

I. Die 6 Namen

II. Die Zahlenwerte

III. Die Faktorensummen

IV. Die Gleichung V EST A

V. Die Zahlen 242 und 252

VI. Die 4Werte

VII. Die hinzutretende VESTA

VIII. 44 Buchstaben im DR-Kreuz

IX. 3+2 MAIA-Verse: OVID komplementiert VERGIL

X. Die 6+4 Namen der kapitolinischen Trias und der christlichen Trinität

I. Die 6 Namen

Die obersten Staatsgottheiten der Römer waren IUPPITER, IUNO und MINERVA. Iuppiter hatte die Titel OPTIMUS MAXIMUS, Iuno den Titel REGINA, Minerva war ohne Titel. Die Anordnung der 6 Wörter zeigt zwei Zählweisen, die Zählung der Ordinalzahlen als Kardinalzahlen und komplementäre Rückwärtszählung. IUPPITER ist die 1. Gottheit, IUNO die 2., MINERVA die 3. Damit jede Gottheit egalitär die Zahl 3 von Minerva erreicht, erhält Iuno 1 Titel und Iuppiter 2 Titel. Zusammen ergeben die Zahlen der oberen und unteren Reihe 6+3 oder 3*3, von rückwärts nach Zugehörigkeit der Namen gezählt jedoch die Gleichung 1+2 = 3.

1.+2

2.+1

3.+0

IVPPITER

 

 

IVNO

 

MINERVA

 

OPTIMVS

MAXIMVS

 

REGINA

 

3

2

1

Ebenfalls egalitär 1:2 in der oberen und 2:1 in der unteren Hälfte verteilen sich männliche und weibliche Bezeichnungen. Die 6 Namen können in eine obere und untere Hälfte, eine linke und rechte Hälfte mit jeweils drei Namen geteilt werden.

II. Die Zahlenwerte

Die beiden Namensgruppen weisen Zahlenwerte auf, die besonders den Umkehr- und Rückkehrcharakter des Kreises bezeichnen:

1.   IUPPITER (109)  IUNO (56) MINERVA (77)

19 Bu., ZS 242

a(1) e(2) i(4) o(1) u(3)

m(1) n(2) p(2) r(2) t(1)

11 V

8 K

121

121

2.   OPTIMUS (107)  MAXIMUS (93)  REGINA (52)

20 Bu., ZS 252 (494)

a(2) e(1) i(3) o(1) u(2)

g(1) m(3) n(1) p(1) r(1) s(2) t(1) x(1)

9V

11K

88

164

Gesamt:

a(3) e(3) i(7) o(2) u(5)

g(1) m(4) n(3) p(3) r(3) s(2) t(2) x(1)

20 V

19 K

209

285

Die Zahlenwerte können online durch Eingabe der 6 Namen nachgeprüft werden.

Die im Folgenden aufgeführten Zahlenergebnisse sollen vorwiegend der Dokumentation dienen. Jedes Ergebnis zu interpretieren, würde zu weit führen und die Übersichtlichkeit beeinträchtigen:

1.  Die 6 Namen bestehen aus 19+20 = 39 = 3*13 Buchstaben.

2.  Die Zahlensumme (ZS) für die drei Gottheiten ist 242, für die drei Beinamen 252. Beide Zahlen kehren zur Anfangsziffer zurück (Palindromzahlen), die Differenz zwischen beiden beträgt 10.

Die Summe der beiden Umkehrzahlen, 494, setzt sich zusammen aus den Faktoren 2*13*19, enthält somit wie die Buchstabenzahl den Faktor 13.

3.  Die Zahlensummen (ZS) für die Vokale und Konsonanten der drei Gottheiten ist gleich, jeweils 121 = 11*11. Die Vokale beider Namengruppen bilden das Verhältnis 121:88 = 11*(11:8) = 11*19.

Das ZS-Verhältnis der Vokale und Konsonanten aller 6 Namen ist 209:285 = 19*(11:15) = 19*26.

III. Die Faktorensummen

1.    Die Faktorenwerte (FW) der 39 Buchstaben ergeben folgende Summen (FS) für die einzelnen Namen. Die Differenz zwischen FS und ZS ist durch Minuswerte angegeben:

IVPPITER 78 (109 -31), IVNO 37 (56 -19), MINERVA 58 (77 -19), zus. 173

OPTIMVS 66 (107 -41), MAXIMVS 48 (93 -45), REGINA 49 (52 -3), zus. 163

Die Differenz zwischen der Gesamt-FS 336 und der ZS 494 beträgt 158.

Die FS 173 und 163 sind Primzahlen. Wie die beiden ZS differieren sie um 10, jedoch so, daß der kleineren ZS 242 die größere FS 173 entspricht, sodaß die Addition von ZS und FS jeweils 415 ergibt:

 

ZS

FS

sm

I I M

242

173

415

OMR

252

163

415

Zur Zusammensetzung der FS 336 siehe unten

2.    Das FS-Verhältnis der Vokale und Konsonanten ist 123:213. Beide Buchstabengruppen enthalten die Zahlen 1-3 als Hinweis auf 3 Gottheiten bzw.trinitarische Personen.

3.    Die FS der drei Bezeichnungen IVPPITER (78) OPTIMVS (66) MAXIMVS (48) sind durch 6 teilbar, die anderen drei Bezeichnungen haben keinen gemeinsamen Teilungsfaktor. Es zeigt sich folgende Ordnung der FS:

IVPPITER

78

 

 

IVNO

37

OPTIMVS

66

 

 

REGINA

49

 

 

MAXIMVS

 

MINERVA

58

 

144

 

48

 

144

144:48:144 = 48*(3:1:3)

>> Deutung des Zahlenverhältnisses

4.    Die ZS+FS der 6 Namen sind:

 

IVPPITER

IVNO

MINERVA

OPTIMVS

MAXIMVS

REGINA

ZS

109

56

77

107

93

52

FS

78

37

58

66

48

49

sm

187

93

135

173

141

101

 

280

550

Es ist zu erkennen, daß es zwischen den zwei Dreiergruppen gematrische Verbindungen gibt: Die ZS+FS 93 von IUNO ist gleich der ZS 93 von MAXIMUS. Die ZS+FS 173 von OPTIMUS ist gleich der FS 173 der drei Gottheiten 78+37+58. Auf diese Weise geht die FS+ZS 173 + 242 auch auf die drei Titel über.

5.    Vergil hat die Verszahlen seiner 10 Eklogen genau nach dem Muster der Kapitolinischen Trias konstruiert, d.h., die Zahlensumme beträgt 494+336 = 830. Die FS beträgt 384, das Doppelte von 192, der FS von IVPPITER OPTIMVS MAXIMVS.

6.    Das ZS+FS-Verhältnis 10*(28:55) lenkt den Blick auf die Entwicklung der Tetraktys aus dem Hexagon. Dessen Punkte 1-7 haben die Numerierungssumme 28, die Zahlen 1-10 die Summe 55.

IV. Die Gleichung V EST A

1.    Die ZS 63 des Namens VESTA entspricht genau der Zählweise 6+3 der 6 Namen der Kapitolinischen Trias. Sie setzt sich zusammen aus der konzentrischen Addition der drei äußeren Zahlen von 1-20. Den drei Zahlenpaaren sind die Buchstaben entsprechend ihrer Position im Alphabet zugeordnet:

ZW

1

2

3

4-17

18

19

20

Bu.

A

E

 

S

T

V

Dieser Zahlen- und Buchstabenkonstruktion liegen zwei gegenüber stehende Tetraktys aus jeweils 10 Punkten im Sechseckstern zugrunde:

Die Buchstaben A und V bilden die geometrische Form der beiden Dreiecke ab. A EST V oder V EST A bedeutet die spiegelbildliche Gleichheit der beiden Tetraktys.

Da das Wort ESdu bist nicht nur die Buchstabenposition 2 und 3 innehat, sondern auch die ZS aus 5+18 darstellt, kommt ihm eine besondere theologische Bedeutung im Sinne ES TAV Du bist das TAU zu. Die Koinzidenz dieser beiden Positionen mit der ZS disponiert nun auch die anderen Buchstaben für eine Bedeutung ihrer dreistelligen Form. Dies ist bei der ZS+FS 415 der kapitolinischen Trias der Fall, die sich ja gleichermaßen für die 3 Gottheiten selbst und ihren 3 Beinamen ergeben hat:

1

2

3

4

5

V

E

S

T

A

Der dreistelligen Form 415 entspricht also TUAdas Deine. Will man ES hinzufügen, würde man es dazwischenschieben: TU ES ADu bist das A. In theologischer Spekulation wird einerseits die Tetraktys mit dem unendlichen Gott selbst gleichgesetzt, andererseits seine Schöpfung durch TUA als abbildhaft übereinstimmend mit seinem Wesen verstanden.

Das Wort TUdu hat die Zahlenwerte (ZW) 19+20, was genau der Buchstabenzahl der beiden Dreiergruppen entspricht.

Die singulare Aussage ESDu bist erstreckt sich also auf drei Gottheiten: Du bist Iuppiter, und Du bist Iuno und Du bist Minerva. Die Zahl drei steht für die Vollkommenheit dreier göttlicher Personen, die durch Namen von Gottheiten vertreten sind. Die Dreiheit von Gottheiten ist daher austauschbar z.B. durch CERES, LIBER, LIBERA; IUPPITER, MARS, QUIRINUS.

Man kann die Dreiheit von Gottheiten sowie ihre veränderlichen Namen als GEGEBENHEIT annehmen, die Titel jedoch, hier OPTIMUS MAXIMUS REGINA, als Erwiderung und Anerkennung durch den Menschen. Die gematrische Gleichheit von Namen und Attibuten bedeutet also, daß der Mensch durch die Sprache dem vollkommenen Wesen Gottes gerecht werden kann und so eine vollkommene Ebene seines eigenen Seinsbewußtseins erreicht.

Die Gleichheit dreier göttlicher Personen ist veranschaulicht im geometrischen Modell dreier sanduhrförmiger Doppeldreiecke im Hexagon: Jedes Dreieck besteht aus 13 Elementen, zusammen 39. Das Umkehrwort UT bedeutet wie und kann als ein Begriff der Gleichheit gewertet werden:

2.    Wenn wir zur ZS+FS 415 noch die Werte 23+13 = 36 von ES hinzufügen, erhalten wir die Umkehrung 451 = 11*41 in der Buchstabenentsprechung TAU. Den Einzelziffern des Faktors 41 entsprechen die Positionen TU im Wort VESTA.

Die 5 VESTA-Buchstaben sind folgendermaßen in den 6 Namen vertreten:

 

 

ZS

FS

sm

ob.

VTE V EVA

90

57

147

unt.

TVS AVS EA

102

60

162

 

 

192

117

309

6*(15:17); 3*(19:20); 3*(49:54)

Die Einzelsummen bilden Verhältnisse durch 6 und 3. Erstaunlich ist, daß die Endsummen in verschobener Weise Gemeinsamkeiten mit IVPPITER OPTIMVS MAXIMVS aufweisen:

 

IOM

 

VESTA

FS

192

ZS

192

Diff.

117

FS

117

ZS

309

GS

309

GS

501

 

 

3.    Die 6 Namen enthalten 3 E und 2 S, was – in vertauschter Form – ihren VESTA-Positionen entspricht. Die ZS+FS ist 51+31 = 82 = 2*41. Die Einzelziffern des Faktors 41 ergeben zweimal TV in ihrer VESTA-Position.

Fügt man zur ZS+FS 82 zweimal die ZS+FS 23+13 von ES hinzu (wodurch sich die Buchstabenzahl auf 43 erhöht), ergibt sich 154 = 14*11 und damit ein Teil der Gesamtsumme von 902 = 82*11. Ohne die ZS+FS 82 ist das Ergebnis 10*82 = 820, ohne die ZS+FS 14*11 bleibt für 43-9 = 34 Buchstaben 68*11 = 2*34*11. Der durchschnittliche ZW+FW für 34 Buchstaben ist somit 22.

4.    Es dürfte demnach kein Zweifel bestehen, daß als unsichtbarer Bestandteil der 2*3 Namen jeweils noch ein ES voranzustellen ist. Unsichtbarkeit ist das Thema der Verhältniszahlen 22*(34:7). Unter 34+7 verbergen sich zwei Modelle aus 9 Punkten, die 8 Maßeinheiten begrenzen. Das erste ist ein Streckenmodell:

Um 10 Maßeinheiten zu erhalten, muß vor Punkt 1 und nach Punkt 9 ein weiterer Begrenzungspunkt gesetzt werden. Zu 17 kommen noch 4 Elemente hinzu.

Das zweite Modell ist ein Kreis, in dem der letzte Punkt mit dem ersten zusammenfällt, sodaß zu 17 nur 3 Elemente hinzukommen:

Die Null ist nichts, sie steht außerhalb von allem Geschaffenen. Von ihr geht jedoch alles Geschaffene aus. Die Zahl 7 bedeutet hier also das Unverfügbare, das allem Geschaffenen Bestand gibt. Dieses Unverfügbare wird aber als Person erkannt und kann mit ES angesprochen werden. Du bist bedeutet "Du bist die Wirklichkeit schlechthin und Maßstab aller geschaffenen Wirklichkeit".

5.    Die in den 6 Namen enthaltenen 15 VESTA-Buchstaben sind zu verstehen als das Wirken des unsichtbaren Gottes in seiner Schöpfung und im Geist des Menschen. Dieser bringt Formen der Gottesverehrung hervor, die sich in der Errichtung von Götterkulten manifestieren. Die gematrischen Gemeinsamkeiten zwischen den VESTA-Buchstaben und der Dreierbezeichnung IUPPITER OPTIMUS MAXIMUS zeigen die Vollkommenheit der Umsetzung der erkannten Gottesideen in die kultische Wirklichkeit.

6.    Auffällig sind die VESTA-Buchstaben der weiblichen Gottheiten: In IVNO REGINA und MINERVA läßt sich durch Umstellung zweimal AVE bilden. Das Pendant hierzu sind zwei ST in den männlichen Namen. In ihnen ist ein drittes AVE enthalten. AVE ST bedeutet Sei gegrüßt ST. Gemeint ist die Tetraktys, die aus 18 Linien (S) und 10+9 Punkten+Dreiecken (T) besteht. ST ist auch ein Zeichen der Geheimhaltung.

Läßt man die beiden AVE weg, ergibt sich das FS:ZS-Verhältnis 19*(6:7) = 247.

Die beiden AVE kann man, wenn man will, als Vorverweis auf MARIA, Jungfrau, Mutter, Königin und als die neue EVA verstehen.

V. Die Zahlen 242 und 252

1.    Beide Zahlen beziehen sich auf die 9 Elemente der zickzackförmigen Durchmesserlinien des Tetraktyssterns und ihr Bezug zum Kreisflächenverhältnis 1:3 der beiden konzentrischen Kreise:

Die 7 Punkte der Doppelraute haben die symmetrische Struktur 3-1-3:

Betrachtet man 3 Punkte als eine Gruppe, gehören die 2 horizontalen Punkte zum hexagonalen Kreis mit der Flächengröße 1 und der einzelne Endpunkt zum äußeren Kreisring mit der Flächengröße 2. Der Mittelpunkt gibt die Flächengröße 1 des inneren Kreises wieder. Die zweite Dreiergruppe kann als Variante die Gesamtfläche 3 des äußeren Kreises darstellen.

Wenn man den Mittelpunkt jeder Raute zuspricht, ergibt sich die Punktestruktur 31-13 oder 121+121, was in dreistelliger Zusammesetzung die Summe 242 ergibt. Die dazugehörigen Flächengrößen sind in spiegelbildlicher Umkehrung und in dreistelliger Zusammensetzung, 211+112 =323.

Das Endziel von je zwei Doppelrauten ist die Zusammenfügung zu einem Oktaeder aus einem Doppelrautenkreuz. Ein Oktaeder besteht aus zwei gegenüber stehenden Pyramiden mit einer gemeinsamen Mittelbasis:

Horizontal kann man drei Ebenen von je 8 Elementen umfahren. Es bleiben übrig die untere und obere Ecke. Zusammengesetzt läßt sich daraus die Zahl 3*8+2 = 242 bilden.

2.    Die Zahl 252 ist zusammengesetzt aus 2+5+2 Elementen der Zickzahlinien des Tetraktyssterns:

Verfährt man mit der Zuordnung der Durchmesserlemente genauso wie mit der Punktestruktur 313, so entspricht der Ziffernfolge 252 das Flächenverhältnis 2:1:2.

3.    In 3-stelliger Zusammensetzung ergeben die drei ermittelten Flächenverhältnisse durch ZW/FW-Verrechnung:

 

 

 

 

sm

FW

sm

FW

sm

ZS

211

112

212

535

112

 

 

 

FW

211

15

57

283

283

 

 

 

sm

 

 

 

818

395

1213

1213

 

FW

 

 

 

411

84

495

22

 

sm

 

 

 

 

 

 

1235

 

1235 = 5*13*19

Die Summe 1213 enthält in den Einzelziffern die zwei Flächenverhältnisse der Tetraktyskreise. Das Produkt 13*19 = 247 ist die Hälfte der Zahlensumme (ZS) der kapitolinischen Namen. Den Faktoren 13*5*19 entsprechen die Buchstaben NETer webt des TENET-Kreuzes im SATOR-Quadrat.

Die Primzahl 283 ist Faktor der vierstelligen Umkehrzahl 3113 = 11*283. Aus 28+3 Elementen besteht der Rahmen eines Doppelrautenkreuzes mit komplementären drei Mittelpunkten:

VI. Die 4Werte

1.       Von 4Werten ist die Rede, wenn man zu den ZS und FS deren FW hinzufügt. Diese sind:

 

ZS

FS

FW1

FW2

GS

 

ZS

FS

FW1

FW2

GS

IUPPITER

109

78

109

18

314

OPTIMUS

107

66

107

16

296

IUNO

56

37

13

37

143

MAXIMUS

93

48

34

11

186

MINERVA

77

58

18

31

184

REGINA

52

49

17

14

132

 

242

173

140

86

641

 

252

163

158

41

614

Die Ergebnisse 641 und 614 sind Umkehrzahlen. Sie vereinen 2*3 Radialelemente und 5 Durchmesserelemente der Kreisachse oder deren symmetrische Numerierung:

Die Umkehrungen 41 und 14 lassen sich wieder auf die Buchstabenpositionen VESTA beziehen. Wenn OPTIMUS MAXIMUS REGINAder Beste, der Größte, Königin ideale Zuerkennungen der Menschen an die Götter sind, wird man mit den Ziffern 14 = UT beginnen und mit 41 = TU fortfahren. UT TUWIE DU bekundet den Willen der Menschen, vollkommen zu sein wie die Götter oder göttlichen Personen.

2.       Die beiden Summen 641+614 ergeben 1255 = 5*251 = FW 256. Die Einzelziffern der Zahl 1255 sind auf ein sanduhrförmiges Doppeldreiecken im Hexagon beziehbar:

Die Aufteilung hier beginnt mit dem Mittelpunkt, es folgen 2 Dreiecke und jeweils 5 symmetrische Elemente aus 2 Punkten + 3 Linien. Ein anderes Modell ist der Tetaktysstern mit 13 Punkten:

Übereinstimmend mit den beiden Summen ist die Verteilung der Punkte in 1+4 und 4+1.

3.       Der FW 256 ist unter Vergils 10 Eklogen näher erklärt.

4.       Von Interesse sind die FW der 4+6 4W-Summen:

 

ZS

FS

FW1

FW2

 

GS

494

336

298

127

1255

FW

34

18

151

127

330

 

 

GS

FW

 

GS

FW

GS

IUPPITER

314

159

OPTIMUS

296

43

 

IUNO

143

24

MAXIMUS

186

36

 

MINERVA

184

29

REGINA

132

18

 

 

 

212

 

 

97

309

Die Summe 330+309 = 639 ist der doppelten Gesamtsumme 2510 hinzuzufügen und es ergibt sich 3149 = 47*67 = FW 114. Das Additionsergebnis erscheint deshalb von Bedeutung, weil 3149 die ZS von Catulls carmen 1 ist. Die Einzelziffern der beiden Faktoren 47 und 67 sind auf eine Tetraktysseite beziehbar, die aus 4 Punkten und 3 Linien besteht. Das Verhältnis von 4 Punkten zu allen 7 Elementen ist 4:7. Wenn man die Punkte des ganzen Tetraktysrahmens zählt, sind es 9, nicht 12. Daraus ergibt sich eine Diskrepanz von 18 und 21 Elementen. Auf eine Seite bezogen, ergibt sich die Doppelzählung von 6 und 7. Multipliziert man 114 mit 3 für jede der drei Tetraktysseiten, erhält man 342 = 18*19. Die Produktzahlen sind zu verstehen als 18 Linien und 10 Punkte + 9 Dreiecke der Tetraktys, also als 37 Elemente. In Bezug auf Catulls Gedicht ist noch anzumerken, daß 67 die ZS von VIRGOJungfrau ist.

Eine Doppelzählung von 5 Durchmesser- und 6 Radialelementen führt zu 4 Radialmaßen und 7 Punkten. Schließlich ist auch an 6 Dreiecke und 7 Punkte des Hexagon und 4 Dreiecke und 7 Punkte der Doppelraute zu denken.

VII. Die hinzukommende VESTA

1.       Wenn bisher die Bedeutsamkeit des Prinzips VESTA feststellbar war, liegt es nahe, sie mit in die 6 Namen einzubeziehen. Die ZS+FS des Namens VESTA ist 63+42 = 105. Drei Gesichtspunkte fügen den Namen sinnvoll ein:

    Das Verhältnis der FS 42 zur FS 336 ist 42*(1:8).

    Die neue ZS+FS ist nun 830+105 = 935 = 5*11*17. Die Gesamtzahl der Buchstaben ist 39+5 = 44 = 4*11. Der Faktor 11 ist in beiden Summen enthalten. Die ZS+FS von IUPPITER ist 11*17.

    Die 15 VESTA-Buchstaben in den 6 Namen haben die ZS+FS 192+117 = 309. Fügt man die ZS+FS 63+42 hinzu, ergibt sich 255+159 = 414 = 18*23. Die ZS 255 = 15*17 ist wie 935 durch 17 teilbar.

Die Einzelziffern der Zahl 414 und des Produkts 18*23 weisen auf die Durchmesserelemente des Doppelkreises des Tetraktyssterns hin:

Die zickzackförmige Durchmesserlinie des Doppelkreises besteht aus 4+1+4 oder 8+1 Elementen, die hexagonale Achse aus 2 Radialmaßen + 3 Begrenzungspunkten. Der Summe 414 und dem Produkts 18*23 entsprechen in den Einzelziffern 3+4 = 7 Kreisflächeneinheiten.

2.       Durch Kombinationen von ZS+FS der sieben Namen lassen sich mehrere Summen finden, die durch 11, aber nicht durch 17 teilen lassen. Dies lenkt den Blick auf die Aussschließlichkeit des Namens IUPPITER, dessen ZS+FS 187 aus den Faktoren 11*17 besteht. Durch das Hinzukommen des ZS+FS 105 von VESTA führt IUPPITER das ZS+FS-Verhältnis 11*17*(1:4) zu den übrigen 6 Namen an.

Von den verschiedenen Kombinationen ist die von besonderem Interesse, die die 44 Buchstaben in zwei Hälften teilt. VESTA gehört zur unteren Hälfte:

kapitolinische Trias

Die Namen der oberen Hälfte haben die FS+ZS 202+293= 495 = 45*11, VESTA und die Namen der unteren Hälfte die FS+ZS 176+264 = 88*(2:3) = 440. Die beiden Summen haben das Verhältnis 55*(9:8).

3.       Auch in der Doppelraute (DR) steht der 7. Punkt für VESTA zur Verfügung. Ihr Platz ist der Endpunkt gegenüber IUPPITER:

Iuppiter Optimus Maximus, Iuno Regina, Minerva: Kapitolinische Trias + VESTA

Bei der Oktaederbildung fällt der untere mit dem oberen Punkt zusammen. Auf diese Weise behält VESTA ihre unsichtbare Gegenwart.

Die 7 Namen halten sich in einem harmonischen Gleichgewicht: Die ZS+FS der linken Seite (Minerva-Regina) und der rechten Seite (Iuno-Maximus) sind 236+ 234 = 470, ihre FW 63 und 21 haben das Verhältnis 21*(3:1).

Die FS und ZS der Mittelachse bilden unter sich ein Zahlenverhältnis: 186:279 = 3*31*(2:3) = 465. Die Faktoren 31*3 spiegeln die Verteilung der 7 Punkte wider.

Das Verhältnis der beiden ZS+FS 470:465 ist 5*(94:93).

Erstellt: Oktober 2003

Zuletzt bearbeitet: November 2012

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