Trinitarische Bedeutung der Zahlen 13 und 31

a) Einleitung

1.      Im Buch der Weisheit 11, 20 preist der Verfasser Gott mit den Worten: "Du hast alles nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet." Wenn nun die Schöpfung eine innere Ordnung als ganze, in jedem Einzelnen und in der Beziehung von allem zueinander besitzt, dann trifft dies umso mehr auf die Zahlen selbst zu. Voraussetzung hierfür ist, daß das Dezimalsystem dem göttlichen Ordnungssystem entspricht, also auf keine rein menschliche Festlegung beruht.

Nun ist Gott ein einziger, jedoch in der Gemeinschaft dreier Personen. Dieser Gott in drei Personen ist in seiner Vollkommenheit alternativlos, und ebenso alles Geschaffene und Erkennbare. Denn es ist nicht denkbar, daß der vollkommene Gott etwas Unvollkommenes schafft. Daher ist auch die vollkommene Ordnung der Zahlen durch die unübertreffliche Weisheit des dreieinen Gottes geprägt.

Wesentliches Zeugnis für die apriorische Geltung des Dezimalsystems ist das Hexagramm (Tetraktysstern), dessen zwei konzentrische Kreise das Kreisflächenverhältnis 1:3 bzw. 3:1 besitzen. Im Hexagramm sind zwei gleichseitige Zahlendreiecke (Tetraktys) von jeweils 10 (1-4) Punkten enthalten, die 18 Linien und 9 Binnendreiecke begrenzen:

Der Tetraktysstern selbst besteht aus 13 Punkten, Hinweis darauf, daß die Zahlen 13 (und 31) die Natur des dreieinen Gottes am angemessensten wiedergeben.

2.      Es gibt zwei duale Zahleneinteilungen:

·     in ungerade und gerade Zahlen

·     in Zahlen aus einem Faktor, Primzahlen genannt, und Zahlen, die aus mehreren Faktoren multiplikativ zusammengesetzt sind. Die Zahl 1 scheidet als Faktor aus, da sie lediglich eine Zahl initial als multiplikativ erweiterbar bezeichnet, die Zahl selbst aber nicht verändert.

Wenn die Zahlen eine innere SINNSTRUKTUR besitzen, dann muß in den beiden dualen Einteilungen eine sinnvolle Ordnung enthalten sein. Sie kann nicht anders als darin bestehen, daß die Faktoren von fortlaufenden Zahlen oder von Zahlengruppen addiert werden und mit den Summen der Zahlen selbst in Beziehung gesetzt werden. Als Beispiel seien die Zahlen von 1-21 angeführt: Die Faktorensumme (FS) 165 und die Zahlensumme (ZS) 231 sind durch 33 teilbar und haben das Verhältnis 5:7. Die 9 Primzahlen und die 12 übrigen Zahlen haben in Umkehrform das FS-Verhältnis 78:87, das auf die Rahmenelemente der Doppelraute (DR) von 7 Punkten und 8 Linien hinweist.

In richtiger Betrachtungsweise hat jedes Ergebnis Bedeutung. Das Erfordernis für das Wesentliche bedingt eine sehr eingeschränkte Berücksichtigung der vielen Einzelergebnisse.

b) 13 bis 31 auf dem Tetraktysrahmen

1.      Von der Zahl 13 bis einschließlich 31 sind es 19 Zahlen. Es ergeben sich folgende ZS und FS:

Z.folge

13

14

15

16

17

75

18

19

20

21

22

23

24

25

26

198

27

28

29

30

31

145

418

FW

13

9

8

8

17

55

8

19

9

10

13

23

9

10

15

116

9

11

29

10

31

90

261

 

 

 

 

 

 

130

 

 

 

 

 

 

 

 

 

314

 

 

 

 

 

235

679

55+90 = 145; 145:116 = 29*(5:4) = 9*29; 679 = 7*97 >FW 104 = 8*13

In konzentrischer Zählung ist das FS-Verhältnis von 10:9 Zahlen 29*(5:4). Der Primfaktor 97 der Gesamtsumme ist die letzte zweistellige Umkehrzahl und Komplementärzahl zu 13.

Der durchschnittliche Zahlenwert (ZW) der 19 Zahlen ist 22. Er verweist auf die Elemente von zwei miteinander verbundenen Rauten zur Doppelraute (DR) bei je einem Mittelpunkt. Im Tetraktysstern sind drei Doppelrauten zu erkennen. Die Einzelziffern der Primzahlen 31 und 13 geben die Punktestruktur der DR wieder und können als Gleichung 3+1 = 4 wiedergegeben werden:

In dreistelliger Zusammensetzung ist 314 die ZS+FS der mittleren 9 Zahlen 18-26.

2.      Die Summe der übrigen vier Primzahlen 17+19+23+29 ist 88 und analog zu 13+31 auf die zwei anderen DR des Tetraktyssterns beziehbar. Es ergibt sich also das Verhältnis 22*(6:13) der Primzahlen zu den zusammengesetzten Zahlen. Die Einzelziffern des Verhältnisses bezeichnen die Struktur der 10 Tetraktyspunkte: 6 Kreislinienpunkte, Mittelpunkt + 3 Eckpunkte.

3.      Über die Faktoren 9*29 der FS 261 ist folgendes zu sagen:

Die DR-Zickzacklinie besteht aus 5 Punkten + 4 Linien, also aus 9 Elementen, die als Numerierungssumme vom Mittelpunkt aus 29 ergeben. Die Einzelziffern der FS 261 weisen auf 9 Punkte des Tetraktysrahmens hin. Eine Tetraktysseite besteht aus 2+3+2 Elementen, 3 gehören zum Hexagon, 2+2 zum Erweiterungsbereich. Die dreistellige Zahl 232 hat die Teiler 8*29.

Die drei Tetraktysseiten aus 18 Elementen schließen die drei Hexagonachsen aus 13 Elementen, sodaß 13+18 die Umkehrzahl 31 ergibt:

4.      Es liegt nahe, die 19 Zahlen so auf den Tetraktysrahmen anzuordnen, daß die beiden Umkehrzahlen 13 und 31 nebeneinander stehen:

Bedeutung der Zahlen 13 und 31

Ein FS+ZS-Verhältnis ist nicht zu finden. Von Interesse sind die FS der 3*3 hexagonalen Elemente und 4+3+3 Erweiterungselemente:

·     Das FS-Verhältnis der 6 hexagonalen Punkte zu den 3 hexagonalen Linien beträgt 96:32 = 32*(3:1), also 2:1 Elemente haben das Vehältnis 3:1: Die Zahlen 3 und 4 bilden eine Einheit.

·     Das FS-Verhältnis der 4 oberen zu den 6 unteren Erweiterungszahlen beträgt 63:70 = 7*(9:10). Die Aufteilung von 4 Punkten und 6 Linien ergibt die FS 73+60 = 133. Die Einzelziffern von 73 bedeuten 7 hexagonale + 3 Erweiterungspunkte, 60 = 6*10 je 10 Punkte von jeder der 6 Ecken des Tetraktyssterns aus.

·     Die FW der vier FS sind:

 

Hexagon

Erweiterg.

sm

 

P

L

P

L

 

FS

96

32

73

60

261

FW

13

10

73

12

108

108 = 9*12; 261:108 = 9*(29:12)

9*12 ist, als 3*(3+4) verstanden, auf je 3 Linien und 4 Punkte je Tetraktysseite beziehbar. 108 ist auch die FS der Zahlen 12-21 (s.u.).

Ein DR-Kreuz läßt sich zu einem Oktaeder zusammenfügen. Aus 29 Elementen besteht der Rahmen, der 12 Binnenelemente umschließt:

c) 13 bis 31 auf Punkten und in Dreiecken

1.      Die 19 Zahlen lassen sich ebenso auf 10 Punkten und in 9 Dreiecksflächen anordnen:

Bedeutung der Zahlen 13 und 31

Diese Anordnung ermöglicht ein ZS+FS-Verhältnis von 9 Zahlen auf den Punkten des Tetraktysrahmens und 10 Zahlen auf den 9 Dreiecksflächen und dem Mittelpunkt:

Z

ZS

FS

sm

9

204

132

336

10

214

129

343

 

418

261

679

336:343 = 7*(48:49)

132:129 = 3*(44:43)

Die ZS+FS der 4 Zahlen auf der rechten Tetraktysseite und die übrigen 5 Zahlen sind 82+65 = 147 und 122+67 = 189, ihr Verhältnis 21*(7:9).

Der Mittelpunkt bewirkt eine ungerade Gesamtzahl von symmetrischen Elementen und ist variabel in seiner Zuordnung. Die Mittelpunktszahl 21 enthält durch den FW 10 und der Summe 31 in den Einzelziffern die Zahlen 3 und 4 in sich.

2.      Die ZS+FS der 9 Dreiecksflächen ist 193+119 = 312 = 24*13, der 10 Punkte 225+142 = 367. Die Primzahl 193 gibt die Punktestruktur des Tetraktyssterns wieder:

Die FW von 193 und 225 sind 193+16 = 209 und damit die Hälfte der Gesamt-ZS 418. Die Einzelziffern des Produkts 24*13 bezeichnen die Entsprechung von Radialelementen zum Kreisflächenverhältnis der beiden konzentrischen Kreise:

3.      Drei Gruppen von Zahlen zeigen FS-Beziehungen: 6 hexagonale Flächen, 6 Erweiterungszahlen, 7 hexagonale Punkte: 78+96+87 = 261. Die ersten beiden FS bilden mit der dritten das Verhältnis 174:87 = 3*29*(3:1). Wiederum ist die Kombination von 2:1 und 3:1 erkennbar. 78 und 87 sind Umkehrzahlen für 6 Dreiecksflächen und 7 Punkte. Die Durchschnittszahl je hexagonaler Fläche ist 13.

d) 13-31 und 12-21

1.      Die Kreisflächenverhältnisse 1:2 und 1:3 sind wesentlich für das Verständnis des dreieinen Gottes. Deshalb lohnt eine Untersuchung, wie die Zahlen 12 bis 21 und 13 bis 31 miteinander korrespondieren.

Es wurde bereits erwähnt, daß die FS der Zahlen 12 bis 21 108 ist, sodaß sich das FS-Verhältnis 108:261 = 9*(12:29) ergibt:

ZW

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

165

FW

7

13

9

8

8

17

8

19

9

10

108

sm

19

26

23

23

24

34

26

38

29

31

273

 

 

156 = 12*13 = 6*26

 

 

 

 

165 = 5*33; 273 = 21*13

In zweistelliger Zusammensetzung erscheinen die beiden trinitarischen Verhältnisse zweimal in den ZS+FS 156 und 273, wobei 12 sich in 21 umkehrt.

Nun sind die Zahlen 12-21 durch 13-31 umschlossen. Von der umschließenden FS 261 ist also 108 abzuziehen und das Differenzverhältnis beträgt 153:108 = 9*(17:12). Aus den Verhältniszahlen 17 und 12 bestehen die Rahmenelemente des hexagonalen und des Erweiterungsbereichs des DR-Kreuzes:

17:12 Elemente geben das Kreisflächenverhältnis 1:2 wieder.

2.      Die ZS+FS der beiden Zahlenreihen beträgt 273+679 = 952 = 7*8*17. Nun ist die ZS konzentrischer Paare der Zahlen 12-21 und 13-31 jeweils 33 und 44, zusammen 77 und somit durch 7 teilbar. Auch die Gesamtsummen 273 und 679 sind durch 7 teilbar. Zu untersuchen sind konzentrische Zahlenpaare, deren ZS+FS durch 7 teilbar sind. Dabei ist zu beachten, daß die symmetrische Mitte einmal aus 22 und einmal aus 16+17 besteht. Die Untersuchung erfolgt von innen nach außen (9 obere + 10 untere Zahlen) und von außen nach innen (5+5 Zahlen):

 

 

1

2

3

4

5

 

5

4

3

2

1

2

3

4

5

 

5

4

3

2

1

 

ZF

 

13

14

15

16

17

 

18

19

20

21

22

23

24

25

26

198

27

28

29

30

31

 

FW

 

13

9

8

8

17

55

8

19

9

10

13

23

9

10

15

116

9

11

29

10

31

90

ZF

 

 

44

 

44

44

 

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

165

75

 

44

 

44

 

FW

 

 

19

 

19

26

64

7

13

9

8

8

17

8

19

9

10

108

 

 

37

 

44

81

 

 

 

63

 

63

70

196

62

34

36

55

41

43

92

363

 

 

81

 

88

169

 

 

 

 

 

 

 

 

47

18

18

38

31

28

44

224

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

109

52

54

93

72

71

136

587

 

 

 

 

 

 

Farblich sind zwei Hauptgruppen unterschieden: Grün unterlegte ZS+FS Summen (63, 63, 70) sind jeweils durch 7 teilbar, weiß unterlegte ZS+FS sind nicht durch 7 teilbar. Die ZS+FS von zwei benachbarten, braun unterlegten Zahlenpaaren (109+136) sind nur zusammen durch 7 teilbar.

Auf dem linken Flügel sind die durch 7 teilbaren (63), auf dem rechten Flügel die nicht durch 7 teilbaren (88) paarigen ZS+FS angeordnet. Die Umkehrsummen 196 und 169 sind die Quadrate von 14 und 13, die FS 64 und 81 als Quadrate von 8 und 9 lassen sich auf ein 9*9 Punkte-Quadrat mit 64 Einzelquadraten und auf den Faktor 17 der Gesamt-ZS+FS 952 beziehen.

Sowohl im Mittelbereich als auch auf den äußeren Flügeln sind die ZS+FS von jeweils 3 konzentrischen Zahlenpaaren durch 7 teilbar und 2 nicht durch 7 teilbar, und zwar jeweils an 2. und 4., 5. Stelle sowie an 1. und 3. Stelle. Die entsprechenden Gesamtsummen sind 567:385 = 7*(81:55). Die Anordnung der jeweils 3 und 2 Zahlenpaare entspricht den zweimal 3+2 Radialelementen einer DR-Zickzacklinie, des hexagonalen und des Erweiterungsbereichs:

Die zwei zusammenhängenden Zahlenpaare 4 und 5 beziehen sich offensichtlich auf den Erweiterungsbereich des Tetraktyssterns und dem äußeren Kreisring, dessen Fläche das Doppelte der hexagonalen Kreisfläche beträgt:

Den Elementen 2 4 5 entsprechen 3 Kreisflächeneinheiten, den Elementen 1 3 1 Kreisflächeneinheit.

 

 

 

Erstellt: 30. Oktober 2018

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